Manuela Uhl

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Manuela Uhl als Violetta in Verdis La Traviata

Manuela Uhl (* 7. März 1971 in Ravensburg) ist eine deutsche Konzert- und Opernsängerin (Sopran). Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Partien der deutschen Spätromantik und der klassischen Moderne.

Werdegang[Bearbeiten]

Manuela Uhl wuchs in Ravensburg auf. Sie studierte in Salzburg, Zürich und Freiburg (Breisgau). Nach Gastverträgen in Freiburg und Essen und ersten Festengagements Badischen Staatstheater Karlsruhe, Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, gehörte Manuela Uhl von 2006 bis 2011 dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin an. Seit 2011 ist die Sängerin freischaffend international tätig, doch weiterhin der Deutschen Oper Berlin als regelmäßiger Gast verbunden.

Sie hatte Auftritte an der Deutschen Oper Berlin, Teatro Colón Buenos Aires, Nationaltheater München, Teatro Real Madrid, Festspiele Baden-Baden, Nederlandse Opera, Königliche Oper Kopenhagen, Semperoper Dresden, Theater an der Wien, Teatro Massimo Palermo, Staatsoper Hamburg, Opera Hongkong, Staatsoper Stuttgart, Teatro Del Opera Roma, Teatro Maestranza Sevilla, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, Opéra de Montpellier, Opéra de Nice, und bei den Maifestspielen Wiesbaden.

Uhl arbeitete mit den Dirigenten Christian Thielemann, Riccardo Chailly, Peter Schneider, Antonio Pappano, Gustavo Dudamel, Axel Kober, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Lorin Maazel, Rafael Frühbeck de Burgos, Leopold Hager, Pinchas Steinberg, Mark Albrecht, Donald Runnicles, Stefan Soltesz, Friedeman Layer, Ulf Schirmer, Bertrand de Billy, Jesús López Cobos zusammen.

Ihr Repertoire umfasst die Partien

  • Richard Wagner: Senta, Elisabeth, Elsa, Irene, Sieglinde, Venus, Freia,
  • Richard Strauss: Salome, Kaiserin, Marschallin, Chrysothemis, Danae, Daphne, Aminta,
  • Weber: Agathe
  • Beethoven: Leonore
  • Verdi: Desdemona, Elisabetta, Violetta,
  • Korngold: Marietta/Marie
  • Hindemith: Ursula
  • Schreker: Els, Irmgard

Gastverträge[Bearbeiten]

Manuela Uhl gastierte u.a. am Teatro Colón Buenos Aires (Frau ohne Schatten), Semperoper Dresden (Tannhäuser/Elektra), Teatro Real Madrid (Tote Stadt/Elektra), Opera Hongkong (Der Fliegende Holländer), Nederlandse Opera Amsterdam (Schatzgräber), Nationaltheater München (Elektra), Theater an der Wien (Mathis der Maler), Königliche Oper Kopenhagen (Tannhäuser, Der Fliegende Holländer), Teatro Massimo Palermo (Tote Stadt), Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf (Fliegender Holländer, Walküre, Lohengrin), Festspiele Baden-Baden (Elektra), Opéra de Nice (Elektra), Opéra de Montpellier (Salome), Teatro del Opera Roma (Rienzi), Teatro Maestranza Seviglia (Freischütz), Leipzig (Iphigenie in Aulis/Rosenkavalier), Deutsche Oper Berlin (Lohengrin/Der Fliegende Holländer/Walküre/Rienzi/Tannhäuser/Salome/Danae/Elektra/Frau ohne Schatten/Turandot/Freischütz).

Konzert[Bearbeiten]

Außerdem ist Manuela Uhl eine Konzert- und Liedersängerin und sang z. B. die Sopranpartien im Brahms-Requiem, im Elias von Mendelssohn Bartholdy, im Verdi-Requiem. Sie trat auch mit den Vier letzten Liedern von Richard Strauss und Wagners Wesendonck-Liedern auf. Beethovens 9. Sinfonie sang sie u. a. mit Rafael Frühbeck de Burgos, Marek Janowski und Miguel Gomez Martinez. Im Mahler-Jahr 2010 war sie häufig als Solistin in Mahlers 8. Symphonie zu hören, u. a. in Aufführungen unter Christian Thielemann, Lorin Maazel, Jonathan Nott und Christian Arming; ab 2011 folgten Aufführungen unter Antonio Pappano und Gustavo Dudamel.

CDs[Bearbeiten]

Gesamtaufnahmen, in denen Manuela Uhl die weibliche Hauptpartie singt:

DVDs[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]