Manfred Spieker

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Manfred Spieker (* 4. April 1943 in München) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und emeritierter Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück.

Leben[Bearbeiten]

Manfred Spieker studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte in Freiburg im Breisgau, Berlin und München, wo er beim Politologen Hans Maier promoviert wurde. Von 1972 bis 1982 war er Wissenschaftlicher Assistent am Forschungsinstitut für politische Wissenschaft und europäische Fragen der Universität zu Köln. 1982 habilitierte er im Fach Politische Wissenschaft an der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln, 1983 erfolgte seine Berufung zum Professor für Christliche Sozialwissenschaften am Institut für Katholische Theologie an der Universität Osnabrück. Von 1995 bis 2001 war er darüber hinaus als Beobachter des Hl. Stuhls im Lenkungsausschuss für Sozialpolitik des Europarates sowie bei Konferenzen der Sozialminister des Europarates tätig. Seit 2002 ist er Präsident der Association Internationale pour l’Enseignement Social Chrétien (AIESC). 2009 wurde er mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet.[1]

Spieker ist verheiratet und hat sechs Kinder.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Neomarxismus und Christentum: Zur Problematik des Dialogs. Paderborn 1974, ISBN 3-506-70207-6
  • Grundwerte und Menschenbild. Köln 1979, ISBN 3-920007-54-9
  • Die Demokratie kennt keine Nischen: christliche Positionen in der Politik. Köln 1994, ISBN 3-7616-1228-1
  • Kirche und Abtreibung in Deutschland. Ursachen und Verlauf eines Konfliktes. Paderborn 2000, ISBN 3-506-78622-9
  • Der verleugnete Rechtsstaat: Anmerkungen zur Kultur des Todes in Europa. Paderborn 2005, ISBN 3-506-72949-7

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/29873.html