Manolis Chiotis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Manolis Chiotis (griechisch Μανώλης Χιώτης, * 21. März 1920[1] in Thessaloniki; † 21. März 1970) war ein griechischer Komponist, Bouzouki-Virtuose und Sänger.

Chiotis begann zunächst in seiner Jugend die klassische Gitarre zu erlernen. Mitte der Dreißiger Jahre wurde er nach Athen zu einem Violin-Studium geschickt. Kurze Zeit nach seiner Ankunft in Athen begann er sich für das Bouzouki zu interessieren. Er wird als einer der wichtigsten Vertreter des Rembetiko angesehen. Er war der zu seinen Lebzeiten populärste Bouzoukispieler und wirkte als Solist bei mehr als 600 Aufnahmen mit, von Markos Vamvakaris bis zu Mikis Theodorakis. Sein erstes eigenes Lied nahm er im Jahr 1936 im Alter von 16 Jahren auf. Es folgten bis 1970 ungefähr 250 Stücke. Dazu wirkte er in mehreren griechischen Filmen mit. Er erlangte auch in den USA Anerkennung, vor allem durch die Würdigung seiner Fähigkeiten durch Jimi Hendrix. Präsident Johnson lud ihn ein, auf seiner Geburtstagsfeier zu spielen.

Chiotis machte in den 60er Jahren das Bouzouki mit vier Doppelsaiten populär - eine bis heute unter den traditionellen Bouzouki-Liebhabern sehr umstrittene Neuerung.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.imdb.de/name/nm1021627/

Weblinks[Bearbeiten]