Mandūb

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Als mandūb (arabisch ‏مندوب‎) oder mustahabb bezeichnet man im Islam Handlungen, deren Tun nach der religiösen Auffassung, die in der Sharia niedergeschrieben ist, empfohlen und deshalb erstrebenswert sind. Sie ist die Zweite der fünf Kategorien menschlicher Handlungen in der islamischen Rechtswissenschaft.

Nach islamischer Überlieferung wird der Muslim zwar für das Unterlassen empfohlener Handlungen nicht bestraft, für ihr Tun hingegen jedoch belohnt. Damit grenzen sie sich klar von der Farḍ ab.

Beispiele[Bearbeiten]

Ein Beispiel für Handlungen, die als mandub bewertet werden, sind freiwillige, zusätzliche Gebete. Der Gruß Salāms-salāmu ʿalaikum ist ebenfalls löblich, genauso wie Sadaqah und ʿUmra.