Manfred Wolf (Eishockeyspieler)

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Flag of Canada and Germany.svg Manfred Wolf Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 26. März 1957
Geburtsort Aurora, Ontario, Kanada
Spitzname Mannix
Spielerbezogene Informationen
Position Stürmer
Spielerkarriere
1979–1985 Mannheimer ERC
1985–1990 Düsseldorfer EG
1990–1991 Mannheimer ERC
1991–1994 Frankfurter ESC
1997–1998 Ratinger Ice Aliens

Manfred „Mannix“ Wolf (* 26. März 1957 in Aurora, Ontario) ist ein ehemaliger deutsch-kanadischer Eishockeyspieler, der seit seinem Karriereende als Eishockeytrainer arbeitet. Er ist Mitglied der Hockey Hall of Fame Deutschlands. Sein Sohn David Wolf spielt ebenfalls Eishockey.

Manfred Wolf ist zudem Experte der DEL-Übertragung auf Eurosport, er agiert als Co-Kommentator von Oliver Faßnacht.[1]

Karriere[Bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten]

Aus Kanada wechselte er im Sommer 1978 nach Deutschland zum Mannheimer ERC in die Bundesliga als einer der ersten Spieler, die unter den Begriff Deutsch-Kanadier fallen. Ab der Saison 1985/86 spielte er bei der Düsseldorfer EG, bevor er ab der Saison 1990/91 wieder beim Mannheimer ERC spielte. Während der Saison 1991/92 verließ er Mannheim und wechselte in die Oberliga zum Frankfurter ESC, mit dem er in die 2. Bundesliga aufstieg. Nachdem er 1995 seine Karriere bei den Frankfurt Lions eigentlich schon beendet hatte, spielte er noch einmal in der Saison 1997/98 für die Ratinger Ice Aliens in der Regionalliga NRW.

Mit dem Mannheimer ERC wurde er 1980 Deutscher Meister, was er 1990 mit der Düsseldorfer EG wiederholte.

Wolf war während seiner aktiven Zeit in Mannheim bei den Fans sehr beliebt. Ihm wurde von ihnen der Spitzname Mannix verliehen.

In der deutschen Nationalmannschaft kam er zu Einsätzen bei

Als Trainer[Bearbeiten]

Als Trainer war er unter Vertrag in Frankfurt, Ratingen, in Crimmitschau und zeitweise in den Niederlanden bei den Eaters Geleen und der niederländischen Eishockeynationalmannschaft.

In der Saison 2011/12 betreute er zunächst die Herrenmannschaft des ERV Chemnitz 07, löste seinen Vertrag jedoch zum Monatsende Dezember 2011 auf, um als Projektleiter für einen Eisstadion-Neubau in Leipzig zu agieren. Ab Anfang Januar 2012 war er zunächst Interimstrainer der Icefighters Leipzig[2], erhielt dann aber einen Vertrag bis Saisonende und darüber hinaus.[3] Letztlich betreute er die Icefighters bis zum Ende der Saison 2013/14.

Anfang Mai 2015 wurde Wolf von den Heilbronner Falken als Cheftrainer und Sportdirektor verpflichtet.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Trainer Mannix Wolf als Co–Kommentator bei EUROSPORT
  2. Mannix Wolf bleibt bis Saisonende Trainer (letzte Kurznachricht am Seitenende)
  3. Icefighters setzen langfristig auf Mannix Wolf