Mannebach (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Mannebach
Mannebach (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mannebach hervorgehoben
50.282626.98642505Koordinaten: 50° 17′ N, 6° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Kelberg
Höhe: 505 m ü. NHN
Fläche: 7,34 km²
Einwohner: 250 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56769
Vorwahl: 02657
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 225
Adresse der Verbandsverwaltung: Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Webpräsenz: www.mannebach-eifel.de
Ortsbürgermeister: Walter Eich
Lage der Ortsgemeinde Mannebach im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild

Mannebach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kelberg an.

Geschichte[Bearbeiten]

Mannebach wird 1336 zuerst erwähnt. Es gehörte zur Grafschaft Virneburg. 1350 ist ein Thylgen von Mannebach Lehnsmann der Grafschaft. Das Erbe der Grafen von Virneburg traten 1556 die von Manderscheid-Schleiden an. Kirchlich gehörte der Ort zum Kirchspiel Retterath. Dort befand sich das virneburgische Hochgericht (zuständig für Strafsachen), in dem Mannebach im 15. Jahrhundert mit einem Heimburgen (wohl Ortsvorsteher) vertreten war.[2] Mannebach war im 16. Jahrhundert Zentrum der sogenannten Vogtei Mannebach, d. h. einer regionalen Verwaltung.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Mannebach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Gold ein nach oben und nach rechts versetztes rotes Kreuz, oben links sieben rote Rauten (4:3), unten links schwebend ein grüner Palmzweig gekreuzt von einem grünen Pfeil begleitet von einem schräglinken blauen Wellenbalken“.

Bauwerke[Bearbeiten]

Im Mannebacher Gemeindewald fand man vorgeschichtliche Hügelgräber sowie römische Bestattungen, die auf eine frühe Besiedlung schließen lassen. Die Kapelle ist der Kreuzerhebung und dem Heiligen Sebastian geweiht. Sie wurde 1772 errichtet. Im Ort gibt es mehrere Basaltkreuze aus dem 18. und einen Bildstock aus dem 17. Jahrhundert.[4]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Mannebach

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mannebach nahm 2009 am Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in der Hauptklasse teil. Auf Kreisebende belegte Mannebach den 1. Platz. Darauf folgte ein 2. Platz im Gebietsentscheid

Museum[Bearbeiten]

In Mannebach gibt es seit 1992 ein privates Bauernmuseum. In den liebevoll umgebauten Stallungen seiner Eltern stellt Helmut Müller in seiner beachtlichen Sammlung Werkzeuge, Geräte und Maschinen der Landwirtschaft aus, die zum Teil aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen. Unter anderem auch Geräte die zu einer bäuerlichen Schusterwerkstatt und einem Hausbackofen („Backes“) gehörten.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mannebach (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 378f.
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. KDM, Kreis Mayen, S. 281f.
  5. http://www.jahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1993/hjb1993.27.htm/ Privates Museum