Manching
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Pfaffenhofen an der Ilm | |
| Höhe: | 366 m ü. NN | |
| Fläche: | 35,48 km² | |
| Einwohner: | 11 284 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 318 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85077 | |
| Vorwahl: | 08459 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PAF | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 86 137 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Ingolstädter Str. 2 85077 Manching |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Herbert Nerb (Freie Wähler e.V.) | |
| Lage von Manching im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm | ||
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Manching ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm und liegt südöstlich von Ingolstadt. In der Nähe befindet sich eine Einrichtung für Testflüge (Flugplatz Ingolstadt-Manching mit der Wehrtechnischen Dienststelle 61 der Bundeswehr für Luftfahrzeuge, EADS).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Manching liegt in der Region Ingolstadt und besteht aus den Ortsteilen Manching, Oberstimm, Niederstimm, Pichl, Forstwiesen im Feilenmoos, Westenhausen, Lindach und Rottmannshart.
[Bearbeiten] Geschichte
Vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. bestand ein keltisches Oppidum beim heutigen Manching (archäologische Ausgrabungsstätte, Museum).
Siehe auch: Oppidum von Manching und Keltisch-Römisches Museum Manching
Der Markt Manching gehörte seit 1505 zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach und zum Landgericht Reichertshofen. Seit 1777 ist der Ort Teil des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister:
- 1888–1912: Johann Nerb sen.
- 1912–1928: Josef Münzhuber
- 1928–1933: Johann Nerb jun.
- 1933–1945: Johann Schranz
- 1946–1952: Johann Nerb jun.
- 1952–1956: Albert Huber
- 1956–1960: Adalbert März
- 1960–1966: Michael Raith
- 1966–1984: Johann Stutz, CSU
- 1984–2002: Albert Huch, Freie Wählergemeinschaft
- 2002–2008: Otto Raith, CSU
- 2008 bis heute: Herbert Nerb, Freie Wähler e.V.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 6,151 Millionen Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1,351 Millionen Euro.
[Bearbeiten] Wappen
Die Gemeinde Manching führt seit 1955 ein Wappen. Die Blasonierung lautet: „Gespalten von Silber und Blau; vorne ein aufrecht stehender schwarzer Schlüssel, hinten ein vorgeschichtlicher goldener Verschlusshaken in Pferdekopfform.“
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die denkmalgeschützte Manchinger Friedenskirche von 1958 gilt als ein besonders gelungenes Werk des berühmten Kirchenbauers Olaf Andreas Gulbransson (1916-1961), Sohn des Karikaturisten Olaf Gulbransson.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Industrie
EADS: in Manching befinden sich die Entwicklung und das Werk des EADS-Geschäftsbereiches EADS Military Air Systems mit derzeit ca. 5500 Mitarbeitern, dessen Zentrale im Dezember 2008 von Ottobrunn nach Manching verlegt wurde. Hier wurde der Prototyp des Eurofighters hergestellt. Derzeit befindet sich hier die Endmontage aller Eurofighter für die deutsche Luftwaffe sowie die Fertigung des Rumpfteils für alle Eurofightermodelle. Die EADS nutzt den Flugplatz der Wehrtechnischen Dienststelle 61 mit, dessen Landebahn mit ca. 3900m Länge und 120m Breite zu einen der größten in Europa zählt und als offizielle Notlandebahn für das amerikanische Space Shuttle-Projekt ausgewiesen ist.
[Bearbeiten] Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 11, im produzierenden Gewerbe 2.116 und im Bereich Handel und Verkehr 234 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1.420 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 3.890. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 4 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 11 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 84 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.950 ha, davon waren 1.661 ha Ackerfläche und 279 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung mit seiner WTD 61 (Wehrtechnische Dienststelle 61) auf dem Flugplatz Manching ist einer der größten Arbeitgeber der Marktgemeinde.
[Bearbeiten] Bildung
- Kindergärten: 323 Kindergartenplätze mit 367 Kindern
- Volksschulen: 3 mit 46 Lehrern und 866 Schülern
- Realschule mit 49 Lehrern und 851 Schülern
(Stand: 1999)
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Markus Kavka (* 1967), Moderator, Journalist und DJ
[Bearbeiten] Literatur
- Susanne Sievers: Manching. Die Keltenstadt. Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1765-3.
- Dorothea van Endert: Die Bronzefunde aus dem Oppidum von Manching. Steiner, Wiesbaden 1991, ISBN 3-515-05776-5.
- Gerhard Jacobi: Werkzeug und Gerät aus dem Oppidum von Manching. Steiner, Wiesbaden 1974, ISBN 3-515-01798-4.
- Elisabeth Bauer: Küchenduft und Orgelklang. Leibspeisenkochbuch mit Schmankerl aus Manching in Oberbayern. 1999, ISBN 3-930888-73-4.
[Bearbeiten] Weblinks
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