Mandeville-Paradox

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Das Mandeville-Paradox ist nach dem niederländischen Sozialtheoretiker Bernard Mandeville (1670–1733) benannt. Es besagt, dass Handlungen, die hinsichtlich individueller Personen als untauglich charakterisiert werden können, für die Gesellschaft im Ganzen ihre Vorteile haben. Mandeville formulierte dies knapp im Untertitel seines bekanntesten Werkes, The Fable of the Bees (die Bienenfabel), der lautet: "Private Vices, Publick Benefits" (auf Deutsch: „Private Laster, öffentliche Vorteile“). In diesem Werk sagt er, dass „Betrug, Pracht und Stolz bestehen sollen, indessen wir die Vorteile empfangen“ ("Fraud, Luxury, and Pride must live; Whilst we the Benefits receive.")[1]

Der Philosoph und Ökonom Adam Smith sprach sich gegen diese Vorgehensweise aus, obwohl er selbst in seiner Theorie der unsichtbaren Hand eine gemäßigte Version dieses Gedankens verteidigt. Mandeville macht seines Erachtens keinen Unterschied zwischen „eitlen“ und „ehrenvollen“ Handlungen.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bernard Mandeville: The Fable of the Bees, die Moral (‘The Moral’)
  2. Adam Smith: The Theory of moral sentiments (Theorie der ethischen Gefühle), Teil VII, Sektion II, Kapitel 4 (‘Of licentious systems’)