Mamie van Doren

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Mamie van Doren (2007)

Mamie van Doren (eigentlich Joan Lucille Olander, * 6. Februar 1931 in Rowena, South Dakota) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sexsymbol.

Karriere[Bearbeiten]

Van Doren war erstmals 1947 in einem kleinen Part in einer Fernsehshow zu sehen; sie sang bei der Ted Fio Rito Band[1] und nahm an Schönheitswettbewerben teil; 1949 wurde sie zur Miss Palm Springs gekürt[2]. Van Doren erhielt daraufhin einen Vertrag bei RKO Pictures, wo sie 1951 ihr Filmdebüt gab. Im selben Jahr erschien ihr Porträt – von Alberto Vargas geschaffen – als Titelseite des Esquire. Nach weiteren kleinen Rollen, die meist ohne Erwähnung ihrer Mitwirkung erfolgten, entschied sie sich für Theaterauftritte.

Die Produktionsfirma Universal Pictures gab van Doren 1954 einen neuen Vertrag und ihren Künstlernamen (ihr Vorname spielt auf Dwight Eisenhowers Frau an). Die erste größere Rolle spielte sie 1954 neben Jeff Chandler in In den Kerkern von Marokko; es folgten Filme an der Seite von Stars wie Tony Curtis, John Wayne, Lex Barker uva. Großen Erfolg hatte van Doren 1958 in Reporter der Liebe, wo sie mit Doris Day und Clark Gable agierte. Mamie van Doren galt bei den Universal Studios als die Antwort auf Marilyn Monroe und wurde von der Klatschpresse als Sexbombe herausgestellt, zusammen mit Marilyn Monroe und Jayne Mansfield gehörte sie zu den "Three M's."; Hollywoods bekanntesten Sexsymbolen. Ab den 1960er Jahren blieb ihre Karriere in B-Filmen stecken und sie trat vermehrt in TV-Produktionen auf und ging in den Folgejahren mit eigenem Programm auf Nachtclub-Tournee. In den 1970er Jahren trat sie auch in Las Vegas auf.

Musikaufnahmen[Bearbeiten]

Während den 1950er und 1960er Jahren nahm van Doren zahlreiche, meist Rock ’n’ Roll, Musikaufnahmen für ihre Filme auf, die auch vereinzelt auf Schallplatte erschienen. Zu ihren erwähnenswertesten Musikaufnahmen gehören: Oobala Baby (1957 aus Reife Blüten), The Girl Who Invented Rock and Roll (1958 aus Reporter der Liebe) und Hey Mama (1959). 1964 erschien Bikini With No Top on Top, ein Duett zusammen mit June Wilkinson. Eine professionelle Musikkarriere strebte van Doren jedoch nicht an. Ihr erstes Musikalbum erschien erst 2011 unter dem Titel Still a Troublemaker.[3]

Privatleben und weitere Tätigkeiten[Bearbeiten]

Sie war fünf Mal verheiratet, unter anderem mit dem Komponisten und Schauspieler Ray Anthony. Das Paar hatte einen Sohn, Perry Ray Anthony (*1956). Seit 1979 ist sie mit Thomas Dixon verheiratet.

Im Juni 1964 erschienen van Doren-Bilder im Playboy.[4] Für die United Service Organizations trat sie 1968 und 1970 als Truppenbetreuerin für die im Vietnam stationierten Soldaten auf. 1987 erschien ihre Autobiografie Playing the field[5]. Im Jahr 2006 ließ sie sich zusammen mit Pamela Anderson für eine Spezialausgabe der Vanity Fair fotografieren. Mamie van Doren hat einen Stern auf dem Walk of Fame (7051 Hollywood Blvd.)

Filme (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1951: Ein Satansweib (His kind of woman)
  • 1953: Strandgut (Forbidden)
  • 1954: In den Kerkern von Marokko (Yankee pasha)
  • 1955: Das gibt es nur in Kansas (The second greatest sex)
  • 1956: Noch heute sollst du hängen (Star in the dust)
  • 1957: Das Mädchen mit den schwarzen Strümpfen (The girl in black stockings)
  • 1957: Düsenjäger (Jet pilot) (gefilmt 1951)
  • 1957: Reife Blüten (Untamed youth)
  • 1958: Reporter der Liebe (Teacher's pet)
  • 1958: Gangster, Gin und scharfe Hasen (Guns, girls and gangsters)
  • 1958: Mit siebzehn am Abgrund (High school confidential)
  • 1959: Blonde Locken – scharfe Krallen (Girls' town)
  • 1959: Der große Schwindler (The big operator)
  • 1959: Die Haltlosen (The Beat generation)
  • 1959: Mädchen mit hübschen Beinen (Le bellissime gambe di Sabrina)
  • 1960: Sex Kittens Go to College
  • 1960: Razzia auf Callgirls (Vice raid)
  • 1964: Freddy und das Lied der Prärie
  • 1966: Verhängnisvolle Fracht (The Navy vs night monsters)
  • 1971: The Arizona Kid
  • 2002: Slackers – Ran an die Bräute (Slackers)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.bigbandlibrary.com/tedfiorito.html
  2. http://www.glamourgirlsofthesilverscreen.com/show/276/Mamie+Van+Doren/index.html
  3. http://mamiecountry.com/
  4. http://www.whosdatedwho.com/tpx_2752355/playboy-magazine-united-states-june-1964/
  5. Playing the Field: My Story, ISBN 978-0-399-13240-7, New York: G. P. Putnam, 1987

Literatur[Bearbeiten]

  • Barry Lowe: Atomic Blonde: The films of Mamie Van Doren. 2008.