Marcel Hacker

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Marcel Hacker Rudern
Marcel Hacker in February 2010.jpg
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 29. April 1977
Geburtsort MagdeburgDDR
Größe 196 cm
Gewicht 102 kg
Beruf Industriemechaniker DB AG
Karriere
Disziplin Rudern / Skull
Verein SC Magdeburg
Trainer Ralf Hollmann
Status aktiv
Medaillenspiegel
Gesamt 4 × Gold 4 × Silber 3 × Bronze
Olympia-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 4 × Silber 2 × Bronze
U23 WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Bronze 2000 in Sydney Einer
Logo der FISA Weltmeisterschaften
Silber 1997 in Aiguebelette-le-Lac Doppelvierer
Silber 1998 in Köln Doppelvierer
Gold 2002 in Sevilla Einer
Silber 2003 in Mailand Einer
Silber 2006 in Eton Einer
Bronze 2009 in Posen Doppelvierer
Bronze 2013 in Chungju Einer
Logo der FISA U23-Weltmeisterschaften
Gold 1996 Einer
Logo der FISA Juniorenweltmeisterschaften
Gold 1994 in München Doppelvierer
Gold 1995 in Posen Einer
letzte Änderung: 3. September 2013

Marcel Hacker (* 29. April 1977 in Magdeburg, DDR) ist ein deutscher Ruderer. 2002 wurde er Weltmeister im Einer.

Marcel Hacker ist 1,96 m groß und 102 kg schwer. Der Industriemechaniker der Deutschen Bahn AG ruderte von 2005 bis 2012 für die Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869. Ab 2013 startet Hacker für den SC Magdeburg. [1] Seit 1998 trainierte Hacker bei Andreas Maul. Im Dezember 2008 übernahm Hartmut Buschbacher, der gleichzeitig Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes ist, diese Funktion.

Marcel Hacker gewann 1995 bei den Juniorenweltmeisterschaften im Einer. Danach hat er mehrere Medaillen bei den Weltmeisterschaften der unter 23-Jährigen gewonnen. Im Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes gewann er 1997 und 1998 jeweils eine Silbermedaille bei der offenen Weltmeisterschaft.

Marcel Hacker rudert seit 1999 den Einer für Deutschland, bei den Weltmeisterschaften 1999 in St. Catherines qualifizierte er sich für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney. Dort gewann er die Bronzemedaille. Im Jahr 2001 hatte Hacker wieder eine starke Saison, schied aber nach einem in deutlich unter Weltbestzeit angegangenem WM-Halbfinale auf dem Rotsee aus.

2002 wurde Marcel Hacker Weltmeister in der Weltbestzeit von 6:36,33 min, die bis zum 26. August 2006 Bestand hatte. Nachdem er mehr als 40 Rennen in Folge gewinnen konnte, musste er sich 2003 bei den Weltmeisterschaften in Mailand Olaf Tufte aus Norwegen geschlagen geben. Bei den olympischen Spielen 2004 in Athen musste Hacker gesundheitliche Rückschläge hinnehmen und schied im Halbfinale unglücklich aus. Im B-Finale errang er jedoch wieder den ersten Platz.

Bei den Weltmeisterschaften 2006 in Eton /GB errang er in einem spannenden Finale die Silbermedaille in 6:35:49 min hinter dem Titelverteidiger Mahe Drysdale aus Neuseeland (6:35:40 min), der damit Hackers alte Weltbestzeit unterbot.

2007, bei den Weltmeisterschaften auf seiner Heimstrecke in München, zeigte Hacker sehr starke Leistungen in Vorlauf und Halbfinale, konnte daran aber im Finale nicht anschließen und belegte somit den fünften Platz.

Marcel Hacker gilt derzeit als einer der besten Sportler des Deutschen Ruderverbands und zeigte über lange Zeit konstante Leistungen. Sein langfristiges Ziel war das Erringen der bisher entgangenen Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Dieses Ziel konnte er in Peking nicht erreichen. Er erreichte mit dem vierten Platz im Halbfinale nur das Finale B. Dort siegte er und errang somit insgesamt den siebten Platz im Männer-Einer.

2009 trat er bei internationalen Wettkämpfen nicht wie in den Jahren zuvor im Einer an sondern ruderte im Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes. Dieser erreichte bei den Weltmeisterschaften 2009 in Polen den dritten Platz.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London erreichte er den sechsten Platz.

Ein Jahr später erreichte er bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2013 in Chungju den dritten Platz.[2]

Außerdem richtet Marcel Hacker des Öfteren Trainingslager für Jugendliche aus. Marcel Hacker trainierte auch einige Jahre mit André Vonarburg.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Marcel Hacker startet ab 2013 für Magdeburg auf rudern.de. Abgerufen am 7. Dezember 2012.
  2. Results - Men's Single Sculls. FISA, 1. September 2013, abgerufen am 2. September 2013 (PDF; 124 kB, eng.).