Manlio Di Rosa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Medaillenspiegel
Fechten
ItalienItalien Italien
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold 1936 Berlin Florett (Team)
Silber 1948 London Florett (Team)
Silber 1952 Helsinki Florett (Team)
Bronze 1952 Helsinki Florett
Gold 1956 Melbourne Florett (Team)
Weltmeisterschaften
Gold 1933 Budapest Florett (Team)
Gold 1934 Warschau Florett (Team)
Gold 1937 Paris Florett (Team)
Silber 1947 Lissabon Florett
Silber 1947 Lissabon Florett (Team)
Gold 1949 Kairo Florett (Team)
Gold 1950 Monte Carlo Florett (Team)
Gold 1951 Stockholm Florett
Silber 1951 Stockholm Florett (Team)
Silber 1953 Brüssel Florett (Team)
Bronze 1953 Brüssel Florett
Gold 1954 Luxemburg Florett (Team)
Gold 1955 Rom Florett (Team)
Mittelmeerspiele
Gold 1951 Alexandria Florett (Team)
Silber 1955 Barcelona Florett (Team)

Manlio Di Rosa (* 14. September 1914 in Livorno; † 15. März 1989 ebenda) war ein italienischer Fechter, der vor und nach dem Zweiten Weltkrieg über mehr als zwei Jahrzehnte zur Weltspitze mit dem Florett zählte.

Laufbahn[Bearbeiten]

Erstmals international auf sich aufmerksam machte Di Rosa als Mitglied der siegreichen italienischen Florett-Mannschaft bei den „Internationalen Meisterschaften“ 1933 in Budapest – offiziell anerkannt wurden Weltmeisterschaften von der FIE allerdings erst 1937. Zu diesem Zeitpunkt war er mit der Mannschaft bereits Olympiasieger; im Vorjahr hatte man in Berlin die französische Auswahl schlagen können. Insgesamt gewann Di Rosa im Laufe seiner Karriere fünf Medaillen bei vier verschiedenen Olympischen Sommerspielen. Lediglich einen einzigen der olympischen Wettbewerbe, zu denen er antrat, konnte er nicht mit einer Medaille beenden: In London erreichte er 1948 im Florett-Einzel nur den sechsten Rang.

Er sicherte sich acht Weltmeistertitel, darunter 1951 in Stockholm jenen als Florett-Einzelweltmeister, und die Verteidigung des Mannschaftstitels bei den Weltmeisterschaften 1955 vor heimischem Publikum in Rom bildete einen der glanzvollen Höhepunkte in Di Rosas aktiver sportlicher Laufbahn.

Weblinks[Bearbeiten]