Malovice

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Malovice in Tschechien, für weitere Orte dieses Namens, siehe Malovice (Begriffsklärung).
Malovice
Wappen von ????
Malovice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Prachatice
Fläche: 2513 ha
Geographische Lage: 49° 5′ N, 14° 13′ O49.09138888888914.224722222222411Koordinaten: 49° 5′ 29″ N, 14° 13′ 29″ O
Höhe: 411 m n.m.
Einwohner: 654 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 384 11
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 6
Verwaltung
Bürgermeister: Miloslav Kavan (Stand: 2006)
Adresse: Malovice 5
384 11 Netolice
Gemeindenummer: 550418
Website: www.netolice.cz/malovice

Malovice (deutsch Großmalowitz) ist eine Gemeinde mit 640 Einwohnern in Tschechien. Sie liegt 5 km nordöstlich der Stadt Netolice und gehört dem Okres Prachatice an. Durch Malovice, das in einer Höhe von 411 m ü.M. gelegen ist, verläuft die Eisenbahnnebenstrecke von Zliv nach Netolice.

Das 1315 erstmals erwähnte Dorf in der Teichlandschaft nordwestlich von České Budějovice zeichnet sich durch zahlreiche urtümliche Gehöfte im Stile des südböhmischen Bauernbarock aus. In Rábín befand sich im 19. Jahrhundert eine Landwirtschaftsschule.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Malovice besteht aus den Ortsteilen Holečkov (Holetschkow), Hradiště (Hradischt), Krtely (Kirtel), Malovice (Großmalowitz), Malovičky (Kleinmalowitz) und Podeřiště (Poderischt) sowie der Ortslage Setuň (Thiergarten) und dem Hof Rábín (Rabin).

Wirtschaft[Bearbeiten]

Malovice sollte ehemals Standort eines Kernkraftwerks werden. Aufgrund besserer Anbindungen wurde der Standort Temelín später bevorzugt, obwohl für den Standort Malovice bereits die Verträge mit der Sowjetunion unterzeichnet wurden.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Franz Horsky war von 1850 bis 1857 Direktor der Landwirtschaftsschule Rábín.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Malovice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  2. Richard Felix Staar: Communist regimes in Eastern Europe. In: Hoover Press, 1982, ISBN 0817976922