Manni von Bohr

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Manfred von Bohr (2006)

Manfred „Manni“ von Bohr (* 5. November 1950 im Saarland) ist ein deutscher Schlagzeuger.

Werdegang[Bearbeiten]

Er spielte ab 1977 bei Birth Control, bei Lenny Mac Dowell und später bei Alex Oriental Experience.

Aktuell spielt er mit der Randy-Hansen-Band und Peter Burschs Bröselmaschine.

Zudem spielt er Duo-Konzerte mit Drummern oder Percussionisten wie Hakim Ludin, Tyronne Silva oder Aaron Thier.

Technik[Bearbeiten]

Manni von Bohr entwickelte die sogenannte „Quad-Pedal“-Technik, bei der er auf vier Pedalen mit Ferse und Zehenballen spielt. Diese verwendet er für Ostinatofiguren. Er spielt Doublebass mit zwei unterschiedlich großen Bassdrums (24" und 22" oder 20" und 22").

Von Bohr verwendet ein 16" großes Tom-Tom zur Linken und einen 8" oder 10" großen Piccolo TympTom zu seiner Rechten. Sein zweites Hi-Hatpedal befindet sich auf der rechten Seite, sodass er beide Hi-Hats gleichzeitig spielen kann. Seine Pedale hat er in der Tiefe versetzt angeordnet, um mit Hacke und Spitze spielen zu können und schräg gestellt, damit die Kardangelenkwellen der beiden Doppelfußmaschinen übereinander passen.

Equipment[Bearbeiten]

Lange Zeit war er Mitglied der Künstler-Familie des deutschen Schlagzeugherstellers Sonor.

Der „German pope of drumming“ (so der Titel eines Interviews im amerikanischen Modern Drummer Magazine) ist Endorser von dw Drums, Anatolian-Cymbals mit eigener Signature-Beckenserie, Beyerdynamic-Mikrofonen. Seit 2011 spielt er Drumsticks von Vater Sticks USA.

Autor[Bearbeiten]

Er war viele Jahre Autor von Testberichten und Workshops zum Thema Schlagzeugspiel im Fachblatt Musikmagazin. Heute ist er Chefredakteur des ältesten deutschen Schlagzeugmagazins drums&percussion. Er unterrichtet am Drummer’s Institute in Düsseldorf das Fach „Studio Drums“.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]