Manfred Schwabl

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Manfred Schwabl
Spielerinformationen
Geburtstag 18. April 1966
Geburtsort HolzkirchenDeutschland
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
bis 001977
1977–1984
FC Holzkirchen
FC Bayern München
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1984–1986
1986–1989
1989–1992
1993–1994
1994
1994–1997
FC Bayern München
1. FC Nürnberg
FC Bayern München
1. FC Nürnberg
FC Tirol Innsbruck
TSV 1860 München
7 (0)
88 (8)
80 (4)
45 (1)
7 (0)
83 (1)
Nationalmannschaft
1982–1984
1985–1987
1987–1988
Deutschland U-18
Deutschland U-21
Deutschland
7 (1)
13 (1)
4 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Manfred „Manni“ Schwabl (* 18. April 1966 in Holzkirchen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Karriere

[Bearbeiten] Vereine

Schwabls Karriere im bezahlten Fußball begann, als er aus der Jugendabteilung des FC Bayern München zur Saison 1984/85 einen Profivertrag bei den Bayern erhielt. Sein Bundesliga-Debüt gab er am 8. Oktober 1985 (4. Spieltag) beim 6:0-Heimsieg über Hannover 96. Sein erstes Profi-Tor erzielte er allerdings für den 1. FC Nürnberg, zu dem er 1986/87 gewechselt war, am 11. Oktober 1986 (10. Spieltag) als der FC Schalke 04 im Heimspiel mit 2:1 besiegt wurde. Nach drei Spielzeiten zusammen mit Andreas Köpke und Dieter Eckstein kehrte er 1989 zu den Münchenern zurück, bei denen seit einem Jahr auch Stefan Reuter, zweijähriger Wegbegleiter Schwabls aus Nürnberg, unter Vertrag stand und mittlerweile zu den Stammspielern zählte. In der Winterpause der Saison 1992/93 wechselte er erneut zum "Club" nach Nürnberg, bevor er 1994/95 beim TSV 1860 München einen Vertrag erhielt. Dort endete auch nach der Saison 1996/97 mit seiner Entlassung - bedingt durch die boykottierte Abschlussfeier - seine Karriere. Schwabl absolvierte 303 Spiele in der Bundesliga und erzielte 14 Tore.

[Bearbeiten] Nationalmannschaft

Schwabl debütierte am 13. Oktober 1982 in Homburg (Saar) in der U-18-Nationalmannschaft, die mit 3:0 über die Auswahl Belgiens erfolgreich war. Gegen die erzielte er am 6. Januar 1984 in Leningrad (im Rahmen des Granatkin-Gedächtnisturnier) beim 7:0-Sieg auch sein einziges Tor. Sein letztes Spiel bestritt er am 10. April 1984 in Kufstein beim 1:0-Sieg über die Auswahl Österreichs.

Für die U-21-Nationalmannschaft spielte er erstmals am 16. November 1985 in Regensburg beim 3:1-Erfolg über die Tschechoslowakei, erzielte sein einziges Tor am 28. Oktober 1987 in Luxemburg beim 4:1-Erfolg über Luxemburg und spielte zuletzt am 2. Dezember 1987 in Sofia bei der 1:2-Niederlage gegen Bulgarien.

Für die A-Nationalmannschaft spielte Schwabl viermal; sein Debüt gab er am 23. September 1987 in Hamburg beim 1:0-Sieg über Dänemark, sein letztes endete ebenfalls mit 1:0, als Deutschland in Kaiserslautern in einem Test-Länderspiel die Schweiz bezwang.

[Bearbeiten] Erfolge

[Bearbeiten] Sonstiges

Nach seiner aktiven Laufbahn betrieb Schwabl einen Sportpark in seiner Heimatstadt Holzkirchen, den er später verkaufte. Nach der erfolglosen Sanierung eines von ihm erworbenen Bauunternehmens musste er Insolvenz anmelden. Am 7. Oktober 2008 wurde er nach einem Geständnis wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung zu einer Bewährungsstrafe von 2 Jahren und einer Geldstrafe von 4.800 € verurteilt[1]. Seit Mai 2010 ist er Nachwuchskoordinator, seit September 2011 sportlicher Leiter der SpVgg Unterhaching.[2]

Sein Sohn Markus spielt seit der Saison 2009/10 in der 1. Mannschaft der SpVgg Unterhaching (3. Liga).

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Abendzeitung, aufgerufen am 17. Oktober 2008
  2. Kicker Nr. 91 vom 11. November 2010, S.47
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