Marathonlauf
Der Marathonlauf (kurz Marathon) ist eine auf Straßen oder Wegen ausgetragene sportliche Laufveranstaltung über 42,195 Kilometer und zugleich die längste olympische Laufdisziplin in der Leichtathletik. Manche Läufe, insbesondere bei leichtathletischen Jahreshöhepunkten, führen zum Zieleinlauf ins Stadion, wo dann noch etwa eine Runde zu laufen ist.
Bei Olympischen Spielen wird die Marathonstrecke seit 1896 von den Männern gelaufen (allerdings zunächst nur auf ca. 40 Kilometer Länge) und von Frauen seit 1984.
Geschichte[Bearbeiten]
Ursprung des modernen Marathonlaufs[Bearbeiten]
Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über den griechischen Boten Pheidippides, der 490 v. Chr. von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen (vergleiche hierzu Spartathlon). Daraus formten 500 Jahre danach Plutarch und Lukian von Samosata unter Berufung auf Herakleides Pontikos eine Legende, der zufolge ein Läufer sich nach dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon auf den knapp 40 Kilometer langen Weg nach Athen gemacht habe und dort nach der Verkündung seiner Botschaft νενικήκαμεν (transkribiert: nenikekamen) „Wir haben gesiegt“ tot zusammengebrochen sei.
Bei den ersten Langstreckenläufen der Neuzeit dachte niemand an diese Historie. Als Vergnügen für die Zuschauer und zur Befriedigung ihrer Wettleidenschaft wurden im ausgehenden 18. Jahrhundert die ersten Langstreckenläufe in einer Art sportlichen Wettkampf ausgetragen. In England und den Vereinigten Staaten absolvierten die Pedestrianisten (Fußläufer) Strecken zwischen 20 Meilen (32,18 km) und 30 Meilen (48,27 km). Die Distanzen wurden überwiegend gegen die Uhr gelaufen, selten traten die Läufer gegeneinander an. Der Lauf führte von Meilenstein zu Meilenstein, was eine zuverlässige Zeitnahme garantierte. Beachtliche Zeiten wurden dabei erzielt. Im Jahr 1808 lief ein Mann mit dem Namen Blewet über 24 Meilen (38,62 km) eine Zeit von 2:34 Stunden. Auf die heute gültige Marathondistanz umgerechnet wäre dies eine Zeit von 2:48 Stunden.
Erst mit den Ausgrabungen an historischer Stelle in Marathon, bei denen 1890 ein Hügel mit den Gräbern der gefallenen Athener von der Schlacht von Marathon freigelegt wurde, kam die Legende über Pheidippides wieder in Erinnerung. Der Sprachwissenschaftler Michel Bréal hatte die Idee, den legendären Lauf des Pheidippides im Rahmen der für 1896 geplanten Olympischen Spiele von Athen als Wettkampf aufleben zu lassen. Mit einem Brief teilte er seinem Freund, Baron Pierre de Coubertin, dem Begründer des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), seine Idee mit. Der Sieger sollte einen von ihm gestifteten Pokal erhalten. So wurde der Olympische Marathon 1896 von Athen der erste organisierte Marathonlauf.
Einen Monat vor den Olympischen Spielen fand jedoch schon ein Marathonlauf als Griechenland-Meisterschaft auf der Strecke vom Dorf Marathon nach Athen (ca. 40 Kilometer) mit elf Läufern statt. Zwei Wochen später wurde ein weiterer Marathonlauf als Test für die Olympischen Spiele mit 38 Läufern ausgetragen, bei dem der Sieger Ioannis Lavrentis eine Zeit von 3:11:27 h erreichte und der spätere Marathon-Olympiasieger, Spyridon Louis, in 3:18:27 h Fünfter wurde. Zu einem anderen Termin sollen sich zwei Frauen, deren Namen mit Melpomene und Stamathis Rovithi angegeben wurden, schon erfolgreich an der Strecke Marathon-Athen versucht haben. [1]
Major Papadiamanopoulos wurde im Vorbereitungskomitee damit betraut, den Langstreckenlauf auszurichten. Papadiamanopoulos’ ehemaliger Laufbursche war Spyridon Louis, der schließlich den ersten Olympischen Marathon 1896 in einer Zeit von 2:58:50 h gewann.
Erst seit 1984 ist der Marathonlauf auch für die Frauen eine olympische Disziplin.
Der erste offizielle deutsche Marathon wurde am 3. Juli 1898 gelaufen. Die Strecke verlief von Paunsdorf bei Leipzig (heute Stadtteil von Leipzig) nach Bennewitz und wieder nach Paunsdorf zurück. Sieger war Arthur Techtow, der für die 40 Kilometer eine Zeit von 3:15:50 h benötigte und damit 20 Minuten weniger als der Zweitplatzierte brauchte.
Entwicklung der Laufdistanz[Bearbeiten]
| Olympische Spiele | ||
|---|---|---|
| Jahr | Streckenlänge | |
| Kilometer | Meilen | |
| 1896 | 40 | 24,85 |
| 1900 | 40,26 | 25,02 |
| 1904 | 40 | 24,85 |
| 1906 | 41,86 | 26,01 |
| 1908 | 42,195 | 26,22 |
| 1912 | 40,2 | 24,98 |
| 1920 | 42,75 | 26,56 |
| seit 1924 | 42,195 | 26,22 |
Im offiziellen Bulletin der Olympischen Spiele 1896 wurde die Laufstrecke von Marathon nach Athen mit exakt 40 Kilometer ausgeschrieben. Der heutige Erkenntnisstand besagt, dass dies jedoch vermutlich nicht mit der vom legendären Boten zurückgelegten Distanz übereinstimmt. Während Pheidippides wohl den kürzesten Weg über das Pentelikon-Gebirge genommen und dabei höchstens 34 Kilometer zurückgelegt hätte, nahmen die Läufer bei den Olympischen Spielen den Straßenverlauf am Meer entlang und um das Gebirge herum.
Für die folgenden Olympischen Spiele war es dem IOC nicht wichtig, den Marathonlauf an eine bestimmte Distanz zu knüpfen, da die Läufer im direkten Kampf gegeneinander antraten. Die Länge des ersten Olympischen Marathonlaufs 1896 diente zwar als Richtschnur, aber es war den Veranstaltern überlassen, die Distanz den örtlichen Verhältnissen anzupassen.
Bei den Olympischen Sommerspielen 1908 in London betrug die Strecke gemäß einem Vermessungsprotokoll exakt 26 Meilen 385 Yards, was umgerechnet 42,195 km entsprach. Es gibt viele Erklärungen, wie es zu dieser Distanz kam. Das Vermessungsprotokoll gibt Auskunft. Ausgangspunkt der Vermessung war das neu erbaute Olympiastadion im Londoner Stadtteil Shepherd’s Bush. Der Start sollte beim Schloss Windsor erfolgen. Nachdem man 25 Meilen (40,23 km), die bislang übliche Distanz eines Marathonlaufs, ausgemessen hatte, war man noch immer 1 Meile vom Schloss Windsor entfernt. An der Ostterrasse des Schlosses Windsor hatte man schließlich 26 Meilen vermessen. Es fehlte aber noch das Stück vom Stadionmesspunkt bis vor die königliche Loge, also mussten noch einmal 385 Yards der Distanz hinzugefügt werden. Aus diesem Grund sollen noch heute angelsächsische Marathonläufer auf dem letzten Kilometer ein God Save the Queen ausstoßen.
Den dramatischen Ausgang im Olympischen Marathon 1908 zwischen Dorando Pietri und John Hayes, bei dem Pietri nach mehrmaligen Stürzen kurz vor dem Ziel schließlich von Offiziellen über die Ziellinie geschoben und deshalb disqualifiziert wurde, nutzte man nach den Spielen dazu, in den Vereinigten Staaten eine Reihe von Revanchekämpfen zwischen den beiden zu organisieren. Natürlich sollten die Bedingungen gleich sein, so dass man die Distanz stets auf eine Länge von 42,195 km festlegte. Neben Pietri, der im Jahr 1909 an 8 Marathonläufen teilnahm, beteiligten sich an den Wettkämpfen schließlich immer mehr Läufer, die bald wie ein Wanderzirkus durch die Lande und schließlich durch die Welt zogen. Meistens wurden die Läufe in einer Halle, wie etwa im Madison Square Garden, ausgetragen, wo man 262 Runden zu absolvieren hatte.
Trotz der inzwischen fast schon obligatorischen Distanz von 42,195 Kilometern bei den vielen professionellen Wettkämpfen sah das Internationale Olympische Komitee (IOC) es nicht für notwendig an, die Distanz für den Marathon bei den Olympischen Sommerspielen 1912 in Stockholm und auch noch bei den Olympischen Sommerspielen 1920 in Antwerpen auf eine bestimmte Streckenlänge festzulegen. Erst 1921 hat der internationale Verband für Leichtathletik (IAAF) die Distanz von 42,195 Kilometer als offizielle Streckenlänge für einen Marathonlauf festgelegt.
Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten]
International[Bearbeiten]
- Zwei Olympiasiege:
Abebe Bikila, 1960 und 1964
Waldemar Cierpinski, 1976 und 1980
- Zwei Weltmeistertitel:
Abel Antón, 1997 und 1999
Jaouad Gharib, 2003 und 2005
Abel Kirui, 2009 und 2011
Catherine Ndereba, 2003 und 2007
Deutschland[Bearbeiten]
Medaillengewinner bei internationalen Höhepunkten:
- Waldemar Cierpinski, startend für die Deutsche Demokratische Republik, Olympiasieger 1976 und 1980; Weltmeisterschafts-Dritter 1983
- Eckhard Lesse, startend für die Deutsche Demokratische Republik, Europameisterschafts-Zweiter 1974 1974
- Katrin Dörre, bis 1990 startend für die Deutsche Demokratische Republik, Olympiadritte 1988, Weltmeisterschafts-Dritte 1991
- Stephan Freigang, Olympiadritter 1992
- Herbert Steffny, bis 1990 startend für die Bundesrepublik Deutschland, Europameisterschafts-Dritter 1986
- Ulrike Maisch, Europameisterin 2006
Schweiz[Bearbeiten]
- Franziska Rochat-Moser, Siegerin New-York-City-Marathon 1997, Frankfurt-Marathon 1994 und Lausanne-Marathon 1993; Zweite Boston-Marathon 1999; Weltmeisterschafts-Achte 1997
- Viktor Röthlin, Europameisterschafts-Zweiter 2006; Siebter New-York-City-Marathon 2005; Elfter New-York-City-Marathon 2007; Sieger Zürich-Marathon 2004 und 2007; Weltmeisterschafts-Dritter 2007 in Ōsaka; Sieger Tokyo-Marathon 2008; Sechster Olympische Spiele 2008, Europameister 2010
Österreich[Bearbeiten]
- Andrea Mayr, Siegerin des Vienna City Marathons 2009, 2:30:43 h
- Günther Weidlinger, Frankfurt 2009, 2:10:47 h
Marathon als Spitzensport[Bearbeiten]
Einige Veranstalter der weltweit größten und angesehensten Marathons schreiben jährlich für Eliteläufer die World-Marathon-Majors-Serie aus. Eine solche Serie geht über die Dauer von zwei Jahren und überschneidet sich folglich mit der Serie des Vorjahres und der nachfolgenden Serie. In die Wertung fließen die Läufe in Tokyo, Boston, London, Berlin, Chicago und New York sowie gegebenenfalls der Marathon bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaften und/oder den Marathon bei den Olympischen Spielen ein.[2] Dabei erhalten die jeweils besten fünf Männer und Frauen nach einem einfachen System Punkte. Das Preisgeld von einer Million US-Dollar wird nach dem letzten Lauf der Serie gleichmäßig auf die Athletin bzw. den Athleten mit den meisten Punkten verteilt.[3]
Weitere Großveranstaltungen finden jährlich in Honolulu, Los Angeles, Paris, Seoul, Peking und Hamburg statt.
Marathon als Breitensport[Bearbeiten]
Beginnend in den 1970er-Jahren (mit Aktionen wie „Trimm Dich!“ und „Laufen ohne zu Schnaufen“ des DSB) und dann im Zuge des allgemeinen Fitnesstrends hat sich der Laufsport und parallel der Marathonlauf als Breitensport etabliert.
1979 wurde die Zahl der deutschen Marathonläufer auf 10.000 geschätzt und es fanden rund 50 Marathonläufe in Deutschland statt. 2005 wurden in Deutschland 153 Marathonveranstaltungen angeboten und der harte Kern der Marathonläufer wird vom Deutschen Leichtathletikverband auf rund 100.000 Aktive geschätzt. Das sind dennoch weniger als ein Prozent aller Laufsportler.[4]
2004 fanden in Europa 73 Marathonläufe mit mehr als 1.000 Teilnehmern pro Lauf statt, davon 20 in Deutschland (2002: 60, davon 18 in Deutschland, 2003: 65, davon 18 in Deutschland).
Abstimmung von Training und Wettkampf[Bearbeiten]
Training[Bearbeiten]
Viele Trainer sind der Ansicht, dass das wichtigste Element im Marathon-Training neben dem langsamen Laufen langer Strecken ein Intervalltraining ist, um die Ausdauerhärte auszubilden. Freizeitläufer versuchen zum Beispiel während des Trainings eine maximale Einzelstrecke von 30 km und ein wöchentliches Pensum von 60 km zu erreichen. Dabei wird den relativ langsamen Läufern häufig geraten, aus orthopädischen Gründen den langen Dauerlauf nach etwa drei Stunden zu beenden und die Streckenlänge erst mit zunehmender Leistungsfähigkeit auszubauen. Fortgeschrittene Marathonläufer laufen auch längere Strecken und mehr Kilometer pro Woche. Im Spitzenbereich sind 200 km und mehr keine Seltenheit. Neben den langen langsamen Läufen spielt in vielen Trainingsplänen erfolgreicher Trainer auch das Intervalltraining eine entscheidende Rolle, allerdings mit einem sehr geringen Anteil an der Gesamtkilometerleistung des Trainings (5 % bis 10 %).
Ein Trainingsplan gestaltet eine Zeitspanne von fünf oder sechs Monaten, wobei die geplanten Streckenlängen nach und nach alle zwei Wochen zunehmen. Die oft propagierten 10- bis 12-Wochenpläne sind nur das Aufbautraining für schon vorher geleistete Trainingsarbeit. Ein Läufer sollte mindestens ein Jahr, besser noch zwei Jahre regelmäßig gelaufen sein, bevor er sich an einem Marathon versucht. Wettkampferfahrungen auf Unterdistanzen, die in der Regel zwischen 5000 m und 25 km, seltener auch 30 km liegen, sind wünschens- und empfehlenswert. Während des Marathon-Trainings ist es wichtig, dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zu geben. Laufen während einer Erkältung oder bei Fieber kann ernsthafte Erkrankungen (z. B. Myokarditis) nach sich ziehen.[5]
Rennvorbereitungen[Bearbeiten]
Während der letzten zwei oder drei Wochen vor einem Marathonlauf reduzieren die Läufer üblicherweise ihr wöchentliches Pensum (typischerweise auf bis zu 50 bis 75 % der Maximalstrecke) und pausieren im Freizeitbereich manchmal mindestens zwei Tage lang völlig, damit sich der Körper vor der harten Belastung des Marathons noch einmal erholen kann. Diese Trainingsphase wird auch mit dem englischen Begriff „Tapering“ („Reduzierung“) bezeichnet.[6] Viele Marathonläufer nehmen auch in der Woche vor dem Marathon vermehrt Kohlenhydrate zu sich (sogenanntes „Carboloading“), damit der Körper mehr Glykogen aufnehmen kann. Dem gleichen Zweck dienen die von vielen Veranstaltern angebotenen Pastapartys am Tag vor dem Marathonlauf, bei denen den Teilnehmern vorwiegend kohlenhydratreiche Gerichte angeboten werden.
Direkt vor dem Rennen verzichten viele Läufer darauf, festes Essen zu sich zu nehmen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Weiterhin wird darauf geachtet, genug zu trinken, und die Toilette wird noch einmal aufgesucht. Leichte Streckübungen vor dem Rennen helfen, die Muskeln locker zu machen. Um bei großen Starterfeldern und besonders in der kalten Jahreszeit eine Auskühlung vor dem Start zu vermeiden, verwenden viele Marathonläufer aufgeschnittene Müllbeutel als Bekleidung, derer sie sich kurz vor dem Start entledigen.
Während des Rennens[Bearbeiten]
Trainer empfehlen, während eines Marathonlaufs ein möglichst gleichmäßiges Tempo zu halten. Es gibt aber auch Empfehlungen, die Strecke in Phasen aufzuteilen. Es beginnt mit einer Anfangsphase, in der ein Tempo gehalten wird, das unter der angestrebten Durchschnittsgeschwindigkeit liegt. Dann folgt ein Mittelteil, in dem die angestrebte Durchschnittsgeschwindigkeit gehalten wird. Im Endteil wird die Geschwindigkeit nochmals erhöht. Dies entspricht auch der allgemein gültigen Empfehlung, einen Marathon langsam anzugehen. Paul Tergat gelang es bei seiner Weltbestzeit im Jahr 2003 im Rahmen des Berlin-Marathons sogar, die zweite Hälfte gut eine Minute schneller zu absolvieren als die erste.
Isotonische Getränke werden oft entlang der Strecke angeboten. Zu viel Wasser kann zu Salzverlusten führen und gesundheitsbedrohend sein. Deshalb wird an den Versorgungsstellen normalerweise auch Wasser angeboten, das in isotonischer Konzentration mit Kochsalz versetzt ist.[7] Bei nicht allzu hohen Außentemperaturen ist es möglich, einen Lauf ohne Trinkpausen zu absolvieren. Kohlenhydrat-Gele sind eine gute Energiequelle, aber sie sollten beim Verzehr mit Wasser verdünnt werden, da sie sonst zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Die Menge und Art der Getränke und Kohlenhydrate, die während des Laufs vom Körper aufgenommen werden können, hängt sehr stark von der Laufgeschwindigkeit ab. Je schneller der Lauf absolviert wird, desto weniger Blut fließt durch den Verdauungstrakt. Der Körper kann dann kaum noch Kohlenhydrate oder Wasser aufnehmen. Diese werden zur Belastung und führen leicht zu Übelkeit und Erbrechen.
Typischerweise gibt es eine zulässige Höchstzeit von fünf Stunden und dreißig Minuten (in Deutschland) bis sechs Stunden und dreißig Minuten (in einigen anderen Ländern), nach deren Ablauf die Strecke zumeist durch den Besenwagen geschlossen wird; bei einigen großen Veranstaltungen – insbesondere in den USA – bleibt die Strecke aber wesentlich länger offen. Wenn man sich ein zeitliches Ziel steckt, ist es einfacher, ein regelmäßiges Tempo zu halten. Hier ist es für Laufanfänger günstig, sich eine Tempotabelle auf die Strecke mitzunehmen.
Gesundheitliche Aspekte[Bearbeiten]
Muskelschmerzen nach dem Lauf sind normal. Dieser Schmerz, der oft fälschlich als „Muskelkater“ empfunden wird, aber mit einem solchen einhergehen kann (Laufen beinhaltet kurze, exzentrische Muskelkontraktionen), kann bis zu einer Woche anhalten. Eine komplette Erholung vom Marathonlauf benötigt aber eine wesentlich längere Zeit. Trainer rechnen je nach Rennverlauf, äußeren Bedingungen und Trainingszustand mit mindestens zwei Wochen bis hin zu zwei Monaten bis zur vollständigen physischen wie psychischen Regeneration, die für den Wiederaufbau für ein neues Rennen wichtig sind. Aus diesen Gründen laufen erfolgreiche Athleten nur selten mehr als zwei Marathons im Jahr.
Wie bei fast allen Sportarten, die auch als Breitensportart betrieben werden, überwiegen die gesundheitlichen Vorteile des Marathonlauftrainings gegenüber etwaigen Risiken während des Wettkampfes bei weitem. Ein Problem stellt allerdings das kontinuierlich steigende Durchschnittsalter der Läufer bei großen Veranstaltungen wie dem New-York-City-Marathon dar.[8] Trotz beeindruckender Leistungen treten bei älteren Marathonläufern Probleme des Bewegungsapparates sowohl in der Trainingsphase als auch im Wettkampf gehäuft auf,[9] zum anderen steigt in dieser Altersgruppe aber auch das allgemeine Risiko von Herzerkrankungen an. Das Risiko, während eines Marathons einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist verschwindend gering und liegt zwischen 0,5:100.000[10] und 0,8:100.000 Teilnehmern.[11] Dennoch empfiehlt der Deutsche Sportärztebund Sport-Anfängern und Wiedereinsteigern, insbesondere bei Vorliegen von Vorerkrankungen, Beschwerden oder Risikofaktoren eine Gesundheitsprüfung durchführen zu lassen.[12] Andere akute gesundheitliche Probleme, die während des Laufs auftreten können, sind Elektrolytstörungen (insbesondere die Hyponatriämie)[13] und der Hitzschlag. Das erhöhte Hautkrebsrisiko von Marathonläufern[14] ist Mahnung zu konsequentem Sonnenschutz. Lästige Beschwerden sind durch Reibung an einem Kleidungsstück verursachte wunde Brustwarzen (Jogger's nipple), Fußpilz und Blasenbildung.[15]
Bei Marathon- und Langstreckenläufern kommt es häufig zu einem Anstieg von körpereigenen Substanzen im Blut, die üblicherweise mit einer strukturellen Schädigung des Herzens (z. B. Kardiales Troponin)[16] oder auch des Gehirns (S-100beta)[17] in Zusammenhang gebracht werden. Diese Anstiege spiegeln in vielen Fällen nicht eine echte Schädigung von Herz oder Gehirn wider, sondern es liegt überwiegend eine Freisetzung aus der Skelettmuskulatur vor.[18][19] Tatsächlich ergab sich kein Zusammenhang zwischen erhöhten Schadensmarkern und der Herzfunktion bei gesunden Marathonläufern.[20] Eine Studie konnte echokardiographische Veränderungen der Herzfunktion bei untrainierten Marathonläufern nachweisen;[21] die Ergebnisse dieser Studie werden kontrovers diskutiert.[22] Weiterhin werden in Medizinerkreisen Blutungen im Gastrointestinaltrakt beschrieben. Als Ursache für diese Blutungen werden Erschütterungen während des Laufens in Betracht gezogen, wie auch die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) vor und während des Laufes um Muskel- und Skelettschmerzen vorzubeugen. Diese NSAR (Ibuprofen, Aspirin, ...) beeinflussen die Blutgerinnung, indem die Trombozytenfunktion beeinflusst wird. Diese Gefahr scheint vielen Läufern nicht bewusst zu sein, in medizinischer Fachliteratur werden Umfragen zitiert, die eine steigende Einnahmetendenz vermuten lassen.
Statistik[Bearbeiten]
Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten]
Männer[Bearbeiten]
Frauen[Bearbeiten]
Medaillengewinner der Leichtathletik-Weltmeisterschaften[Bearbeiten]
Männer[Bearbeiten]
Frauen[Bearbeiten]
Siehe auch
- Medaillengewinner bei Olympischen Spielen
- Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften
- Medaillengewinnerinnen bei Olympischen Spielen
- Medaillengewinnerinnen bei Weltmeisterschaften
Entwicklung der Weltbestzeiten und Weltrekorde[Bearbeiten]
Die Internationale Leichtathletik-Föderation, International Association of Athletics Federations (IAAF), führt als Dachverband aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik die Listen aller offiziellen Leichtathletik-Weltrekorde. Bei Straßenläufen wie dem Marathonlauf werden Weltrekordlisten erst seit dem 1. Januar 2004 geführt, nachdem man beim 44. IAAF-Kongress 2003 spezielle Kriterien für dessen Anerkennung festgelegt hatte. Dies war erforderlich, da bestimmte Laufstrecken aufgrund von Naturgegebenheiten schnelle Zeiten begünstigten. Die wichtigsten Regeln der IAAF hierzu besagen:
- Bei einer Trennung von Start und Ziel soll die Entfernung zwischen beiden Punkten auf einer theoretischen direkten Verbindungslinie gemessen nicht mehr als 50 % der Streckendistanz betragen (IAAF Regel 260.28.b). Bei einem Marathonlauf wären dies 21 km. Die Regel soll verhindern, dass überwiegend in eine Richtung gelaufen wird, was möglicherweise einen Nutzen durch Windunterstützung (Rückenwind) und durch Streckenabschnitte mit leichtem Gefälle hätte bedeuten können.
- Zwischen Start und Ziel soll die Höhe nicht mehr als 0,1 % (1 m pro km) der Streckendistanz abnehmen (IAAF Regel 260.28.c). Bei einem Marathonlauf wären dies 42 m. Die Regel soll verhindern, dass die Strecke insgesamt ein Gefälle aufweist, was möglicherweise die Laufgeschwindigkeit hätte erhöhen können.
Der erste offizielle Weltrekord wurde von Paul Tergat bereits im Jahr 2003 gelaufen und erhielt rückwirkende Anerkennung von der IAAF, da der Kongress mit den Beschlüssen zu den Weltrekordkriterien einen Monat vor Tergats Lauf abgehalten wurde.
In der Zeit vor der Regulierung durch die IAAF wurden die schnellsten Laufzeiten mit den Begriffen Weltbestleistung oder Weltbestzeit umschrieben. Für diese Zeiten gab es unterschiedliche Listen. Die wichtigsten Listen veröffentlichte die IAAF und die Vereinigung der Straßenlauf-Statistiker, Association of Road Running Statisticians (ARRS). Mit Ausnahme der von Khalid Khannouchi im Jahr 2002 gelaufenen Zeit beim London-Marathon haben und hatten alle diese Zeiten jedoch keinen offiziellen Charakter.
Bei den von der IAAF und von der ARRS als Weltbestleistungen veröffentlichten Zeiten ist auffällig, dass diese teilweise bei Läufen erzielt wurden, deren Laufstrecken für eine heutige Anerkennung als Bestleistung bzw. Rekord nicht mehr den Regularien der IAAF entsprechen. Im Gegensatz dazu haben IAAF und ARRS einstweilen erzielte Bestzeiten, die auf regulären Strecken gelaufen wurden, aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nicht in ihre Listen aufgenommen.
Nachfolgend sind die von IAAF und ARRS veröffentlichten Weltbestzeiten und Weltrekorde in einer einheitlichen Liste mit unterschiedlicher Kennzeichnung dargestellt.
| nur von der IAAF geführte Bestleistungen und Rekorde |
| nur von der ARRS geführte Bestleistungen und Rekorde |
| gemeinsam von IAAF und ARRS geführte Bestleistungen und Rekorde |
Männer[Bearbeiten]
Inoffizielle Weltbestzeiten[Bearbeiten]
| Zeit (h) | Name | Datum | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 2:55:18,4 | 24.07.1908 | London | Erster Lauf über 42,195 km bei den IV. Olympischen Sommerspielen 1908. Erster im Ziel, Dorando Pietri in 2:54:46, wegen Inanspruchnahme fremder Hilfeleistung disqualifiziert. | |
| 2:52:45,4 | 01.01.1909 | Yonkers | Yonkers-Marathon, nach sieben Läufern im Ziel wegen undisziplinierter Zuschauer abgebrochen. Streckenlänge unklar. | |
| 2:46:52,8 | 12.02.1909 | New York | Brooklyn-Sea Gate Marathon, Wendepunktstrecke nach Coney Island und zurück | |
| 2:46:04,6 | 08.05.1909 | New York | Bronx-Marathon | |
| 2:42:31,0 | 26.05.1909 | London | Polytechnic-Marathon, auf der Strecke der Olympischen Sommerspiele von 1908 | |
| 2:40:34,2 | 31.08.1909 | Stockholm | Idrottsparken Velodrome Marathon, 368 m lange Runden in einem Radstadion. | |
| 2:38:16,2 | 12.05.1913 | London | Zwischenzeit bei einem Lauf im Stamford Bridge Stadion über 50 Meilen (80 km). | |
| 2:36:06,6 | 31.05.1913 | London | Polytechnic-Marathon, auf der Strecke der Olympischen Sommerspiele von 1908 | |
| 2:32:35,8 | 22.08.1920 | Antwerpen | Lauf bei den VII. Olympischen Sommerspielen 1920, Streckenlänge offiziell 42,75 km, nach Schätzung tatsächlich 40 km. | |
| 2:29:01,8 | 12.10.1925 | Port Chester | Port Chester-Marathon | |
| 2:27:49,0 | 31.03.1935 | Tokio | Wendepunktstrecke im Stadtbezirk Shinjuku mit Start/Ziel im Jingū Stadion. Der Kurs wurde eigens für Rekordläufe handvermessen. | |
| 2:26:44,0 | 03.04.1935 | Tokio | Die Bestleistung wurde nur drei Tage nach dem Lauf von Suzuki auf derselben Strecke erzielt. | |
| 2:26:42,0 | 03.11.1935 | Tokio | Die Bestleistung wurde auf derselben Strecke erzielt, auf der Suzuki und Ikenaka ihre Zeiten zuvor erzielt hatten. | |
| 2:29:20 | 09.08.1936 | Berlin | Lauf bei den XI. Olympischen Sommerspielen 1936 | |
| 2:25:39 | 19.04.1947 | Boston | Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b. Nach ARRS Streckenlänge 41,1 km. | |
| 2:25:15 | 28.10.1951 | Pusan | Nach ARRS Streckenlänge 41,834 km. Löschung von der Liste der ARRS angekündigt. | |
| 2:20:42,2 | 14.06.1952 | London | Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b. Streckenlänge 42,337 km. | |
| 2:18:40,4 | 13.06.1953 | London | Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b | |
| 2:18:34,8 | 04.10.1953 | Turku | Turku-Marathon, doppelte Wendepunktstrecke und zusätzlich 14 Stadionrunden | |
| 2:17:39,4 | 26.06.1954 | London | Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b | |
| 2:18:04,8 | 12.08.1956 | Pieksämäki | Lauf bei den 16. nationalen Finnischen Marathonmeisterschaften | |
| 2:15:17,0 | 24.08.1958 | Stockholm |
Lauf bei den VI. Leichtathletik Europameisterschaften |
|
| 2:15:16,2 | 10.09.1960 | Rom | Lauf bei den XVII. Olympischen Sommerspielen 1960 | |
| 2:15:15,8 | 17.02.1963 | Beppu | Beppu-Ōita-Marathon | |
| 2:14:28 | 15.06.1963 | London | Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b | |
| 2:13:55 | 13.06.1964 | London | Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b | |
| 2:14:43 | 06.07.1964 | Port Talbot | Lauf bei den offenen Walisischen Marathonmeisterschaften | |
| 2:12:11,2 | 21.10.1964 | Tokio | Lauf bei den XVIII. Olympischen Sommerspielen 1964 | |
| 2:12:00 | 12.06.1965 | London | Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b | |
| 2:09:36,4 | 03.12.1967 | Fukuoka | Fukuoka-Marathon | |
| 2:08:33,6 | 30.05.1969 | Antwerpen | Antwerpen-Marathon, Zwei-Runden-Strecke. Nach ARRS Streckenlänge 41,7 km. | |
| 2:09:28,8 | 23.07.1970 | Edinburgh | Lauf bei den British Commonwealth Games 1970 | |
| 2:09:12 | 31.01.1974 | Christchurch | Lauf bei den British Commonwealth Games 1974 | |
| 2:09:05,6 | 05.02.1978 | Beppu | Beppu-Ōita-Marathon | |
| 2:09:01 | 26.04.1980 | Amsterdam | Amsterdam-Marathon | |
| 2:08:18 | 06.12.1981 | Fukuoka | Fukuoka-Marathon | |
| 2:08:05 | 21.10.1984 | Chicago | Chicago-Marathon | |
| 2:07:12 | 20.04.1985 | Rotterdam | Rotterdam-Marathon | |
| 2:06:50 | 17.04.1988 | Rotterdam | Rotterdam-Marathon | |
| 2:06:05 | 20.09.1998 | Berlin | Berlin-Marathon | |
| 2:05:42 | 24.10.1999 | Chicago | Chicago-Marathon |
Offizielle Weltbestzeiten[Bearbeiten]
| Zeit (h) | Name | Datum | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 2:05:38 | 14.04.2002 | London | London-Marathon, erste offiziell anerkannte Weltbestzeit |
Offizielle Weltrekorde[Bearbeiten]
| Zeit (h) | Name | Datum | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 2:04:55 | 28.09.2003 | Berlin | Berlin-Marathon, erster offiziell anerkannter Weltrekord | |
| 2:04:26 | 30.09.2007 | Berlin | Berlin-Marathon | |
| 2:03:59 | 28.09.2008 | Berlin | Berlin-Marathon | |
| 2:03:38 | 25.09.2011 | Berlin | Berlin-Marathon |
Frauen[Bearbeiten]
Inoffizielle Weltbestzeiten[Bearbeiten]
| Zeit (h) | Name | Datum | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 3:40:22 | 03.10.1926 | London | Allgemein wird dieser Lauf als erste offizielle Zeitnahme einer Frau im Marathonlauf angesehen, doch wegen Widersprüchen bei den historischen Fakten bestehen Zweifel an der Glaubwürdigkeit. | |
| 3:37:07 | 16.12.1963 | Culver City | Western Hemisphere Marathon, Lepper beteiligte sich wegen des Startverbots für Frauen heimlich, blieb aber unerkannt. Nach ARRS Strecke zu kurz. | |
| 3:27:45 | 23.05.1964 | Ryde | Isle of Wight-Marathon, erste allgemein unumstrittene Weltbestzeit einer Frau. Trotz Startverbot für Frauen erlaubte man Greig die Teilnahme, sie musste jedoch 5 Minuten vor dem Feld starten und wurde ständig von Sanitätern begleitet. | |
| 3:19:33 | 21.07.1964 | Auckland | Es bestehen Widersprüche bei den historischen Fakten hinsichtlich Datum (auch 16.08.1964) und Veranstaltung. | |
| 3:15:22,8 | 06.05.1967 | Toronto | Canadian Eastern Championships (ostkanadische Meisterschaften), offiziell genehmigte Teilnahme der erst 13-jährigen Wilton, die hier ihren ersten und einzigen Marathonlauf absolvierte. | |
| 3:07:26,2 | 16.09.1967 | Waldniel | Der von Ernst van Aaken organisierte Marathonlauf sollte trotz allgemeinem Startverbot für Frauen den Beweis erbringen, dass der Langstreckenlauf auch für Frauen geeignet ist. Pede-Erdkamp musste 30 Meter hinter dem Feld starten und belegte im Gesamtergebnis den dritten Platz. | |
| 3:02:53 | 28.02.1970 | Seaside | Trail’s End Marathon. Für die erst 16-jährige Walker war es der erste und einzige Marathonlauf, von ihrer Weltbestzeit erfuhr sie erst Tage später. | |
| 3:01:42 | 09.05.1971 | Philadelphia | AAU Eastern Regional Championships (regionale Meisterschaften der Amerikanischen Amateursport-Vereinigung), die Meisterschaften waren für Frauen nicht ausgeschrieben, dennoch durfte die erst 18-jährige Bonner inoffiziell teilnehmen. | |
| 2:55:22 | 19.09.1971 | New York City | New-York-City-Marathon. 20 Tage zuvor lief die Australierin Adrienne Beames mit 2:46:30 in ihrer Heimat eine Zeit unter 3 Stunden, die jedoch wegen erheblicher Zweifel von keinem Verband anerkannt wurde. | |
| 2:49:40 | 05.12.1971 | Culver City | Western Hemisphere Marathon, im zweiten Jahr offiziell für Frauen zugänglich. | |
| 2:46:37 | 02.12.1973 | Culver City | Western Hemisphere Marathon, Gorman lief als 38-jährige ihren ersten offiziellen Marathon. | |
| 2:46:24 | 27.10.1974 | Neuf-Brisach | Neuf-Brisach-Marathon | |
| 2:43:54,5 | 01.12.1974 | Culver City | Western Hemisphere Marathon | |
| 2:42:42 | 21.04.1975 | Boston | Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b. | |
| 2:40:15,8 | 03.05.1975 | Dülmen | Dülmen-Marathon, Vahlensieck hatte 35 Minuten Vorsprung auf die nächste Läuferin. | |
| 2:38:19 | 12.10.1975 | Eugene | Oregon-Track-Club-Marathon | |
| 2:35:15,4 | 01.05.1977 | Oiartzun | offene Spanische Marathonmeisterschaften | |
| 2:34:47,5 | 10.09.1977 | Berlin | Deutsche Marathonmeisterschaften, parallel zum Berlin-Marathon ausgetragen. | |
| 2:32:30 | 22.10.1978 | New York City | New-York-City-Marathon, nach ARRS Streckenlänge 42,044 km. | |
| 2:27:33 | 21.10.1979 | New York City | New-York-City-Marathon, nach ARRS Streckenlänge 42,044 km. | |
| 2:31:23 | 03.02.1980 | Auckland | Choysa International Marathon, die Zeit wird bis in die Gegenwart als Veranstaltungsrekord für den Auckland-Marathon geführt. | |
| 2:30:58 | 06.09.1980 | Montreal | Lauf der Elite einen Tag vor dem offiziellen Montreal-Marathon, die Zeit ist bis in die Gegenwart Veranstaltungsrekord. | |
| 2:25:42 | 26.10.1980 | New York City | New-York-City-Marathon, nach ARRS Streckenlänge 42,044 km. | |
| 2:30:27 | 16.11.1980 | Tokio | Tokyo International Women's Marathon | |
| 2:29:57 | 29.03.1981 | London | London-Marathon | |
| 2:29:02 | 16.01.1982 | Miami | Miami-Orange-Bowl-Marathon, erste deutsche Läuferin unter 2:30 Stunden | |
| 2:26:12 | 12.09.1982 | Eugene | Oregon-Track-Club-Marathon | |
| 2:25:28 | 17.04.1983 | London | London-Marathon | |
| 2:22:43 | 18.04.1983 | Boston | Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b. | |
| 2:24:26 | 13.05.1985 | London | London-Marathon | |
| 2:21:06 | 21.04.1985 | London | London-Marathon | |
| 2:20:47 | 19.04.1998 | Rotterdam | Rotterdam-Marathon | |
| 2:20:43 | 26.09.1999 | Berlin | Berlin-Marathon | |
| 2:19:46 | 30.09.2001 | Berlin | Berlin-Marathon | |
| 2:18:47 | 07.10.2001 | Chicago | Chicago-Marathon | |
| 2:17:18 | 13.10.2002 | Chicago | Chicago-Marathon |
Offizielle Weltrekorde[Bearbeiten]
| Zeit (h) | Name | Datum | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 2:15:25 | 13.04.2003 | London | London-Marathon, erster offiziell anerkannter Weltrekord |
Weltbestenliste[Bearbeiten]
Männer[Bearbeiten]
Alle Läufer mit Zeiten von 2:06:15 Stunden oder schneller. Letzte Veränderung: 21. April 2013
- 2:03:38 h
Patrick Makau Musyoki, Berlin, 25. September 2011 - 2:03:42 h
Wilson Kipsang Kiprotich, Frankfurt/Main, 30. Oktober 2011 - 2:03:59 h
Haile Gebrselassie, Berlin, 28. September 2008 - 2:04:15 h
Geoffrey Kiprono Mutai, Berlin, 30. September 2012 - 2:04:16 h
Dennis Kimetto, Berlin, 30. September 2012 - 2:04:23 h
Ayele Abshero Biza, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:04:27 h
Duncan Kibet Kirong, Rotterdam, 5. April 2009 - 2:04:27 h
James Kipsang Kwambai, Rotterdam, 5. April 2009 - 2:04:38 h
Tsegay Kebede, Chicago, 7. Oktober 2012 - 2:04:40 h
Emmanuel Kipchirchir Mutai, London, 17. April 2011 - 2:04:45 h
Lelisa Desisa Benti, Dubai, 25. Januar 2013 - 2:04:48 h
Yemane Adhane, Rotterdam, 15. April 2012 - 2:04:48 h
Berhanu Shiferaw Tolcha, Dubai, 25. Januar 2013 - 2:04:49 h
Tadesse Tola, Dubai, 25. Januar 2013 - 2:04:50 h
Dino Sefer, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:04:50 h
Getu Feleke, Rotterdam, 15. April 2012 - 2:04:52 h
Endeshaw Negesse Shumi, Dubai, 25. Januar 2013 - 2:04:54 h
Markos Geneti, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:04:52 h
Feyisa Lelisat, Chicago, 7. Oktober 2012 - 2:04:53 h
Bernard Kiprop Koech, Dubai, 25. Januar 2013 - 2:04:55 h
Paul Tergat, Berlin, 28. September 2003 - 2:04:56 h
Sammy Korir, Berlin, 28. September 2003 - 2:04:56 h
Jonathan Maiyo, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:05:03 h
Moses Cheruiyot Mosop, Rotterdam, 15. April 2012 - 2:05:04 h
Abel Kirui, Rotterdam, 5. April 2009 - 2:05:10 h
Samuel Kamau Wanjiru, London, 26. April 2009 - 2:05:11 h
Stanley Biwott, Paris, 15. April 2012 - 2:05:13 h
Vincent Kipruto, Rotterdam, 11. April 2010 - 2:05:15 h
Martin Kiptoo Lel, London, 13. April 2008 - 2:05:16 h
Levy Matebo Omari, Frankfurt/Main, 30. Oktober 2011 - 2:05:23 h
Feyisa Lilesa, Rotterdam, 11. April 2010 - 2:05:25 h
Bazu Worku, Berlin, 26. September 2010 - 2:05:25 h
Albert Kiplagat Matebor, Frankfurt/Main, 30. Oktober 2011 - 2:05:27 h
Jaouad Gharib, London, 26. April 2009 - 2:05:27 h
Wilson Kwambai Chebet, Rotterdam, 10. April 2011 - 2:05:27 h
Tilahun Regassa, Chicago, 7. Oktober 2012 - 2:05:30 h
Abderrahim Goumri, London, 13. April 2008 - 2:05:30 h
Eliud Kipchoge, Hamburg, 21. April 2013 - 2:05:37 h
Wilson Loyanae, Seoul, 18. März 2012 - 2:05:38 h
Khalid Khannouchi, London, 14. April 2002 - 2:05:38 h
Peter Some, Paris, 7. April 2013 - 2:05:39 h
Eliud Kiptanui, Prag, 9. Mai 2010 - 2:05:41 h
Dadi Yami, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:05:42 h
Abdullah Dawit Shami, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:05:42 h
Deressa Chimsa, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:05:46 h
Dickson Chumba, Eindhoven, 14. Oktober 2012 - 2:05:48 h
Jafred Chirchir Kipchumba, Eindhoven, 11. Oktober 2011 - 2:05:49 h
William Kipsang, Rotterdam, 13. April 2008 - 2:05:50 h
Evans Rutto, Chicago, 12. Oktober 2003 - 2:05:52 h
Robert Kiprono Cheruiyot, Boston, 19. April 2010 - 2:06:05 h
Ronaldo da Costa, Berlin, 20. September 1998 - 2:06:05 h
Laban Korir, Amsterdam, 16. Oktober 2011 - 2:06:07 h
Eric Ndiema, Amsterdam, 16. Oktober 2011 - 2:06:07 h
Philip Kimutai Sanga, Frankfurt/Main, 30. Oktober 2011 - 2:06:12 h
Geoffrey Kipsang, Berlin, 30. September 2012 - 2:06:14 h
Felix Limo, Rotterdam, 4. April 2004 - 2:06:14 h
Gilbert Kirwa, Frankfurt, 25. Oktober 2009 - 2:06:15 h
Titus Munji, Berlin, 28. September 2003 - 2:06:15 h
Wesley Korir, Chicago, 9. Oktober 2011
- Deutscher Rekord: Jörg Peter – 2:08:47 h am 14. Februar 1988 in Tokio
- Österreicherischer Rekord: Günther Weidlinger – 2:10:47 h am 25. Oktober 2009 in Frankfurt
- Schweizer Rekord: Viktor Röthlin – 2:07:23 h am 17. Februar 2008 in Tokio
Schnellste Zeiten auf abschüssiger Strecke (Boston)[Bearbeiten]
Die Laufstrecke des Boston-Marathons hat ein Gefälle von 136,29 Metern und ist deshalb für Rekordanerkennungen durch die IAAF nicht geeignet.
- 2:03:02 h
Geoffrey Kiprono Mutai, Boston, 18. April 2011 - 2:03:06 h
Moses Cheruiyot Mosop, Boston, 18. April 2011 - 2:04:53 h
Gebregziabher Gebremariam, Boston, 18. April 2011 - 2:04:58 h
Ryan Hall, Boston, 18. April 2011
Frauen[Bearbeiten]
Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 2:22:30 Stunden oder schneller. Letzte Veränderung: 7. April 2013
- 2:15:25 h
Paula Radcliffe, London, 13. April 2003 - 2:18:20 h
Lilija Schobuchowa, Chicago, 9. Oktober 2011 - 2:18:37 h
Mary Jepkosgei Keitany, London, 22. April 2012 - 2:18:47 h
Catherine Ndereba, Chicago, 7. Oktober 2001 - 2:19:12 h
Mizuki Noguchi, Berlin, 25. September 2005 - 2:19:19 h
Irina Mikitenko, Berlin, 28. September 2008 - 2:19:31 h
Aselefech Mergia, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:19:34 h
Lucy Wangui, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:19:36 h
Deena Kastor, London, 23. April 2006 - 2:19:39 h
Sun Yingjie, Peking, 19. Oktober 2003 - 2:19:41 h
Yōko Shibui, Berlin, 26. September 2004 - 2:19:44 h
Florence Jebet Kiplagat, Berlin, 25. September 2011 - 2:19:46 h
Naoko Takahashi, Berlin, 30. September 2001 - 2:19:51 h
Zhou Chunxiu, Seoul, 12. März 2006 - 2:19:52 h
Mare Dibaba, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:20:14 h
Priscah Jeptoo, London, 22. April 2012 - 2:20:30 h
Bezunesh Bekele, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:20:30 h
Aberu Kebede, Berlin, 30. September 2012 - 2:20:42 h
Berhane Adere, Chicago, 22. Oktober 2006 - 2:20:43 h
Tegla Loroupe, Berlin, 26. September 1999 - 2:20:43 h
Margaret Okayo, Boston, 15. April 2002 - 2:20:46 h
Edna Ngeringwony Kiplagat, London, 17. April 2011 - 2:20:47 h
Galina Bogomolowa, Chicago, 22. Oktober 2006 - 2:21:01 h
Meselech Melkamu, Frankfurt, 28. Oktober 2012 - 2:21:06 h
Ingrid Kristiansen, London, 21. April 1985 - 2:21:06 h
Feysa Tadesse, Paris, 7. April 2013 - 2:21:09 h
Meseret Hailun, Amsterdam, 21. Oktober 2012 - 2:21:19 h
Tirfi Tsegaye, Berlin, 30. September 2012 - 2:21:21 h
Joan Benoit, Chicago, 20. Oktober 1985 - 2:21:29 h
Constantina Tomescu, Chicago, 9. Oktober 2005 - 2:21:29 h
Ljudmila Petrowa, London, 23. April 2006 - 2:21:30 h
Lydia Cheromei, Dubai, 27. Januar 2012 - 2:21:31 h
Askale Tafa, Berlin, 28. September 2008 - 2:21:31 h
Swetlana Sacharowa, Chicago, 13. Oktober 2002 - 2:21:34 h
Gete Wami, Berlin, 24. September 2006 - 2:21:39 h
Tirfi Beyene, Paris, 15. April 2012 - 2:21:39 h
Georgina Rono, Frankfurt, 28. Oktober 2012 - 2:21:41 h
Eunice Jepkirui, Amsterdam, 21. Oktober 2012 - 2:21:45 h
Uta Pippig, Boston, 18. April 1994 - 2:21:45 h
Masako Chiba, Ōsaka, 26. Januar 2003 - 2:21:46 h
Susan Chepkemei, London, 23. April 2006 - 2:21:51 h
Naoko Sakamoto, Ōsaka, 26. Januar 2003 - 2:21:59 h
Mamitu Daska, Frankfurt, 30. Oktober 2011 - 2:22:03 h
Atsede Baysa, Chicago, 7. Oktober 2012 - 2:22:08 h
Tiki Gelana, Amsterdam, 16. Oktober 2011 - 2:22:09 h
Ejegayehu Dibaba, Chicago, 9. Oktober 2011 - 2:22:12 h
Eri Yamaguchi, Tokio, 21. November 1999 - 2:22:19 h
Inga Eduardowna Abitowa, London, 25. April 2010 - 2:22:22 h
Lornah Kiplagat, Ōsaka, 26. Januar 2003 - 2:22:23 h
Catherina McKiernan, Amsterdam, 1. November 1998
- Deutscher Rekord: Irina Mikitenko – 2:19:19 h am 28. September 2008 in Berlin
- Österreicherischer Rekord: Andrea Mayr – 2:30:43 h am 19. April 2009 in Wien
- Schweizer Rekord: Franziska Rochat-Moser – 2:25:51 h am 19. April 1999 in Boston
Marathon als Teil in kombinierenden Sportarten[Bearbeiten]
Beim Langdistanz-Triathlon schließt sich an 3,86 Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer Radfahren ein Marathon an. Auch ein Duathlon kann Läufe über die Marathondistanz einschließen. Einige wenige Ultramarathon-Läufe haben als Laufdistanz ein ganzzahliges Vielfaches der Marathondistanz.
Sonstiges[Bearbeiten]
- Der Männer-Weltrekord von 2:03:38 h (Stand: September 2011) entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,69 m/s oder 20,48 km/h oder 2:55,8 min/km.
- Der Frauen-Weltrekord von 2:15:25 h (Stand: September 2011) entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,18 m/s oder 18,67 km/h oder 3:12,6 min/km.
- Eine andere „Bestzeit“ lieferte der Japaner Shisō Kanaguri: Er trat bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm zum Marathonlauf an. Wegen der extremen Hitze bot ihm eine Familie am Wegrand bei Kilometer 30 an, ein Glas Saft zu trinken und sich etwas auszuruhen. Sobald er seinen Durst gelöscht und sich hingelegt hatte, schlief er vor Erschöpfung ein und verpasste es so, den Wettkampf rechtzeitig zu beenden. 1967 kam er jedoch – inzwischen als 75-jähriger Professor – nach Stockholm zurück und setzte seinen Lauf an der Stelle fort, an der er 1912 abgebrochen hatte. Im Ziel hatte er dann den langsamsten Marathon aller Zeiten gelaufen mit 54 Jahren, acht Monaten, sechs Tagen, drei Stunden, 32 Minuten und 20,3 Sekunden, das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8,4 Zentimetern pro Stunde.
- In mehreren Ländern haben sich „100 Marathon Clubs“ gegründet, die als Vollmitglieder nur solche Läufer aufnehmen, die mindestens 100 Marathonläufe absolviert haben, so der 100 MC U.K. & Ireland, Japan, Deutschland, Finnland, Norwegen, Tschechien, Australien, Niederlande, Nord-Amerika, Slowakei, (Süd-)Korea, Bosnien und Österreich (in chronologischer Reihenfolge ihrer Gründung). Irland hat zwischenzeitlich einen eigenen 100MC gegründet, wird also nicht mehr vom britischen 100MC mitvertreten. Weltweit jüngstes Mitglied ist Martin Traeder (Sehnde), der dieses Beitrittskriterium bereits im Alter von 21 Jahren erreichte.[24]
- Bislang sind acht Personen bekannt, die in ihrem Leben mehr als tausend Marathonläufe gelaufen sind, drei davon aus Hamburg. Angeführt wird die Statistik[24] von Christian Hottas (Hamburg) mit 1951 Marathons und Ultramarathons bei den Männern und von Sigrid Eichner (Berlin) mit 1741 Marathons und Ultramarathons bei den Frauen (Stand: 31. Dezember 2012). Christian Hottas hatte am 3. August 2011 den Hamburger Horst Preisler als Weltranglistenersten abgelöst.
- Zum „2500. Geburtstag“ des Marathonlaufs fand am 31. Oktober 2010 auf der klassischen Strecke Marathon—Athen ein Jubiläumslauf statt.[25]
Siehe auch[Bearbeiten]
- Liste der Deutschen Meister im Marathonlauf
- Liste von Marathonläufen
- Langstreckenlauf
- Halbmarathon
- Ultramarathon
Literatur[Bearbeiten]
- Heiner Boberski: Mythos Marathon. Schicksale – Legenden – Höhepunkte. 2500 Jahre Langstreckenlauf. NP-Buchverlag, St. Pölten 2004, ISBN 3-85326-235-X.
- Waldemar Cierpinski, Volker Kluge: Meilenweit bis Marathon. Sportverlag, Berlin 1987, ISBN 3-328-00182-4.
- Dennis Craythorn, Hanna Rich: Der Marathonreiseführer. TibiaPress, Mülheim an der Ruhr 2000, ISBN 3-935254-00-8.
- Hans W. Giessen: Mythos Marathon. Von Herodot über Bréal bis zur Gegenwart. (= Landauer Schriften zur Kommunikations- und Kulturwissenschaft. Band 17). Verlag Empirische Pädagogik, Landau 2010, ISBN 978-3-941320-46-8.
- Lothar Koopmann: Mission Marathon. Oder: Wie ich kein Superläufer wurde. 2. Auflage. Sportwelt Verlag, Betzenstein 2010, ISBN 978-3-941297-04-3.
- Harald Krämer, Klaus Zobel, Werner Irro: Marathon. Ein Laufbuch in 42,195 Kapiteln. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-464-2.
- Karl Lennartz: Marathonlauf. Band 8 der Serie 100 Jahre Leichtathletik in Deutschland. Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Sportdokumentation
- Teil 1: Von den Anfängen bis van Aaken. Spiridon, Erkrath 2005, ISBN 3-922011-25-X.
- Teil 2: Ost und West und gesamtdeutsch. Verlag Werbung UM Sport, Lohmar, ISBN 978-3-9811512-0-6.
- Teil 3: Frauen – geborene Marathonläuferinnen. Verlag Werbung UM Sport, Lohmar, ISBN 978-3-9811512-1-3.
- David E. Martin, Roger W. H. Gynn: The Olympic Marathon. The History and Drama of Sport's Most Challenging Event. Human Kinetics, 2000, ISBN 0-88011-969-1.
- Ralf Meier: Der erste Marathon. Locker bis ins Ziel. Meyer und Meyer, Aachen 2005, ISBN 3-89899-088-5.
- Mierke, Ken: Lauftraining für Triathleten und Marathonläufer. Sportwelt Verlag, Betzenstein 2007, ISBN 978-3-9811428-2-2.
- Ole Petersen: Marathon, das 4-Stunden-Programm. 12. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2002, ISBN 3-499-19486-4.
- Ulrich Pramann: Faszination Marathon. Ein Lehrbuch für Theorie und Praxis. Heyne, München 1992, ISBN 3-453-05768-6.
- Wilfried Raatz: Richtig Marathon. BLV, München 2002, ISBN 3-405-15714-5.
- Wilfried Raatz: Marathon. BLV, München 2003, ISBN 3-405-16474-5.
- Herbert Steffny, Uli Pramann: Perfektes Marathontraining. Südwestverlag, München 2005, ISBN 3-517-06443-2.
- Herbert Steffny: Das große Laufbuch. Vom Einstieg bis zum Marathon. Südwestverlag, München 2006, ISBN 3-517-06728-8.
- Manfred Steffny: Marathon-Training. 15. Auflage. Hermann Schmidt, Mainz 2001, ISBN 3-87439-455-7.
- Thorsten Vahl: Marathon. Copress Sport, München 2002, ISBN 3-7679-0643-0.
Weblinks[Bearbeiten]
- Marathon History, Abriss von Hugh Jones, Website der AIMS (Association of International Marathons and Distance Races)
- Ewige Weltbestenliste der IAAF, Marathon, Männer (engl.)
Fußnoten[Bearbeiten]
- ↑ laut AIMS
- ↑ Deutsche Internetpräsenz der World Marathon Majors.
- ↑ [1].
- ↑ Analyse der Marathonszene in Deutschland 2005 auf laufreport.de.
- ↑ http://www.runnersworld.com/article/0,7120,s6-238-244-255-12021-0,00.html
- ↑ http://www.runnersworld.com/article/0,7120,s6-238-244-255-5958-0,00.html
- ↑ http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/4927936.stm
- ↑ Jokl u. a.: Master's performance in the New York City Marathon 1983–1999. In: British Journal of Sports Medicine. 38, 2004, PMID 15273172, S. 408–412 (Volltext verfügbar).
- ↑ Steinacker u. a.: Orthopädische Probleme bei älteren Marathonläufern. In: Sportverletzung Sportschaden. 15, 2001, PMID 11338658, S. 12–15.
- ↑ Maron u. a.: Risk for sudden cardiac death associated with marathon running. In: American College of Cardiology. 28, 1996, PMID 8800121, S. 428–431.
- ↑ Redelmeier, Greenwald: Competing risks of mortality with marathons: retrospective analysis. In: BMJ. 2007;335, S. 1275-1277, doi:10.1136/bmj.39384.551539.25.
- ↑ Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.
- ↑ Almond u. a.: Hyponatremia among runners in the Boston Marathon. In: The New England Journal of Medicine. 352, 2005, PMID 15829535, S. 1550–1556.
- ↑ Ambros-Rudolph u. a.: Malignant melanoma in marathon runners. In: Archives of Dermatology. 142, 2006, PMID 17116838, S. 1471–1474.
- ↑ Mailler, Adams: The wear and tear of 26.2: dermatological injuries reported on marathon day. In: British journal of Sports Medicine. 38, 2004, PMID 15273194, S. 498–501 (Volltext verfügbar).
- ↑ Fortescue u. a.: Cardiac troponin increases among runners in the Boston Marathon. In: Annals of Emergency Medicine. 49, 2007, PMID 17145114, S. 137–143.
- ↑ Otto u. a.: Boxing and running lead to a rise in serum levels of S-100B protein. In: International Journal of Sports Medicine. 21, 2000, PMID 11156273, S. 551–555.
- ↑ Siegel u. a.: Elevated skeletal muscle creatine kinase MB isoenzyme levels in marathon runners. In: JAMA. 250(20), 1983, PMID 6644963, S. 5–2837.
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- ↑ Siegel u. a.: Normal post-race antimyosin myocardial scintigraphy in asymptomatic marathon runners with elevated serum creatine kinase MB isoenzyme and troponin T levels. Evidence against silent myocardial cell necrosis. In: Cardiology. 86, 1995, PMID 7585754, S. 451–456.
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- ↑ Thompson u. a.: Marathoner's Heart? In: Circulation. 114, 2006, PMID 17130353, S. 2306–2308.
- ↑ a b Der koreastämmige Japaner Sohn Kee-chung musste unter seinem japanischen Namen Son Kitei starten.
- ↑ a b Statistik des Hamburger 100 Marathon Club.
- ↑ Webseite des Athens Classis Marathon (englisch).
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