Mannesmannturm (Hannover)

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Mannesmannturm Hannover
Mannesmann-tower-hannover-messe.jpg
Basisdaten
Land: Niedersachsen
Staat: Deutschland
Höhenlage: 67 m ü. NHN
Verwendung: Fernmeldeturm
Zugänglichkeit: Sendeturm öffentlich nicht zugänglich
Besitzer: Deutsche Messe AG
Abriss: 21. Juni 2012
Turmdaten
Bauzeit: 1961
Bauherr: Mannesmann
Architekt: Josef Fröhlich
Baustoff: Stahl
Betriebszeit: 1961 bis 2012
Gesamthöhe: 120 m
Daten der Sendeanlage
Wellenbereich: UKW-Sender
Sendetypen: Mobilfunk, Mobiler Landfunk
Positionskarte
Mannesmannturm Hannover (Niedersachsen)
Mannesmannturm Hannover
Mannesmannturm Hannover
52.3280399.803794Koordinaten: 52° 19′ 40,9″ N, 9° 48′ 13,7″ O

Der Mannesmannturm in Hannover war ein Ende 1954[1][2] von der Firma Mannesmann unter der Leitung von Josef Fröhlich vor dem Messegelände errichteter 120 Meter[2] hoher Stahlfachwerkturm mit dreieckigem Querschnitt. Seinen ursprünglichen Standort hatte der Turm in der damaligen Stahlstraße und wurde nach der Hannover-Messe 1956 der Messe geschenkt. 1961 wurde das Bauwerk umgesetzt und stand seither inmitten der Wendeschleife der Stadtbahnlinie 8.[3] In einer Höhe von 89,8 Metern trug der Mannesmannturm Hannover an den Eckteilen das Logo der Firma Mannesmann. Bis zum Abriss war an den Ecken das Logo der Hannover Messe, der stilisierte Hermeskopf, angebracht. Der Mannesmannturm diente dem Mobilfunk und dem nichtöffentlichen Landfunkdienst.

Der mittlerweile in die Jahre gekommene Stahlgittermast war nach Angaben der Deutschen Messe AG baufällig, eine Sanierung hätte mehr als 500.000 Euro gekostet. Im Rahmen der Neugestaltung des Nordeingangs zum Messegelände entschied man sich für den Abriss, der am 21. Juni 2012 durchgeführt wurde.[3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Damm, Heuser, Fröhlich: Der Mannesmann-Turm und Pavillon auf dem Messegelände in Hannover. In: Karl Hofmann Schorndorf (Hrsg.): Glasforum, 1/1955.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Damm, Heuser, Fröhlich in Glasforum, 1/1955.
  2. a b Willy Wenzke: Stahlstraße mit großem Brocken. („Schon im vorigen Jahr [1955] bildete für die Besucher des Messegeländes vom Nord- oder Nordwesteingang der 120 Meter hohe Mannesmann Turm ein Wahrzeichen der Messe.“) In: Die Zeit, Nr. 20, 17. Mai 1956. Abgerufen am 12. August 2012.
  3. a b Ralph Hübner: Hannover: Der Starkstrom-Monteur vom Messe-Riesen In: Neue Presse, 20. Juni 2012. Abgerufen am 12. August 2012.