Mannequin (1987)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Mannequin
Originaltitel Mannequin
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1987
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Michael Gottlieb
Drehbuch Michael Gottlieb
Edward Rugoff
Produktion Art Levinson
Musik Sylvester Levay
Kamera Tim Suhrstedt
Schnitt Richard Halsey
Frank E. Jimenez
Besetzung

Mannequin ist eine US-amerikanische Fantasy-Filmkomödie aus dem Jahr 1987. Regie führte Michael Gottlieb, der gemeinsam mit Edward Rugoff auch das Drehbuch schrieb.

Handlung[Bearbeiten]

Der Anfang des Films spielt im alten Ägypten: Emma Isadora versteckt sich vor ihrer Mutter, die sie mit einem Kameldung-Händler verheiraten will. Aus Verzweiflung fleht Emma die Götter an, ihr zu helfen und verschwindet in einer Rauchwolke.

USA, heutige Zeit: Der Künstler Jonathan Switcher lebt von Gelegenheitsjobs, u.a. in einem Betrieb, der Schaufensterpuppen herstellt. Da er die Puppen jedoch zu langsam fertigstellt, weil er aus jeder Puppe ein Kunstwerk machen will, wird er entlassen. Auch die Beziehung zu seiner Kollegin Roxie, die erfolgreich im Berufsleben steht, leidet unter dieser Situation. Als er die ältere Besitzerin eines Kaufhauses vor einem herabfallenden Firmenschild rettet, gibt diese ihm einen Job in ihrem Geschäft, das allerdings nicht sonderlich gut läuft. Während einer Nachtschicht findet er die Puppe wieder, die er selbst zusammengebaut hat. Plötzlich wird die Puppe lebendig: Es ist Emma Isadora, die seit ihrer Flucht quer durch die Geschichte gereist ist. Sie kann jedoch nur für Jonathan lebendig werden, in Anwesenheit eines anderen Menschen verwandelt sie sich sofort wieder in eine Schaufensterpuppe zurück. Die beiden verlieben sich und durch ihre Inspiration gelingt es Jonathan, die tollsten Schaufenster-Dekos der ganzen Stadt zu erstellen. Das ruft die Konkurrenz auf den Plan, denn die neuen Schaufenster verhelfen dem Kaufhaus zu einem Aufschwung. Jonathan wird sogar in den Vorstand gewählt, was dem Neffen der Besitzerin überhaupt nicht gefällt, hatte er doch vor, das marode Kaufhaus an die Konkurrenz zu verkaufen, bei der auch Jonathans Freundin Roxie arbeitet. Nach dem erfolglosen Versuch, Jonathan abzuwerben, versuchen Roxie und ihr Chef, die Puppe Emma zu zerstören. Doch kurz vor ihrer Zerstörung kann Jonathan sie retten und durch ein Wunder verwandelt sich Emmy endgültig in einen Menschen. Im Happy-End heiratet Jonathan seine Emmy dann in einem Schaufenster.

Kritiken[Bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 13. Februar 1987, der Film sei „tot“. Die Nebencharaktere seien „aus gescheiterten Sitcoms wiederverwendet“ und würden genau das tun, was die Zuschauer erwarten würden genau dann, wann die Zuschauer es erwarten würden.[1]

Das Lexikon des internationalen Films meint: „Manchmal übermütige, dann eher dramaturgisch zerfahrene, dank sympathischer Darsteller aber überwiegend unterhaltende Komödie, die Leistungsdenken und Karriere-Kult karikiert.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Albert Hammond und Diane Warren wurden im Jahr 1988 für den Song Nothing's Gonna Stop Us Now für den Oscar wie auch für den Golden Globe Award und den Grammy Award nominiert. Sie gewannen den Film and Television Music Award der American Society of Composers, Authors and Publishers. Der Song wurde gesungen von Starship und erreichte in den USA und im Vereinigten Königreich Platz 1.

Andrew McCarthy und – in zwei Kategorien – Michael Gottlieb gewannen im Jahr 1987 Preise des italienischen Mostra Internazionale del Film de Fantascienza e del Fantastico di Roma (Fantafestival). Michael Gottlieb gewann im Jahr 1988 einen Preis des portugiesischen Filmfestivals Fantasporto und wurde für einen weiteren Preis des Festivals nominiert.

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Film wurde in Philadelphia und in Camp Hill (Pennsylvania) gedreht.[3] Er spielte in den Kinos der USA ca. 42,7 Millionen US-Dollar ein.[4] Im Jahr 1991 wurde die Fortsetzung Mannequin 2 – Der Zauber geht weiter mit Kristy Swanson veröffentlicht.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmkritik von Roger Ebert, abgerufen am 12. Oktober 2007
  2. Mannequin im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 12. Oktober 2007
  3. Filming locations für Mannequin, abgerufen am 12. Oktober 2007
  4. Box office / business für Mannequin, abgerufen am 12. Oktober 2007