Marathonlauf

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Medienmarathon 2005 in München, Startblock B
Jungfrau-Marathon in der Schweiz auf knapp 2100 Meter Höhe
Hinter den Kulissen: Kleiderbeutelablage beim Hamburg-Marathon 2006 während des Rennens

Der Marathonlauf (kurz Marathon) ist eine auf Straßen oder Wegen ausgetragene sportliche Laufveranstaltung über 42,195 Kilometer und zugleich die längste olympische Laufdisziplin in der Leichtathletik. Manche Läufe, insbesondere bei leichtathletischen Jahreshöhepunkten, führen zum Zieleinlauf ins Stadion, wo dann noch etwa eine Runde zu laufen ist.

Bei Olympischen Spielen wird die Marathonstrecke seit 1896 von den Männern gelaufen (allerdings zunächst nur auf ca. 40 Kilometer Länge) und von Frauen seit 1984.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprung des modernen Marathonlaufs[Bearbeiten]

Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über den griechischen Boten Pheidippides, der 490 v. Chr. von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen (vergleiche hierzu Spartathlon). Daraus formten 500 Jahre danach Plutarch und Lukian von Samosata unter Berufung auf Herakleides Pontikos eine Legende, der zufolge ein Läufer sich nach dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon auf den knapp 40 Kilometer langen Weg nach Athen gemacht habe und dort nach der Verkündung seiner Botschaft νενικήκαμεν (transkribiert: nenikekamen) „Wir haben gesiegt“ tot zusammengebrochen sei.

Bei den ersten Langstreckenläufen der Neuzeit dachte niemand an diese Historie. Als Vergnügen für die Zuschauer und zur Befriedigung ihrer Wettleidenschaft wurden im ausgehenden 18. Jahrhundert die ersten Langstreckenläufe in einer Art sportlichen Wettkampf ausgetragen. In England und den Vereinigten Staaten absolvierten die Pedestrianisten (Fußläufer) Strecken zwischen 20 Meilen (32,18 km) und 30 Meilen (48,27 km). Die Distanzen wurden überwiegend gegen die Uhr gelaufen, selten traten die Läufer gegeneinander an. Der Lauf führte von Meilenstein zu Meilenstein, was eine zuverlässige Zeitnahme garantierte. Beachtliche Zeiten wurden dabei erzielt. Im Jahr 1808 lief ein Mann mit dem Namen Blewet über 24 Meilen (38,62 km) eine Zeit von 2:34 Stunden. Auf die heute gültige Marathondistanz umgerechnet wäre dies eine Zeit von 2:48 Stunden.

Erst mit den Ausgrabungen an historischer Stelle in Marathon, bei denen 1890 ein Hügel mit den Gräbern der gefallenen Athener von der Schlacht von Marathon freigelegt wurde, kam die Legende über Pheidippides wieder in Erinnerung. Der Sprachwissenschaftler Michel Bréal hatte die Idee, den legendären Lauf des Pheidippides im Rahmen der für 1896 geplanten Olympischen Spiele von Athen als Wettkampf aufleben zu lassen. Mit einem Brief teilte er seinem Freund, Baron Pierre de Coubertin, dem Begründer des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), seine Idee mit. Der Sieger sollte einen von ihm gestifteten Pokal erhalten. So wurde der Olympische Marathon 1896 von Athen der erste organisierte Marathonlauf.

Einen Monat vor den Olympischen Spielen fand jedoch schon ein Marathonlauf als Griechenland-Meisterschaft auf der Strecke vom Dorf Marathon nach Athen (ca. 40 Kilometer) mit elf Läufern statt. Zwei Wochen später wurde ein weiterer Marathonlauf als Test für die Olympischen Spiele mit 38 Läufern ausgetragen, bei dem der Sieger Ioannis Lavrentis eine Zeit von 3:11:27 h erreichte und der spätere Marathon-Olympiasieger, Spyridon Louis, in 3:18:27 h Fünfter wurde. Zu einem anderen Termin sollen sich zwei Frauen, deren Namen mit Melpomene und Stamathis Rovithi angegeben wurden, schon erfolgreich an der Strecke Marathon-Athen versucht haben. [1]

Major Papadiamanopoulos wurde im Vorbereitungskomitee damit betraut, den Langstreckenlauf auszurichten. Papadiamanopoulos’ ehemaliger Laufbursche war Spyridon Louis, der schließlich den ersten Olympischen Marathon 1896 in einer Zeit von 2:58:50 h gewann.

Erst seit 1984 ist der Marathonlauf auch für die Frauen eine olympische Disziplin.

Der erste offizielle deutsche Marathon wurde am 3. Juli 1898 gelaufen. Die Strecke verlief von Paunsdorf bei Leipzig (heute Stadtteil von Leipzig) nach Bennewitz und wieder nach Paunsdorf zurück. Sieger war Arthur Techtow, der für die 40 Kilometer eine Zeit von 3:15:50 h benötigte und damit 20 Minuten weniger als der Zweitplatzierte brauchte.

Entwicklung der Laufdistanz[Bearbeiten]

Olympische Spiele
Jahr Streckenlänge
Kilometer Meilen
1896 40 24,85
1900 40,26 25,02
1904 40 24,85
1906 41,86 26,01
1908 42,195 26,22
1912 40,2 24,98
1920 42,75 26,56
seit 1924 42,195 26,22

Im offiziellen Bulletin der Olympischen Spiele 1896 wurde die Laufstrecke von Marathon nach Athen mit exakt 40 Kilometer ausgeschrieben. Der heutige Erkenntnisstand besagt, dass dies jedoch vermutlich nicht mit der vom legendären Boten zurückgelegten Distanz übereinstimmt. Während Pheidippides wohl den kürzesten Weg über das Pentelikon-Gebirge genommen und dabei höchstens 34 Kilometer zurückgelegt hätte, nahmen die Läufer bei den Olympischen Spielen den Straßenverlauf am Meer entlang und um das Gebirge herum.

Für die folgenden Olympischen Spiele war es dem IOC nicht wichtig, den Marathonlauf an eine bestimmte Distanz zu knüpfen, da die Läufer im direkten Kampf gegeneinander antraten. Die Länge des ersten Olympischen Marathonlaufs 1896 diente zwar als Richtschnur, aber es war den Veranstaltern überlassen, die Distanz den örtlichen Verhältnissen anzupassen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1908 in London betrug die Strecke gemäß einem Vermessungsprotokoll exakt 26 Meilen 385 Yards, was umgerechnet 42,195 km entsprach. Es gibt viele Erklärungen, wie es zu dieser Distanz kam. Das Vermessungsprotokoll gibt Auskunft. Ausgangspunkt der Vermessung war das neu erbaute Olympiastadion im Londoner Stadtteil Shepherd’s Bush. Der Start sollte beim Schloss Windsor erfolgen. Nachdem man 25 Meilen (40,23 km), die bislang übliche Distanz eines Marathonlaufs, ausgemessen hatte, war man noch immer 1 Meile vom Schloss Windsor entfernt. An der Ostterrasse des Schlosses Windsor hatte man schließlich 26 Meilen vermessen. Es fehlte aber noch das Stück vom Stadionmesspunkt bis vor die königliche Loge, also mussten noch einmal 385 Yards der Distanz hinzugefügt werden. Aus diesem Grund sollen noch heute angelsächsische Marathonläufer auf dem letzten Kilometer ein God Save the Queen ausstoßen.

Den dramatischen Ausgang im Olympischen Marathon 1908 zwischen Dorando Pietri und John Hayes, bei dem Pietri nach mehrmaligen Stürzen kurz vor dem Ziel schließlich von Offiziellen über die Ziellinie geschoben und deshalb disqualifiziert wurde, nutzte man nach den Spielen dazu, in den Vereinigten Staaten eine Reihe von Revanchekämpfen zwischen den beiden zu organisieren. Natürlich sollten die Bedingungen gleich sein, so dass man die Distanz stets auf eine Länge von 42,195 km festlegte. Neben Pietri, der im Jahr 1909 an 8 Marathonläufen teilnahm, beteiligten sich an den Wettkämpfen schließlich immer mehr Läufer, die bald wie ein Wanderzirkus durch die Lande und schließlich durch die Welt zogen. Meistens wurden die Läufe in einer Halle, wie etwa im Madison Square Garden, ausgetragen, wo man 262 Runden zu absolvieren hatte.

Trotz der inzwischen fast schon obligatorischen Distanz von 42,195 Kilometern bei den vielen professionellen Wettkämpfen sah das Internationale Olympische Komitee (IOC) es nicht für notwendig an, die Distanz für den Marathon bei den Olympischen Sommerspielen 1912 in Stockholm und auch noch bei den Olympischen Sommerspielen 1920 in Antwerpen auf eine bestimmte Streckenlänge festzulegen. Erst 1921 hat der internationale Verband für Leichtathletik (IAAF) die Distanz von 42,195 Kilometer als offizielle Streckenlänge für einen Marathonlauf festgelegt.

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Medaillengewinner bei internationalen Höhepunkten:

Schweiz[Bearbeiten]

Österreich[Bearbeiten]

Marathon als Spitzensport[Bearbeiten]

Teilnehmermedaille des New-York-Marathons 1997

Einige Veranstalter der weltweit größten und angesehensten Marathons schreiben jährlich für Eliteläufer die World-Marathon-Majors-Serie aus. Eine solche Serie geht über die Dauer von zwei Jahren und überschneidet sich folglich mit der Serie des Vorjahres und der nachfolgenden Serie. In die Wertung fließen die Läufe in Tokyo, Boston, London, Berlin, Chicago und New York sowie gegebenenfalls der Marathon bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaften und/oder den Marathon bei den Olympischen Spielen ein.[2] Dabei erhalten die jeweils besten fünf Männer und Frauen nach einem einfachen System Punkte. Das Preisgeld von einer Million US-Dollar wird nach dem letzten Lauf der Serie gleichmäßig auf die Athletin bzw. den Athleten mit den meisten Punkten verteilt.[3]

Weitere Großveranstaltungen finden jährlich in Honolulu, Los Angeles, Paris, Seoul, Peking und Hamburg statt.

Marathon als Breitensport[Bearbeiten]

Beginnend in den 1970er-Jahren (mit Aktionen wie „Trimm Dich!“ und „Laufen ohne zu Schnaufen“ des DSB) und dann im Zuge des allgemeinen Fitnesstrends hat sich der Laufsport und parallel der Marathonlauf als Breitensport etabliert.

1979 wurde die Zahl der deutschen Marathonläufer auf 10.000 geschätzt und es fanden rund 50 Marathonläufe in Deutschland statt. 2005 wurden in Deutschland 153 Marathonveranstaltungen angeboten und der harte Kern der Marathonläufer wird vom Deutschen Leichtathletikverband auf rund 100.000 Aktive geschätzt. Das sind dennoch weniger als ein Prozent aller Laufsportler.[4]

2004 fanden in Europa 73 Marathonläufe mit mehr als 1.000 Teilnehmern pro Lauf statt, davon 20 in Deutschland (2002: 60, davon 18 in Deutschland, 2003: 65, davon 18 in Deutschland).

Läufe weltweit mit mehr als 30.000 Finishern[Bearbeiten]

Folgende Läufe hatten in ihrer Geschichte schon einmal mehr als 30.000 Finisher[5]:

Lauf Finisher-Rekord Finisher (letzte Ausgabe)
Jahr Finisher Jahr Finisher
New-York-City-Marathon 2013 50.304[6] 2013 50.304
Paris-Marathon 2014 39.115 2014 39.115[7]
Chicago-Marathon 2013 38.873[8] 2013 38.873[8]
London-Marathon 2012 36.672 2013 34.336[9]
Berlin-Marathon 2013 36.568 2013 36.568[10]
Boston-Marathon 1996 35.868 2012 21.526[11]
Tokio-Marathon 2012 34.678 2013  ?

Abstimmung von Training und Wettkampf[Bearbeiten]

Training[Bearbeiten]

Wie auch bei allen anderen Laufstrecken hat sich das Training über die Jahrzehnte verändert. Während die Pedestrians im 19. Jahrhundert, falls erforderlich, auch 200km am Tag liefen, wurde das Training nach dem 1. Weltkrieg, kürzer und schneller. Mit Woldemar Gerschler und Herbert Reindell, zog das Intervalltraining ein (Emil Zatopek lief 50 x 400m mit 200m Trabpause), ehe Arthur Lydiard und Ernst van Aaken mit einem modernen Training heutiger Prägung begannen. [12] Viele Trainer sind heute der Ansicht, dass das wichtigste Element im Marathon-Training neben dem langsamen Laufen langer Strecken ein Intervalltraining ist, um die Ausdauerhärte auszubilden. Freizeitläufer versuchen zum Beispiel während des Trainings eine maximale Einzelstrecke von 30 km und ein wöchentliches Pensum von 60 km zu erreichen. Dabei wird den relativ langsamen Läufern häufig geraten, aus orthopädischen Gründen den langen Dauerlauf nach etwa drei Stunden zu beenden und die Streckenlänge erst mit zunehmender Leistungsfähigkeit auszubauen. Fortgeschrittene Marathonläufer laufen auch längere Strecken und mehr Kilometer pro Woche. Im Spitzenbereich sind 200 km und mehr keine Seltenheit. Neben den langen langsamen Läufen spielt in vielen Trainingsplänen erfolgreicher Trainer auch das Intervalltraining eine entscheidende Rolle, allerdings mit einem sehr geringen Anteil an der Gesamtkilometerleistung des Trainings (5 % bis 10 %).

Ein Trainingsplan gestaltet eine Zeitspanne von fünf oder sechs Monaten, wobei die geplanten Streckenlängen nach und nach alle zwei Wochen zunehmen. Die oft propagierten 10- bis 12-Wochenpläne sind nur das Aufbautraining für schon vorher geleistete Trainingsarbeit. Ein Läufer sollte mindestens ein Jahr, besser noch zwei Jahre regelmäßig gelaufen sein, bevor er sich an einem Marathon versucht. Wettkampferfahrungen auf Unterdistanzen, die in der Regel zwischen 5000 m und 25 km, seltener auch 30 km liegen, sind wünschens- und empfehlenswert. Während des Marathon-Trainings ist es wichtig, dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zu geben. Laufen während einer Erkältung oder bei Fieber kann ernsthafte Erkrankungen (z. B. Myokarditis) nach sich ziehen.[13]

Rennvorbereitungen[Bearbeiten]

Während der letzten zwei oder drei Wochen vor einem Marathonlauf reduzieren die Läufer üblicherweise ihr wöchentliches Pensum (typischerweise auf bis zu 50 bis 75 % der Maximalstrecke) und pausieren im Freizeitbereich manchmal mindestens zwei Tage lang völlig, damit sich der Körper vor der harten Belastung des Marathons noch einmal erholen kann. Diese Trainingsphase wird auch mit dem englischen Begriff „Tapering“ („Reduzierung“) bezeichnet.[14] Viele Marathonläufer nehmen auch in der Woche vor dem Marathon vermehrt Kohlenhydrate zu sich (sogenanntes „Carboloading“), damit der Körper mehr Glykogen aufnehmen kann. Dem gleichen Zweck dienen die von vielen Veranstaltern angebotenen Pastapartys am Tag vor dem Marathonlauf, bei denen den Teilnehmern vorwiegend kohlenhydratreiche Gerichte angeboten werden.

Direkt vor dem Rennen verzichten viele Läufer darauf, festes Essen zu sich zu nehmen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Weiterhin wird darauf geachtet, genug zu trinken, und die Toilette wird noch einmal aufgesucht. Leichte Streckübungen vor dem Rennen helfen, die Muskeln locker zu machen. Um bei großen Starterfeldern und besonders in der kalten Jahreszeit eine Auskühlung vor dem Start zu vermeiden, verwenden viele Marathonläufer aufgeschnittene Müllbeutel als Bekleidung, derer sie sich kurz vor dem Start entledigen.

Während des Rennens[Bearbeiten]

Wasserausgabe beim Marathon

Trainer empfehlen, während eines Marathonlaufs ein möglichst gleichmäßiges Tempo zu halten. Es gibt aber auch Empfehlungen, die Strecke in Phasen aufzuteilen. Es beginnt mit einer Anfangsphase, in der ein Tempo gehalten wird, das unter der angestrebten Durchschnittsgeschwindigkeit liegt. Dann folgt ein Mittelteil, in dem die angestrebte Durchschnittsgeschwindigkeit gehalten wird. Im Endteil wird die Geschwindigkeit nochmals erhöht. Dies entspricht auch der allgemein gültigen Empfehlung, einen Marathon langsam anzugehen. Paul Tergat gelang es bei seiner Weltbestzeit im Jahr 2003 im Rahmen des Berlin-Marathons sogar, die zweite Hälfte gut eine Minute schneller zu absolvieren als die erste.

Isotonische Getränke werden oft entlang der Strecke angeboten. Zu viel reines Wasser kann zu Salzverlusten führen und bei starkem Schwitzen gesundheitsbedrohend sein (Hyperhydration). Deshalb wird an den Versorgungsstellen normalerweise auch Wasser angeboten, das in isotonischer Konzentration mit Kochsalz versetzt ist.[15] Bei nicht allzu hohen Außentemperaturen ist es möglich, einen Lauf ohne Trinkpausen zu absolvieren. Kohlenhydrat-Gele sind eine gute Energiequelle, aber sie sollten beim Verzehr mit Wasser verdünnt werden, da sie sonst zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Die Menge und Art der Getränke und Kohlenhydrate, die während des Laufs vom Körper aufgenommen werden können, hängt sehr stark von der Laufgeschwindigkeit ab. Je schneller der Lauf absolviert wird, desto weniger Blut fließt durch den Verdauungstrakt. Der Körper kann dann kaum noch Kohlenhydrate oder Wasser aufnehmen. Diese werden zur Belastung und führen leicht zu Übelkeit und Erbrechen.

Typischerweise gibt es eine zulässige Höchstzeit von fünf Stunden und dreißig Minuten (in Deutschland) bis sechs Stunden und dreißig Minuten (in einigen anderen Ländern), nach deren Ablauf die Strecke zumeist durch den Besenwagen geschlossen wird; bei einigen großen Veranstaltungen – insbesondere in den USA – bleibt die Strecke aber wesentlich länger offen. Wenn man sich ein zeitliches Ziel steckt, ist es einfacher, ein regelmäßiges Tempo zu halten. Hier ist es für Laufanfänger günstig, sich eine Tempotabelle auf die Strecke mitzunehmen.

Gesundheitliche Aspekte[Bearbeiten]

Muskelschmerzen nach dem Lauf sind normal. Dieser Schmerz, der oft fälschlich als „Muskelkater“ empfunden wird, aber mit einem solchen einhergehen kann (Laufen beinhaltet kurze, exzentrische Muskelkontraktionen), kann bis zu einer Woche anhalten. Eine komplette Erholung vom Marathonlauf benötigt aber eine wesentlich längere Zeit. Trainer rechnen je nach Rennverlauf, äußeren Bedingungen und Trainingszustand mit mindestens zwei Wochen bis hin zu zwei Monaten bis zur vollständigen physischen wie psychischen Regeneration, die für den Wiederaufbau für ein neues Rennen wichtig sind. Aus diesen Gründen laufen erfolgreiche Athleten nur selten mehr als zwei Marathons im Jahr.

Wie bei fast allen Sportarten, die auch als Breitensportart betrieben werden, überwiegen die gesundheitlichen Vorteile des Marathonlauftrainings gegenüber etwaigen Risiken während des Wettkampfes bei weitem. Ein Problem stellt allerdings das kontinuierlich steigende Durchschnittsalter der Läufer bei großen Veranstaltungen wie dem New-York-City-Marathon dar.[16] Trotz beeindruckender Leistungen treten bei älteren Marathonläufern Probleme des Bewegungsapparates sowohl in der Trainingsphase als auch im Wettkampf gehäuft auf,[17] zum anderen steigt in dieser Altersgruppe aber auch das allgemeine Risiko von Herzerkrankungen an. Das Risiko, während eines Marathons einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist verschwindend gering und liegt zwischen 0,5:100.000[18] und 0,8:100.000 Teilnehmern.[19] Dennoch empfiehlt der Deutsche Sportärztebund Sport-Anfängern und Wiedereinsteigern, insbesondere bei Vorliegen von Vorerkrankungen, Beschwerden oder Risikofaktoren eine Gesundheitsprüfung durchführen zu lassen.[20] Andere akute gesundheitliche Probleme, die während des Laufs auftreten können, sind Elektrolytstörungen (insbesondere die Hyponatriämie)[21] und der Hitzschlag. Das erhöhte Hautkrebsrisiko von Marathonläufern[22] ist Mahnung zu konsequentem Sonnenschutz. Lästige Beschwerden sind durch Reibung an einem Kleidungsstück verursachte wunde Brustwarzen (Jogger's nipple), Fußpilz und Blasenbildung.[23]

Bei Marathon- und Langstreckenläufern kommt es häufig zu einem Anstieg von körpereigenen Substanzen im Blut, die üblicherweise mit einer strukturellen Schädigung des Herzens (z. B. Kardiales Troponin)[24] oder auch des Gehirns (S-100beta)[25] in Zusammenhang gebracht werden. Diese Anstiege spiegeln in vielen Fällen nicht eine echte Schädigung von Herz oder Gehirn wider, sondern es liegt überwiegend eine Freisetzung aus der Skelettmuskulatur vor.[26][27] Tatsächlich ergab sich kein Zusammenhang zwischen erhöhten Schadensmarkern und der Herzfunktion bei gesunden Marathonläufern.[28] Eine Studie konnte echokardiographische Veränderungen der Herzfunktion bei untrainierten Marathonläufern nachweisen;[29] die Ergebnisse dieser Studie werden kontrovers diskutiert.[30] Weiterhin werden in Medizinerkreisen Blutungen im Gastrointestinaltrakt beschrieben. Als Ursache für diese Blutungen werden Erschütterungen während des Laufens in Betracht gezogen, wie auch die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) vor und während des Laufes um Muskel- und Skelettschmerzen vorzubeugen. Diese NSAR (Ibuprofen, Aspirin, ...) beeinflussen die Blutgerinnung, indem die Trombozytenfunktion beeinflusst wird. Diese Gefahr scheint vielen Läufern nicht bewusst zu sein, in medizinischer Fachliteratur werden Umfragen zitiert, die eine steigende Einnahmetendenz vermuten lassen.

Rollstuhlfahrer, Handbikes und Inlineskates[Bearbeiten]

Bei vielen Stadtmarathons und bei den Paralympischen Spielen werden zusätzlich zu der normalen Laufdisziplin seit den 1970er-Jahren Wettkämpfe für Rennrollstuhlfahrer und seit den 2000er-Jahren auch für Handbikefahrer angeboten.[31] Während diese Disziplinen querschnittgelähmten Sportlern die Teilnahme an dem Marathonwettbewerb ermöglichen, wird als weitere Disziplin bei manchen Veranstaltungen auch ein Rennen für Inlineskater angeboten.

Statistik[Bearbeiten]

Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1896 Griechenland Konigreich 1828Königreich Griechenland Spyridon Louis Griechenland Konigreich 1828Königreich Griechenland Charilaos Vasilakos Ungarn 1867Ungarn Gyula Kellner
1900 LuxemburgLuxemburg Michel Théato FrankreichFrankreich Émile Champion SchwedenSchweden Ernst Fast
1904 Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Thomas Hicks FrankreichFrankreich Albert Corey Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Arthur Newton
1906 Kanada 1868Kanada Billy Sherring SchwedenSchweden John Svanberg Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten William Frank
1908 Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten John Hayes Sudafrika 1910Südafrikanische Union Charles Hefferon Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Joseph Forshaw
1912 Sudafrika 1910Südafrikanische Union Ken McArthur Sudafrika 1910Südafrikanische Union Christopher Gitsham Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Gaston Strobino
1920 FinnlandFinnland Hannes Kolehmainen EstlandEstland Jüri Lossmann Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Valerio Arri
1924 FinnlandFinnland Albin Stenroos Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Romeo Bertini Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Clarence DeMar
1928 FrankreichFrankreich Boughera El Ouafi ChileChile Manuel Plaza FinnlandFinnland Martti Marttelin
1932 ArgentinienArgentinien Juan Carlos Zabala Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sam Ferris FinnlandFinnland Armas Toivonen
1936 JapanJapan Son Kitei Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ernest Harper JapanJapan Nan Shōryū
1948 ArgentinienArgentinien Delfo Cabrera Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tom Richards BelgienBelgien Etienne Gailly
1952 TschechoslowakeiTschechoslowakei Emil Zátopek ArgentinienArgentinien Reinaldo Gorno SchwedenSchweden Gustaf Jansson
1956 FrankreichFrankreich Alain Mimoun Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Franjo Mihalic FinnlandFinnland Veikko Karvonen
1960 Athiopien 1941Äthiopien Abebe Bikila MarokkoMarokko Rhadi Ben Abdesselam NeuseelandNeuseeland Barry Magee
1964 Athiopien 1941Äthiopien Abebe Bikila Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Basil Heatley JapanJapan Kokichi Tsuburaya
1968 Athiopien 1941Äthiopien Mamo Wolde JapanJapan Kenji Kimihara NeuseelandNeuseeland Mike Ryan
1972 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Frank Shorter BelgienBelgien Karel Lismont Athiopien 1941Äthiopien Mamo Wolde
1976 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Waldemar Cierpinski Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Frank Shorter BelgienBelgien Karel Lismont
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Waldemar Cierpinski NiederlandeNiederlande Gerard Nijboer Sowjetunion 1955Sowjetunion Satymkul Dschumanasarow
1984 PortugalPortugal Carlos Lopes IrlandIrland John Treacy Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Charlie Spedding
1988 ItalienItalien Gelindo Bordin KeniaKenia Douglas Wakiihuri DschibutiDschibuti Ahmed Salah
1992 Korea SudSüdkorea Hwang Young-Cho JapanJapan Koichi Morishita DeutschlandDeutschland Stephan Freigang
1996 SudafrikaSüdafrika Josia Thugwane Korea SudSüdkorea Lee Bong-ju KeniaKenia Erick Wainaina
2000 Athiopien 1996Äthiopien Gezahegne Abera KeniaKenia Erick Wainaina Athiopien 1996Äthiopien Tesfaye Tola
2004 ItalienItalien Stefano Baldini Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mebrahtom Keflezighi BrasilienBrasilien Vanderlei de Lima
2008 KeniaKenia Samuel Kamau Wanjiru MarokkoMarokko Jaouad Gharib Athiopien 1996Äthiopien Tsegaye Kebede
2012 UgandaUganda Stephen Kiprotich KeniaKenia Abel Kirui KeniaKenia Wilson Kipsang Kiprotich

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joan Benoit NorwegenNorwegen Grete Waitz PortugalPortugal Rosa Mota
1988 PortugalPortugal Rosa Mota AustralienAustralien Lisa Martin Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Katrin Dörre
1992 Vereintes TeamVereintes Team Walentina Jegorowa JapanJapan Yuko Arimori NeuseelandNeuseeland Lorraine Moller
1996 Athiopien 1996Äthiopien Fatuma Roba RusslandRussland Walentina Jegorowa JapanJapan Yuko Arimori
2000 JapanJapan Naoko Takahashi RumänienRumänien Lidia Simon KeniaKenia Joyce Chepchumba
2004 JapanJapan Mizuki Noguchi KeniaKenia Catherine Ndereba Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Deena Kastor
2008 RumänienRumänien Constantina Tomescu KeniaKenia Catherine Ndereba China VolksrepublikChina Zhou Chunxiu
2012 AthiopienÄthiopien Tiki Gelana KeniaKenia Priscah Jeptoo RusslandRussland Tatjana Petrowa

Medaillengewinner der Leichtathletik-Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 AustralienAustralien Robert De Castella Athiopien 1975Äthiopien Kebede Balcha Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Waldemar Cierpinski
1987 KeniaKenia Douglas Wakiihuri DschibutiDschibuti Ahmed Salah ItalienItalien Gelindo Bordin
1991 JapanJapan Hiromi Taniguchi DschibutiDschibuti Ahmed Salah Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Spence
1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Plaatjes NamibiaNamibia Lucketz Swartbooi NiederlandeNiederlande Bert van Vlaanderen
1995 SpanienSpanien Martín Fiz MexikoMexiko Dionicio Cerón BrasilienBrasilien Luíz Antônio dos Santos
1997 SpanienSpanien Abel Antón SpanienSpanien Martín Fiz AustralienAustralien Steve Moneghetti
1999 SpanienSpanien Abel Antón ItalienItalien Vincenzo Modica JapanJapan Nobuyuki Sato
2001 Athiopien 1996Äthiopien Gezahegne Abera KeniaKenia Simon Biwott ItalienItalien Stefano Baldini
2003 MarokkoMarokko Jaouad Gharib SpanienSpanien Julio Rey ItalienItalien Stefano Baldini
2005 MarokkoMarokko Jaouad Gharib TansaniaTansania Christopher Isengwe JapanJapan Tsuyoshi Ogata
2007 KeniaKenia Luke Kibet KatarKatar Mubarak Hassan Shami SchweizSchweiz Viktor Röthlin
2009 KeniaKenia Abel Kirui KeniaKenia Emmanuel Mutai Athiopien 1996Äthiopien Tsegay Kebede
2011 KeniaKenia Abel Kirui KeniaKenia Vincent Kipruto AthiopienÄthiopien Feyisa Lilesa
2013 UgandaUganda Stephen Kiprotich AthiopienÄthiopien Lelisa Desisa AthiopienÄthiopien Tadese Tola

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 NorwegenNorwegen Grete Waitz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marianne Dickerson SowjetunionSowjetunion Raissa Katjukowa-Smechnowa
1987 PortugalPortugal Rosa Mota SowjetunionSowjetunion Soja Iwanowa FrankreichFrankreich Jocelyne Villeton
1991 PolenPolen Wanda Panfil JapanJapan Sachiko Yamashita DeutschlandDeutschland Katrin Dörre
1993 JapanJapan Junko Asari PortugalPortugal Maria Manuela Machado JapanJapan Tomoe Abe
1995 PortugalPortugal Maria Manuela Machado RumänienRumänien Anuta Catuna ItalienItalien Ornella Ferrara
1997 JapanJapan Hiromi Suzuki PortugalPortugal Maria Manuela Machado RumänienRumänien Lidia Simon
1999 Korea NordNordkorea Jong Song-ok JapanJapan Ari Ichihashi RumänienRumänien Lidia Simon
2001 RumänienRumänien Lidia Simon JapanJapan Reiko Tosa RusslandRussland Swetlana Sacharowa
2003 KeniaKenia Catherine Ndereba JapanJapan Mizuki Noguchi JapanJapan Masako Chiba
2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paula Radcliffe KeniaKenia Catherine Ndereba RumänienRumänien Constantina Tomescu
2007 KeniaKenia Catherine Ndereba China VolksrepublikChina Zhou Chunxiu JapanJapan Reiko Tosa
2009 China VolksrepublikChina Bai Xue JapanJapan Yoshimi Ozaki Athiopien 1996Äthiopien Aselefech Mergia
2011 KeniaKenia Edna Ngeringwony Kiplagat KeniaKenia Priscah Jeptoo KeniaKenia Sharon Jemutai Cherop
2013 KeniaKenia Edna Ngeringwony Kiplagat ItalienItalien Valeria Straneo JapanJapan Kayoko Fukushi

Siehe auch

Entwicklung der Weltbestzeiten und Weltrekorde[Bearbeiten]

Die Internationale Leichtathletik-Föderation, International Association of Athletics Federations (IAAF), führt als Dachverband aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik die Listen aller offiziellen Leichtathletik-Weltrekorde. Bei Straßenläufen wie dem Marathonlauf werden Weltrekordlisten erst seit dem 1. Januar 2004 geführt, nachdem man beim 44. IAAF-Kongress 2003 spezielle Kriterien für dessen Anerkennung festgelegt hatte. Dies war erforderlich, da bestimmte Laufstrecken aufgrund von Naturgegebenheiten schnelle Zeiten begünstigten. Die wichtigsten Regeln der IAAF hierzu besagen:

  • Bei einer Trennung von Start und Ziel soll die Entfernung zwischen beiden Punkten auf einer theoretischen direkten Verbindungslinie gemessen nicht mehr als 50 % der Streckendistanz betragen (IAAF Regel 260.28.b). Bei einem Marathonlauf wären dies 21 km. Die Regel soll verhindern, dass überwiegend in eine Richtung gelaufen wird, was möglicherweise einen Nutzen durch Windunterstützung (Rückenwind) und durch Streckenabschnitte mit leichtem Gefälle hätte bedeuten können.
  • Zwischen Start und Ziel soll die Höhe nicht mehr als 0,1 % (1 m pro km) der Streckendistanz abnehmen (IAAF Regel 260.28.c). Bei einem Marathonlauf wären dies 42 m. Die Regel soll verhindern, dass die Strecke insgesamt ein Gefälle aufweist, was möglicherweise die Laufgeschwindigkeit hätte erhöhen können.

Der erste offizielle Weltrekord wurde von Paul Tergat bereits im Jahr 2003 gelaufen und erhielt rückwirkende Anerkennung von der IAAF, da der Kongress mit den Beschlüssen zu den Weltrekordkriterien einen Monat vor Tergats Lauf abgehalten wurde.

In der Zeit vor der Regulierung durch die IAAF wurden die schnellsten Laufzeiten mit den Begriffen Weltbestleistung oder Weltbestzeit umschrieben. Für diese Zeiten gab es unterschiedliche Listen. Die wichtigsten Listen veröffentlichte die IAAF und die Vereinigung der Straßenlauf-Statistiker, Association of Road Running Statisticians (ARRS). Mit Ausnahme der von Khalid Khannouchi im Jahr 2002 gelaufenen Zeit beim London-Marathon haben und hatten alle diese Zeiten jedoch keinen offiziellen Charakter.

Bei den von der IAAF und von der ARRS als Weltbestleistungen veröffentlichten Zeiten ist auffällig, dass diese teilweise bei Läufen erzielt wurden, deren Laufstrecken für eine heutige Anerkennung als Bestleistung bzw. Rekord nicht mehr den Regularien der IAAF entsprechen. Im Gegensatz dazu haben IAAF und ARRS einstweilen erzielte Bestzeiten, die auf regulären Strecken gelaufen wurden, aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nicht in ihre Listen aufgenommen.

Nachfolgend sind die von IAAF und ARRS veröffentlichten Weltbestzeiten und Weltrekorde in einer einheitlichen Liste mit unterschiedlicher Kennzeichnung dargestellt.

nur von der IAAF geführte Bestleistungen und Rekorde
nur von der ARRS geführte Bestleistungen und Rekorde
gemeinsam von IAAF und ARRS geführte Bestleistungen und Rekorde

Männer[Bearbeiten]

Inoffizielle Weltbestzeiten[Bearbeiten]
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
2:55:18,4 Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten John Hayes 24.07.1908 London Erster Lauf über 42,195 km bei den IV. Olympischen Sommerspielen 1908. Erster im Ziel, Dorando Pietri in 2:54:46, wegen Inanspruchnahme fremder Hilfeleistung disqualifiziert.
2:52:45,4 Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Robert Fowler 01.01.1909 Yonkers Yonkers-Marathon, nach sieben Läufern im Ziel wegen undisziplinierter Zuschauer abgebrochen. Streckenlänge unklar.
2:46:52,8 Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten James Clark 12.02.1909 New York Brooklyn-Sea Gate Marathon, Wendepunktstrecke nach Coney Island und zurück
2:46:04,6 Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Albert Raines 08.05.1909 New York Bronx-Marathon
2:42:31,0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Henry Barrett 26.05.1909 London Polytechnic-Marathon, auf der Strecke der Olympischen Sommerspiele von 1908
2:40:34,2 SchwedenSchweden Thure Johansson 31.08.1909 Stockholm Idrottsparken Velodrome Marathon, 368 m lange Runden in einem Radstadion.
2:38:16,2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Harry Green 12.05.1913 London Zwischenzeit bei einem Lauf im Stamford Bridge Stadion über 50 Meilen (80 km).
2:36:06,6 SchwedenSchweden Alexis Ahlgren 31.05.1913 London Polytechnic-Marathon, auf der Strecke der Olympischen Sommerspiele von 1908
2:32:35,8 FinnlandFinnland Hannes Kolehmainen 22.08.1920 Antwerpen Lauf bei den VII. Olympischen Sommerspielen 1920, Streckenlänge offiziell 42,75 km, nach Schätzung tatsächlich 40 km.
2:29:01,8 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Albert Michelsen 12.10.1925 Port Chester Port Chester-Marathon
2:27:49,0 JapanJapan Fusashige Suzuki 31.03.1935 Tokio Wendepunktstrecke im Stadtbezirk Shinjuku mit Start/Ziel im Jingū Stadion. Der Kurs wurde eigens für Rekordläufe handvermessen.
2:26:44,0 JapanJapan Yasuo Ikenaka 03.04.1935 Tokio Die Bestleistung wurde nur drei Tage nach dem Lauf von Suzuki auf derselben Strecke erzielt.
2:26:42,0 JapanJapan Son Kitei[32] 03.11.1935 Tokio Die Bestleistung wurde auf derselben Strecke erzielt, auf der Suzuki und Ikenaka ihre Zeiten zuvor erzielt hatten.
2:29:20 JapanJapan Son Kitei[32] 09.08.1936 Berlin Lauf bei den XI. Olympischen Sommerspielen 1936
2:25:39 Korea SudSüdkorea Suh Yun-bok 19.04.1947 Boston Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b. Nach ARRS Streckenlänge 41,1 km.
2:25:15 Korea SudSüdkorea Choi Yun-chil 28.10.1951 Pusan Nach ARRS Streckenlänge 41,834 km. Löschung von der Liste der ARRS angekündigt.
2:20:42,2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Peters 14.06.1952 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b. Streckenlänge 42,337 km.
2:18:40,4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Peters 13.06.1953 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b
2:18:34,8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Peters 04.10.1953 Turku Turku-Marathon, doppelte Wendepunktstrecke und zusätzlich 14 Stadionrunden
2:17:39,4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Peters 26.06.1954 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b
2:18:04,8 FinnlandFinnland Paavo Kotila 12.08.1956 Pieksämäki Lauf bei den 16. nationalen Finnischen Marathonmeisterschaften
2:15:17,0 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sergei Popow 24.08.1958 Stockholm

Lauf bei den VI. Leichtathletik Europameisterschaften

2:15:16,2 Athiopien 1941Äthiopien Abebe Bikila 10.09.1960 Rom Lauf bei den XVII. Olympischen Sommerspielen 1960
2:15:15,8 JapanJapan Tōru Terasawa 17.02.1963 Beppu Beppu-Ōita-Marathon
2:14:28 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Buddy Edelen 15.06.1963 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b
2:13:55 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Basil Heatley 13.06.1964 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b
2:14:43 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Kilby 06.07.1964 Port Talbot Lauf bei den offenen Walisischen Marathonmeisterschaften
2:12:11,2 Athiopien 1941Äthiopien Abebe Bikila 21.10.1964 Tokio Lauf bei den XVIII. Olympischen Sommerspielen 1964
2:12:00 JapanJapan Morio Shigematsu 12.06.1965 London Polytechnic-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke von Windsor nach Chiswick entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b
2:09:36,4 AustralienAustralien Derek Clayton 03.12.1967 Fukuoka Fukuoka-Marathon
2:08:33,6 AustralienAustralien Derek Clayton 30.05.1969 Antwerpen Antwerpen-Marathon, Zwei-Runden-Strecke. Nach ARRS Streckenlänge 41,7 km.
2:09:28,8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ron Hill 23.07.1970 Edinburgh Lauf bei den British Commonwealth Games 1970
2:09:12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Thompson 31.01.1974 Christchurch Lauf bei den British Commonwealth Games 1974
2:09:05,6 JapanJapan Shigeru Sō 05.02.1978 Beppu Beppu-Ōita-Marathon
2:09:01 NiederlandeNiederlande Gerard Nijboer 26.04.1980 Amsterdam Amsterdam-Marathon
2:08:18 AustralienAustralien Robert De Castella 06.12.1981 Fukuoka Fukuoka-Marathon
2:08:05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Steve Jones 21.10.1984 Chicago Chicago-Marathon
2:07:12 PortugalPortugal Carlos Lopes 20.04.1985 Rotterdam Rotterdam-Marathon
2:06:50 Athiopien Demokratische VolksrepublikÄthiopien Belayneh Dinsamo 17.04.1988 Rotterdam Rotterdam-Marathon
2:06:05 BrasilienBrasilien Ronaldo da Costa 20.09.1998 Berlin Berlin-Marathon
2:05:42 MarokkoMarokko Khalid Khannouchi 24.10.1999 Chicago Chicago-Marathon
Offizielle Weltbestzeiten[Bearbeiten]
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
2:05:38 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Khalid Khannouchi 14.04.2002 London London-Marathon, erste offiziell anerkannte Weltbestzeit
Offizielle Weltrekorde[Bearbeiten]
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
2:04:55 KeniaKenia Paul Tergat 28.09.2003 Berlin Berlin-Marathon, erster offiziell anerkannter Weltrekord
2:04:26 Athiopien 1996Äthiopien Haile Gebrselassie 30.09.2007 Berlin Berlin-Marathon
2:03:59 Athiopien 1996Äthiopien Haile Gebrselassie 28.09.2008 Berlin Berlin-Marathon
2:03:38 KeniaKenia Patrick Makau Musyoki 25.09.2011 Berlin Berlin-Marathon
2:03:23 KeniaKenia Wilson Kipsang Kiprotich 29.09.2013 Berlin Berlin-Marathon

Frauen[Bearbeiten]

Inoffizielle Weltbestzeiten[Bearbeiten]
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
3:40:22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Violet Piercy 03.10.1926 London Allgemein wird dieser Lauf als erste offizielle Zeitnahme einer Frau im Marathonlauf angesehen, doch wegen Widersprüchen bei den historischen Fakten bestehen Zweifel an der Glaubwürdigkeit.
3:37:07 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Merry Lepper 16.12.1963 Culver City Western Hemisphere Marathon, Lepper beteiligte sich wegen des Startverbots für Frauen heimlich, blieb aber unerkannt. Nach ARRS Strecke zu kurz.
3:27:45 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dale Greig 23.05.1964 Ryde Isle of Wight-Marathon, erste allgemein unumstrittene Weltbestzeit einer Frau. Trotz Startverbot für Frauen erlaubte man Greig die Teilnahme, sie musste jedoch 5 Minuten vor dem Feld starten und wurde ständig von Sanitätern begleitet.
3:19:33 NeuseelandNeuseeland Mildred Sampson 21.07.1964 Auckland Es bestehen Widersprüche bei den historischen Fakten hinsichtlich Datum (auch 16.08.1964) und Veranstaltung.
3:15:22,8 KanadaKanada Maureen Wilton 06.05.1967 Toronto Canadian Eastern Championships (ostkanadische Meisterschaften), offiziell genehmigte Teilnahme der erst 13-jährigen Wilton, die hier ihren ersten und einzigen Marathonlauf absolvierte.
3:07:26,2 Deutschland BRBR Deutschland Anni Pede-Erdkamp 16.09.1967 Waldniel Der von Ernst van Aaken organisierte Marathonlauf sollte trotz allgemeinem Startverbot für Frauen den Beweis erbringen, dass der Langstreckenlauf auch für Frauen geeignet ist. Pede-Erdkamp musste 30 Meter hinter dem Feld starten und belegte im Gesamtergebnis den dritten Platz.
3:02:53 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caroline Walker 28.02.1970 Seaside Trail’s End Marathon. Für die erst 16-jährige Walker war es der erste und einzige Marathonlauf, von ihrer Weltbestzeit erfuhr sie erst Tage später.
3:01:42 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Beth Bonner 09.05.1971 Philadelphia AAU Eastern Regional Championships (regionale Meisterschaften der Amerikanischen Amateursport-Vereinigung), die Meisterschaften waren für Frauen nicht ausgeschrieben, dennoch durfte die erst 18-jährige Bonner inoffiziell teilnehmen.
2:55:22 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Beth Bonner 19.09.1971 New York City New-York-City-Marathon. 20 Tage zuvor lief die Australierin Adrienne Beames mit 2:46:30 in ihrer Heimat eine Zeit unter 3 Stunden, die jedoch wegen erheblicher Zweifel von keinem Verband anerkannt wurde.
2:49:40 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cheryl Bridges 05.12.1971 Culver City Western Hemisphere Marathon, im zweiten Jahr offiziell für Frauen zugänglich.
2:46:37 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miki Gorman 02.12.1973 Culver City Western Hemisphere Marathon, Gorman lief als 38-jährige ihren ersten offiziellen Marathon.
2:46:24 FrankreichFrankreich Chantal Langlacé 27.10.1974 Neuf-Brisach Neuf-Brisach-Marathon
2:43:54,5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jacqueline Hansen 01.12.1974 Culver City Western Hemisphere Marathon
2:42:42 Deutschland BRBR Deutschland Liane Winter 21.04.1975 Boston Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b.
2:40:15,8 Deutschland BRBR Deutschland Christa Vahlensieck 03.05.1975 Dülmen Dülmen-Marathon, Vahlensieck hatte 35 Minuten Vorsprung auf die nächste Läuferin.
2:38:19 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jacqueline Hansen 12.10.1975 Eugene Oregon-Track-Club-Marathon
2:35:15,4 FrankreichFrankreich Chantal Langlacé 01.05.1977 Oiartzun offene Spanische Marathonmeisterschaften
2:34:47,5 Deutschland BRBR Deutschland Christa Vahlensieck 10.09.1977 Berlin Deutsche Marathonmeisterschaften, parallel zum Berlin-Marathon ausgetragen.
2:32:30 NorwegenNorwegen Grete Waitz 22.10.1978 New York City New-York-City-Marathon, nach ARRS Streckenlänge 42,044 km.
2:27:33 NorwegenNorwegen Grete Waitz 21.10.1979 New York City New-York-City-Marathon, nach ARRS Streckenlänge 42,044 km.
2:31:23 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joan Benoit 03.02.1980 Auckland Choysa International Marathon, die Zeit wird bis in die Gegenwart als Veranstaltungsrekord für den Auckland-Marathon geführt.
2:30:58 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patti Catalano 06.09.1980 Montreal Lauf der Elite einen Tag vor dem offiziellen Montreal-Marathon, die Zeit ist bis in die Gegenwart Veranstaltungsrekord.
2:25:42 NorwegenNorwegen Grete Waitz 26.10.1980 New York City New-York-City-Marathon, nach ARRS Streckenlänge 42,044 km.
2:30:27 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joyce Smith 16.11.1980 Tokio Tokyo International Women's Marathon
2:29:57 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joyce Smith 29.03.1981 London London-Marathon
2:29:02 Deutschland BRBR Deutschland Charlotte Teske 16.01.1982 Miami Miami-Orange-Bowl-Marathon
2:26:12 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joan Benoit 12.09.1982 Eugene Oregon-Track-Club-Marathon
2:25:28 NorwegenNorwegen Grete Waitz 17.04.1983 London London-Marathon
2:22:43 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joan Benoit 18.04.1983 Boston Boston-Marathon, Punkt-zu-Punkt-Strecke entspricht nicht IAAF Regel 260.28.b.
2:24:26 NorwegenNorwegen Ingrid Kristiansen 13.05.1985 London London-Marathon
2:21:06 NorwegenNorwegen Ingrid Kristiansen 21.04.1985 London London-Marathon
2:20:47 KeniaKenia Tegla Loroupe 19.04.1998 Rotterdam Rotterdam-Marathon
2:20:43 KeniaKenia Tegla Loroupe 26.09.1999 Berlin Berlin-Marathon
2:19:46 JapanJapan Naoko Takahashi 30.09.2001 Berlin Berlin-Marathon
2:18:47 KeniaKenia Catherine Ndereba 07.10.2001 Chicago Chicago-Marathon
2:17:18 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paula Radcliffe 13.10.2002 Chicago Chicago-Marathon
Offizielle Weltrekorde[Bearbeiten]
Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
2:15:25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paula Radcliffe 13.04.2003 London London-Marathon, erster offiziell anerkannter Weltrekord

Weltbestenliste[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Alle Läufer mit Zeiten unter 2:06 Stunden[33]. Letzte Veränderung: 13. April 2014

  1. 2:03:23 h KeniaKenia Wilson Kipsang Kiprotich, Berlin, 29. September 2013
  2. 2:03:38 h KeniaKenia Patrick Makau Musyoki, Berlin, 25. September 2011
  3. 2:03:45 h KeniaKenia Dennis Kimetto, Chicago, 13. Oktober 2013
  4. 2:03:52 h KeniaKenia Emmanuel Kipchirchir Mutai, Chicago, 13. Oktober 2013
  5. 2:03:59 h Athiopien 1996Äthiopien Haile Gebrselassie, Berlin, 28. September 2008
  6. 2:04:05 h KeniaKenia Eliud Kipchoge, Berlin, 29. September 2013
  7. 2:04:15 h KeniaKenia Geoffrey Kiprono Mutai, Berlin, 30. September 2012
  8. 2:04:23 h AthiopienÄthiopien Ayele Abshero Biza, Dubai, 27. Januar 2012
  9. 2:04:27 h KeniaKenia Duncan Kibet Kirong, Rotterdam, 5. April 2009
  10. 2:04:27 h KeniaKenia James Kipsang Kwambai, Rotterdam, 5. April 2009
  11. 2:04:32 h AthiopienÄthiopien Tsegaye Mekonnen, Dubai, 24. Januar 2014
  12. 2:04:38 h AthiopienÄthiopien Tsegay Kebede, Chicago, 7. Oktober 2012
  13. 2:04:45 h AthiopienÄthiopien Lelisa Desisa Benti, Dubai, 25. Januar 2013
  14. 2:04:48 h AthiopienÄthiopien Yemane Tsegay, Rotterdam, 15. April 2012
  15. 2:04:48 h AthiopienÄthiopien Berhanu Shiferaw Tolcha, Dubai, 25. Januar 2013
  16. 2:04:49 h AthiopienÄthiopien Tadesse Tola, Dubai, 25. Januar 2013
  17. 2:04:50 h AthiopienÄthiopien Dino Sefir, Dubai, 27. Januar 2012
  18. 2:04:50 h AthiopienÄthiopien Getu Feleke, Rotterdam, 15. April 2012
  19. 2:04:52 h AthiopienÄthiopien Feyisa Lilesa, Chicago, 7. Oktober 2012
  20. 2:04:52 h AthiopienÄthiopien Endeshaw Negesse Shumi, Dubai, 25. Januar 2013
  21. 2:04:53 h KeniaKenia Bernard Kiprop Koech, Dubai, 25. Januar 2013
  22. 2:04:54 h AthiopienÄthiopien Markos Geneti, Dubai, 27. Januar 2012
  23. 2:04:55 h KeniaKenia Paul Tergat, Berlin, 28. September 2003
  24. 2:04:55 h KeniaKenia Stanley Biwott, London, 13. April 2014
  25. 2:04:56 h KeniaKenia Sammy Korir, Berlin, 28. September 2003
  26. 2:04:56 h KeniaKenia Jonathan Maiyo, Dubai, 27. Januar 2012
  27. 2:05:03 h KeniaKenia Moses Cheruiyot Mosop, Rotterdam, 15. April 2012
  28. 2:05:04 h KeniaKenia Abel Kirui, Rotterdam, 5. April 2009
  29. 2:05:04 h AthiopienÄthiopien Kenenisa Bekele, Paris, 6. April 2014
  30. 2:05:10 h KeniaKenia Samuel Kamau Wanjiru, London, 26. April 2009
  31. 2:05:13 h KeniaKenia Vincent Kipruto, Rotterdam, 11. April 2010
  32. 2:05:15 h KeniaKenia Martin Kiptoo Lel, London, 13. April 2008
  33. 2:05:16 h KeniaKenia Levy Matebo Omari, Frankfurt am Main, 30. Oktober 2011
  34. 2:05:16 h KeniaKenia Sammy Kirop Kitwara, Chicago, 13. Oktober 2013
  35. 2:05:25 h AthiopienÄthiopien Bazu Worku, Berlin, 26. September 2010
  36. 2:05:25 h KeniaKenia Albert Kiplagat Matebor, Frankfurt am Main, 30. Oktober 2011
  37. 2:05:27 h MarokkoMarokko Jaouad Gharib, London, 26. April 2009
  38. 2:05:27 h KeniaKenia Wilson Kwambai Chebet, Rotterdam, 10. April 2011
  39. 2:05:27 h AthiopienÄthiopien Tilahun Regassa, Chicago, 7. Oktober 2012
  40. 2:05:30 h MarokkoMarokko Abderrahim Goumri, London, 13. April 2008
  41. 2:05:37 h KeniaKenia Wilson Loyanae, Seoul, 18. März 2012
  42. 2:05:38 h Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Khalid Khannouchi, London, 14. April 2002
  43. 2:05:38 h KeniaKenia Peter Some, Paris, 7. April 2013
  44. 2:05:39 h KeniaKenia Eliud Kiptanui, Prag, 9. Mai 2010
  45. 2:05:41 h AthiopienÄthiopien Dadi Yami, Dubai, 27. Januar 2012
  46. 2:05:42 h AthiopienÄthiopien Abdullah Dawit Shami, Dubai, 27. Januar 2012
  47. 2:05:42 h AthiopienÄthiopien Deressa Chimsa, Dubai, 27. Januar 2012
  48. 2:05:42 h KeniaKenia Dickson Chumba, Tokio, 23. Februar 2014
  49. 2:05:48 h KeniaKenia Jafred Chirchir Kipchumba, Eindhoven, 11. Oktober 2011
  50. 2:05:49 h KeniaKenia William Kipsang, Rotterdam, 13. April 2008
  51. 2:05:49 h AthiopienÄthiopien Girmay Birhanu, Dubai, 24. Januar 2014
  52. 2:05:50 h KeniaKenia Evans Rutto, Chicago, 12. Oktober 2003
Schnellste Zeiten auf abschüssiger Strecke (Boston)[Bearbeiten]

Die Laufstrecke des Boston-Marathons hat ein Gefälle von 136,29 Metern und ist deshalb für Rekordanerkennungen durch die IAAF nicht geeignet.

  1. 2:03:02 h KeniaKenia Geoffrey Kiprono Mutai, Boston, 18. April 2011
  2. 2:03:06 h KeniaKenia Moses Cheruiyot Mosop, Boston, 18. April 2011
  3. 2:04:53 h AthiopienÄthiopien Gebregziabher Gebremariam, Boston, 18. April 2011
  4. 2:04:58 h Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Hall, Boston, 18. April 2011

Frauen[Bearbeiten]

Alle Läuferinnen mit einer Zeit unter 2:22:25 Stunden. Letzte Veränderung: 13. April 2014

  1. 2:15:25 h Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paula Radcliffe, London, 13. April 2003
  2. 2:18:20 h RusslandRussland Lilija Schobuchowa, Chicago, 9. Oktober 2011
  3. 2:18:37 h KeniaKenia Mary Jepkosgei Keitany, London, 22. April 2012
  4. 2:18:47 h KeniaKenia Catherine Ndereba, Chicago, 7. Oktober 2001
  5. 2:18:58 h AthiopienÄthiopien Tiki Gelana, Rotterdam, 15. April 2012
  6. 2:19:12 h JapanJapan Mizuki Noguchi, Berlin, 25. September 2005
  7. 2:19:19 h DeutschlandDeutschland Irina Mikitenko, Berlin, 28. September 2008
  8. 2:19:31 h AthiopienÄthiopien Aselefech Mergia, Dubai, 27. Januar 2012
  9. 2:19:34 h KeniaKenia Lucy Wangui, Dubai, 27. Januar 2012
  10. 2:19:36 h Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Deena Kastor, London, 23. April 2006
  11. 2:19:39 h China VolksrepublikChina Sun Yingjie, Peking, 19. Oktober 2003
  12. 2:19:41 h JapanJapan Yōko Shibui, Berlin, 26. September 2004
  13. 2:19:44 h KeniaKenia Florence Jebet Kiplagat, Berlin, 25. September 2011
  14. 2:19:46 h JapanJapan Naoko Takahashi, Berlin, 30. September 2001
  15. 2:19:50 h KeniaKenia Edna Ngeringwony Kiplagat, London, 22. April 2012
  16. 2:19:51 h China VolksrepublikChina Zhou Chunxiu, Seoul, 12. März 2006
  17. 2:19:52 h AthiopienÄthiopien Mare Dibaba, Dubai, 27. Januar 2012
  18. 2:19:57 h KeniaKenia Rita Jeptoo, Chicago, 19. Oktober 2013
  19. 2:20:14 h KeniaKenia Priscah Jeptoo, London, 22. April 2012
  20. 2:20:30 h AthiopienÄthiopien Bezunesh Bekele, Dubai, 27. Januar 2012
  21. 2:20:30 h AthiopienÄthiopien Aberu Kebede, Berlin, 30. September 2012
  22. 2:20:35 h AthiopienÄthiopien Tirunesh Dibaba, London, 13. April 2014
  23. 2:20:42 h Athiopien 1996Äthiopien Berhane Adere, Chicago, 22. Oktober 2006
  24. 2:20:43 h KeniaKenia Tegla Loroupe, Berlin, 26. September 1999
  25. 2:20:43 h KeniaKenia Margaret Okayo, Boston, 15. April 2002
  26. 2:20:47 h RusslandRussland Galina Bogomolowa, Chicago, 22. Oktober 2006
  27. 2:20:48 h KeniaKenia Jemima Jelagat, Chicago, 13. Oktober 2013
  28. 2:21:01 h AthiopienÄthiopien Meselech Melkamu, Frankfurt am Main, 28. Oktober 2012
  29. 2:21:06 h NorwegenNorwegen Ingrid Kristiansen, London, 21. April 1985
  30. 2:21:06 h AthiopienÄthiopien Feysa Tadesse, Paris, 7. April 2013
  31. 2:21:09 h AthiopienÄthiopien Meseret Hailun, Amsterdam, 21. Oktober 2012
  32. 2:21:19 h AthiopienÄthiopien Tirfi Tsegaye, Berlin, 30. September 2012
  33. 2:21:21 h Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joan Benoit, Chicago, 20. Oktober 1985
  34. 2:21:29 h RusslandRussland Ljudmila Petrowa, London, 23. April 2006
  35. 2:21:30 h RumänienRumänien Constantina Tomescu, Chicago, 9. Oktober 2005
  36. 2:21:30 h KeniaKenia Lydia Cheromei, Dubai, 27. Januar 2012
  37. 2:21:31 h RusslandRussland Swetlana Sacharowa, Chicago, 13. Oktober 2002
  38. 2:21:31 h Athiopien 1996Äthiopien Askale Tafa, Berlin, 28. September 2008
  39. 2:21:34 h Athiopien 1996Äthiopien Gete Wami, Berlin, 24. September 2006
  40. 2:21:39 h KeniaKenia Georgina Rono, Frankfurt am Main, 28. Oktober 2012
  41. 2:21:41 h KeniaKenia Eunice Jepkirui, Amsterdam, 21. Oktober 2012
  42. 2:21:45 h DeutschlandDeutschland Uta Pippig, Boston, 18. April 1994
  43. 2:21:45 h JapanJapan Masako Chiba, Ōsaka, 26. Januar 2003
  44. 2:21:46 h KeniaKenia Susan Chepkemei, London, 23. April 2006
  45. 2:21:51 h JapanJapan Naoko Sakamoto, Ōsaka, 26. Januar 2003
  46. 2:21:59 h AthiopienÄthiopien Mamitu Daska, Frankfurt am Main, 30. Oktober 2011
  47. 2:22:03 h AthiopienÄthiopien Atsede Baysa, Chicago, 7. Oktober 2012
  48. 2:22:09 h AthiopienÄthiopien Ejegayehu Dibaba, Chicago, 9. Oktober 2011
  49. 2:22:12 h JapanJapan Eri Yamaguchi, Tokio, 21. November 1999
  50. 2:22:22 h KeniaKenia Lornah Kiplagat, Ōsaka, 26. Januar 2003
  51. 2:22:23 h IrlandIrland Catherina McKiernan, Amsterdam, 1. November 1998

Marathon als Teil in kombinierenden Sportarten[Bearbeiten]

Beim Langdistanz-Triathlon schließt sich an 3,86 Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer Radfahren ein Marathon an. Auch ein Duathlon kann Läufe über die Marathondistanz einschließen. Einige wenige Ultramarathon-Läufe haben als Laufdistanz ein ganzzahliges Vielfaches der Marathondistanz.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Der Männer-Weltrekord von 2:03:23 h (Stand: September 2013) entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,70 m/s oder 20,52 km/h oder 2:55,4 min/km.
  • Der Frauen-Weltrekord von 2:15:25 h (Stand: September 2011) entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,18 m/s oder 18,67 km/h oder 3:12,6 min/km.
  • Eine andere „Bestzeit“ lieferte der Japaner Shisō Kanaguri: Er trat bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm zum Marathonlauf an. Wegen der extremen Hitze bot ihm eine Familie am Wegrand bei Kilometer 30 an, ein Glas Saft zu trinken und sich etwas auszuruhen. Sobald er seinen Durst gelöscht und sich hingelegt hatte, schlief er vor Erschöpfung ein und verpasste es so, den Wettkampf rechtzeitig zu beenden. 1967 kam er jedoch – inzwischen als 75-jähriger Professor – nach Stockholm zurück und setzte seinen Lauf an der Stelle fort, an der er 1912 abgebrochen hatte. Im Ziel hatte er dann den langsamsten Marathon aller Zeiten gelaufen mit 54 Jahren, acht Monaten, sechs Tagen, drei Stunden, 32 Minuten und 20,3 Sekunden, das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8,4 Zentimetern pro Stunde.
  • In mehreren Ländern haben sich „100 Marathon Clubs“ gegründet, die als Vollmitglieder nur solche Läufer aufnehmen, die mindestens 100 Marathonläufe absolviert haben, so der 100 MC U.K. & Ireland, Japan, Deutschland, Finnland, Norwegen, Tschechien, Australien, Niederlande, Nord-Amerika, Slowakei, (Süd-)Korea, Bosnien und Österreich (in chronologischer Reihenfolge ihrer Gründung). Irland hat zwischenzeitlich einen eigenen 100MC gegründet, wird also nicht mehr vom britischen 100MC mitvertreten. Weltweit jüngstes Mitglied ist Markus Korölus (Freiburg/Elbe), der dieses Beitrittskriterium bereits im Alter von 20 Jahren erreichte.[34]
  • Bislang sind zwölf Personen bekannt, die in ihrem Leben mehr als tausend Marathonläufe gelaufen sind, drei davon aus Hamburg. Angeführt wird die Statistik[34] von Christian Hottas (Hamburg) mit 2023 Marathons und Ultramarathons bei den Männern und von Sigrid Eichner (Berlin) mit 1758 Marathons und Ultramarathons bei den Frauen (Stand: 30. Juni 2013)[35]. Christian Hottas hatte am 3. August 2011 den Hamburger Horst Preisler als Weltranglistenersten abgelöst und lief am 5. Mai 2013 beim TUI Marathon Hannover als erster Mensch seinen 2000. Marathon, wobei ihn mehr als 80 Lauffreunde aus elf Nationen als "Eskorte 2000" begleiteten, darunter acht Vorstandsmitglieder der 100 Marathon Clubs U.K., Nord-Amerika, Dänemark, Deutschland, Österreich und Italien.[36]
  • Zum „2500. Geburtstag“ des Marathonlaufs fand am 31. Oktober 2010 auf der klassischen Strecke Marathon—Athen ein Jubiläumslauf statt.[37]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heiner Boberski: Mythos Marathon. Schicksale – Legenden – Höhepunkte. 2500 Jahre Langstreckenlauf. NP-Buchverlag, St. Pölten 2004, ISBN 3-85326-235-X.
  • Waldemar Cierpinski, Volker Kluge: Meilenweit bis Marathon. Sportverlag, Berlin 1987, ISBN 3-328-00182-4.
  • Dennis Craythorn, Hanna Rich: Der Marathonreiseführer. TibiaPress, Mülheim an der Ruhr 2000, ISBN 3-935254-00-8.
  • Hans W. Giessen: Mythos Marathon. Von Herodot über Bréal bis zur Gegenwart. (= Landauer Schriften zur Kommunikations- und Kulturwissenschaft. Band 17). Verlag Empirische Pädagogik, Landau 2010, ISBN 978-3-941320-46-8.
  • Lothar Koopmann: Mission Marathon. Oder: Wie ich kein Superläufer wurde. 2. Auflage. Sportwelt Verlag, Betzenstein 2010, ISBN 978-3-941297-04-3.
  • Harald Krämer, Klaus Zobel, Werner Irro: Marathon. Ein Laufbuch in 42,195 Kapiteln. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-464-2.
  • Karl Lennartz: Marathonlauf. Band 8 der Serie 100 Jahre Leichtathletik in Deutschland. Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Sportdokumentation
  • David E. Martin, Roger W. H. Gynn: The Olympic Marathon. The History and Drama of Sport's Most Challenging Event. Human Kinetics, 2000, ISBN 0-88011-969-1.
  • Ralf Meier: Der erste Marathon. Locker bis ins Ziel. Meyer und Meyer, Aachen 2005, ISBN 3-89899-088-5.
  • Mierke, Ken: Lauftraining für Triathleten und Marathonläufer. Sportwelt Verlag, Betzenstein 2007, ISBN 978-3-9811428-2-2.
  • Ole Petersen: Marathon, das 4-Stunden-Programm. 12. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2002, ISBN 3-499-19486-4.
  • Ulrich Pramann: Faszination Marathon. Ein Lehrbuch für Theorie und Praxis. Heyne, München 1992, ISBN 3-453-05768-6.
  • Wilfried Raatz: Richtig Marathon. BLV, München 2002, ISBN 3-405-15714-5.
  • Wilfried Raatz: Marathon. BLV, München 2003, ISBN 3-405-16474-5.
  • Herbert Steffny, Uli Pramann: Perfektes Marathontraining. Südwestverlag, München 2005, ISBN 3-517-06443-2.
  • Herbert Steffny: Das große Laufbuch. Vom Einstieg bis zum Marathon. Südwestverlag, München 2006, ISBN 3-517-06728-8.
  • Manfred Steffny: Marathon-Training. 15. Auflage. Hermann Schmidt, Mainz 2001, ISBN 3-87439-455-7.
  • Thorsten Vahl: Marathon. Copress Sport, München 2002, ISBN 3-7679-0643-0.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marathonlauf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Marathonlauf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. laut AIMS
  2. Deutsche Internetpräsenz der World Marathon Majors.
  3. [1].
  4. Analyse der Marathonszene in Deutschland 2005 auf laufreport.de.
  5. http://www.aimsworldrunning.org/statistics/World's_Largest_Marathons.html
  6. http://running.competitor.com/2013/11/photos/2013-new-york-city-marathon-by-the-numbers_88658
  7. http://de.wikipedia.org/wiki/Paris-Marathon
  8. a b http://results.chicagomarathon.com/2013/
  9. http://results-2013.virginlondonmarathon.com/2013/
  10. http://results.scc-events.com/2013/
  11. Nach [2] - die Zahl der Finisher im Jahr 2013 ist nicht vergleichbar, da der Marathon wegen eines Terroranschlags abgebrochen wurde und daher rund 5.000 Läufer das Ziel nicht mehr erreichen konnten.
  12. Arnd Krüger: Viele Wege führen nach Olympia. Die Veränderungen in den Trainingssystemen für Mittel- und Langstreckenläufer (1850–1997), in: N. Gissel (Hrsg.): Sportliche Leistung im Wandel. Hamburg 1998: Czwalina, S. 41–56.
  13. http://www.runnersworld.com/article/0,7120,s6-238-244-255-12021-0,00.html
  14. http://www.runnersworld.com/article/0,7120,s6-238-244-255-5958-0,00.html
  15. http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/4927936.stm
  16. Jokl u. a.: Master's performance in the New York City Marathon 1983–1999. In: British Journal of Sports Medicine. 38, 2004, PMID 15273172, S. 408–412 (Volltext verfügbar).
  17. Steinacker u. a.: Orthopädische Probleme bei älteren Marathonläufern. In: Sportverletzung Sportschaden. 15, 2001, PMID 11338658, S. 12–15.
  18. Maron u. a.: Risk for sudden cardiac death associated with marathon running. In: American College of Cardiology. 28, 1996, PMID 8800121, S. 428–431.
  19. Redelmeier, Greenwald: Competing risks of mortality with marathons: retrospective analysis. In: BMJ. 2007;335, S. 1275-1277, doi:10.1136/bmj.39384.551539.25.
  20. Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.
  21. Almond u. a.: Hyponatremia among runners in the Boston Marathon. In: The New England Journal of Medicine. 352, 2005, PMID 15829535, S. 1550–1556.
  22. Ambros-Rudolph u. a.: Malignant melanoma in marathon runners. In: Archives of Dermatology. 142, 2006, PMID 17116838, S. 1471–1474.
  23. Mailler, Adams: The wear and tear of 26.2: dermatological injuries reported on marathon day. In: British journal of Sports Medicine. 38, 2004, PMID 15273194, S. 498–501 (Volltext verfügbar).
  24. Fortescue u. a.: Cardiac troponin increases among runners in the Boston Marathon. In: Annals of Emergency Medicine. 49, 2007, PMID 17145114, S. 137–143.
  25. Otto u. a.: Boxing and running lead to a rise in serum levels of S-100B protein. In: International Journal of Sports Medicine. 21, 2000, PMID 11156273, S. 551–555.
  26. Siegel u. a.: Elevated skeletal muscle creatine kinase MB isoenzyme levels in marathon runners. In: JAMA. 250(20), 1983, PMID 6644963, S. 5–2837.
  27. Hasselblatt u. a.: Serum S100beta increases in marathon runners reflect extracranial release rather than glial damage. In: Neurology. 62, 2004, PMID 15136701, S. 1634–1636.
  28. Siegel u. a.: Normal post-race antimyosin myocardial scintigraphy in asymptomatic marathon runners with elevated serum creatine kinase MB isoenzyme and troponin T levels. Evidence against silent myocardial cell necrosis. In: Cardiology. 86, 1995, PMID 7585754, S. 451–456.
  29. Neilan u. a.: Myocardial injury and ventricular dysfunction related to training levels among nonelite participants in the Boston marathon. In: Circulation. 114, 2006, PMID 17101848, S. 2325–2333.
  30. Thompson u. a.: Marathoner's Heart? In: Circulation. 114, 2006, PMID 17130353, S. 2306–2308.
  31. siehe z.B. beim Boston Marathon#Siegerliste (Rollstuhlfahrer) und Berlin-Marathon#Rollstuhl- und Handbiker-Marathon (Streckenrekorde)
  32. a b Der koreastämmige Japaner Sohn Kee-chung musste unter seinem japanischen Namen Son Kitei starten.
  33. Abgleich mit der Bestenliste der IAAF ([3]) am 30. Juni 2013 und Aktualisierung mit der laufenden Bestenliste von tilastopaja.org
  34. a b Statistik des Hamburger 100 Marathon Club.
  35. [4].
  36. [5].
  37. Webseite des Athens Classis Marathon (englisch).