Manfred Hürlimann

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Manfred Hürlimann (* 29. September 1958 in Oberstaufen im Allgäu) ist ein schweizstämmiger, in Nürnberg, Deutschland lebender Maler und Zeichner.

Leben[Bearbeiten]

Von 1977 bis 1979 absolvierte Hürlimann eine Lehre als Kirchenmaler, anschließend begann seine akademische Ausbildung. Bis 1986 studierte er Malerei bei Günter Voglsamer an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Im Jahre 1983 wurde Hürlimann zum Meisterschüler ernannt und erhielt 1984 ein Stipendium an der Sommerakademie in Salzburg bei Wolf Vostell. 1988 erhielt er den Debütantenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst. 1992 wurde ihm der Kunstpreis des Bezirks Mittelfranken verliehen.

Auf der Leipziger Buchmesse präsentierte er 1999 zusammen mit dem Spätlese-Verlag seinen Katalog mit dem Titel: Leere, Tod und Leben. Der Bayerische Rundfunk drehte mit ihm im Jahre 2001 den Atelierbesuch bei Manfred Hürlimann. Der Film wurde im Opernhaus Nürnberg uraufgeführt und danach im Fernsehen ausgestrahlt.

Werk[Bearbeiten]

Hürlimann hat einen sich allen Moden und Trends verweigernden Malstil. In den Werken von Manfred Hürlimann findet sich Besinnung auf die antike Mythologie, aber auch auf die mittelalterliche Sagenwelt. Der Maler greift auch auf literarische Vorlagen von Dante, Charles Baudelaire oder Sarah Kane zurück.

Hürlimanns malt Menschen-Bilder auf ausladenden Wand- und Deckenbildern, die oft als Diptychen angelegt sind.

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 1988 Einzelausstellung in der Albrecht-Dürer-Gesellschaft, Nürnberg
  • 1989 Einzelausstellung in der Ipomal Galerie in Landgraaf (Niederlande)
  • 1989 Einzelausstellung in der Kunstakademie in Maastricht (Niederlande)
  • 1990 Einzelausstellung in der Galerie am Theater, Fürth
  • 1993 Ausstellung „Tradition und Moderne“, Kaiserburg, Nürnberg
  • 1993 Ausstellung des Gemäldezyklus „Dantes Inferno“, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
  • 1994 Einzelausstellung im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg
  • 1999 Einzelausstellung in der Peterskirche, Leipzig
  • 2004 Ausstellung zum Thema „Dantes Tod“, Stadtmuseum, Erlangen
  • 2005 Einzelausstellung im Kunstverein, Erlangen; Galerie V.I.A.P., Heerlen (NL); Galerie 2art, München; Galerie Blaue Tür,

Nürnberg

  • 2006 Einzelausstellung „Metamorphosen“ und Themenausstellung „Eros und Tod“, Galerie arsprototo, Erlangen; Kunstverein

Ansbach

  • 2007 Galerie Fotura, Fürth; Galerie arsprototo, Erlangen; Galerie Destillarta, Buchschwabach
  • 2008 Kunstverein Essenheim (kunstforum Rheinhessen); Akademie der Wissenschaften, Mainz; Kunstmuseum Erlangen

Gastaussteller auf der Kunstausstellung Die Südliche [1] (2008, 2011) 2009 Galerie arsprototo,im Bonifatius - Turm Röthenbach a. d. Pegnitz "7 Todsünden" 2009 Galerie Ederer, Nürnberg "Von der Wiege bis zur Bahre" 2009 Ausstellungsraum Horst Stauber Glas, Passau "Glück und Glas" Foyer - Galerie, Rednitzhembach 2010 art o thek, Forchheim 2011 Galerie Ederer, Nürnberg,"Nachklang" 2012 Galerie im Hinterhof, Ansbach 2012 Galerie Lutz, Nürnberg,"Opulenz" 2014 Albrecht - Dürer - Haus, Nürnberg "Einverwandlungen" Manfred Hürlimann sieht Albrecht Dürer 2014 Kunstkontor Nürnberg, Nürnberg, "Exempla"

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werkankäufe[Bearbeiten]

Bilder von Manfred Hürlimann befinden sich in Privatbesitz und wurden angekauft durch:

  • Bayerische Staatsgemäldesammlung, München
  • Bezirk Mittelfranken, Ansbach
  • Regierungspräsidium, Tübingen
  • Fränkische Galerie, Nürnberg
  • Stadt Schwabach
  • Kunstmuseum Erlangen
  • Stadt Rednitzhembach
  • Kunsthalle Ernst - Sachs - Bad Schweinfurt

Literatur[Bearbeiten]

  • Dantes Inferno. Bilder von Manfred Hürlimann. Hrsg. von Germanisches Nationalmuseum
  • Manfred Hürlimann, Leere, Tod und Leben. 1999
  • Manfred Hürlimann – Menschen und Mythen. Katalog zur Ausstellung 25. Januar-16. März 2003, Kunstverein Coburg e.V.
  • Einverwandlungen Manfred Hürlimann sieht Albrecht Dürer.Katalog zur Ausstellung

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Manfred Hürlimann auf der Südlichen 2008