Marcel Hirscher

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Marcel Hirscher Ski Alpin
Marcel Hirscher im Februar 2011
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 2. März 1989
Geburtsort Annaberg-Lungötz
Größe 173 cm
Gewicht 70 kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom,
Super-G, Kombination
Verein Skiclub Annaberg
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 3 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Flachau 2007 Riesenslalom
Silber Flachau 2007 Slalom
Gold Formigal 2008 Riesenslalom
Gold Formigal 2008 Slalom
Silber Garmisch 2009 Super-G
Bronze Garmisch 2009 Riesenslalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 17. März 2007
 Weltcupsiege 11
 Gesamtweltcup 6. (2009/10)
 Super-G-Weltcup 34. (2009/10)
 Riesenslalomweltcup 6. (2009/10)
 Slalomweltcup 5. (2010/11)
 Kombinationsweltcup 10. (2008/09)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 5 3 1
 Slalom 6 4 3
 Super-Kombination 0 1 1
letzte Änderung: 26. Februar 2012
Marcel Hirscher beim Europacup-Riesenslalom von Hinterstoder im Jänner 2008

Marcel Hirscher (* 2. März 1989 in Annaberg-Lungötz) ist ein österreichischer Skirennläufer. Er ist auf die Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

Hirscher gewann 2004 den Super-G des Whistler Cups. Bei der Junioren-WM 2007 wurde er Vizeweltmeister im Slalom und Weltmeister im Riesenslalom. Diese Goldmedaille berechtigte ihn zur Teilnahme am Weltcupfinale in Lenzerheide. Die ersten Weltcuppunkte erzielte er am 9. Dezember 2007 im Slalom von Bad Kleinkirchheim mit Rang 24, nachdem er für den verletzten Rainer Schönfelder nachnominiert worden war. Bereits am 6. Jänner 2008 platzierte sich Hirscher im Weltcup-Slalom von Adelboden mit Rang neun erstmals in der Weltspitze.

Bei der Junioren-WM 2008 wurde er Weltmeister im Slalom und im Riesenslalom. Kurz darauf, am 9. März 2008, stand er als Dritter beim Slalom von Kranjska Gora zum ersten Mal auf dem Podest eines Weltcuprennens. Dieses Ergebnis konnte er beim Weltcupfinale im Slalom von Bormio wiederholen. Im Europacup gewann er die Gesamtwertung und die Slalom-Disziplinenwertung der Saison 2007/08.

Aufgrund seiner guten Platzierungen in der Weltcupsaison 2008/09 (Dritter in der Super-Kombination von Val-d’Isère, Vierter in den Slaloms von Wengen und Kitzbühel) qualifizierte sich Hirscher für die Weltmeisterschaft in Val-d’Isère. Im Riesenslalom belegte er den vierten Platz, im Kombinations-Slalom und im ersten Lauf des Spezialslaloms schied er aus.

Seinen ersten Weltcupsieg landete Hirscher am 13. Dezember 2009 im Riesenslalom von Val-d’Isère, den zweiten am 30. Jänner 2010 im Riesenslalom von Kranjska Gora. Mit insgesamt sechs Podestplatzierungen erreichte er in der Saison 2009/10 jeweils den sechsten Platz im Gesamtweltcup und im Riesenslalomweltcup sowie Rang acht in der Slalomwertung. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver verpasste er eine Medaille nur knapp und belegte den vierten Platz im Riesenslalom und Rang fünf im Slalom. Zu Saisonende wurde er Österreichischer Staatsmeister 2010 im Riesenslalom.

Fast genau ein Jahr nach seinem ersten Riesenslalom-Weltcupsieg in Val-d’Isère gewann Hirscher am 12. Dezember 2010 am selben Ort seinen ersten Slalom im Weltcup. Beim Riesenslalom von Hinterstoder am 6. Februar 2011 kam er zu Fall und zog sich dabei einen Kahnbeinbruch am linken Fuß zu, womit die Saison für ihn vorzeitig beendet war.[1]

Nach dem Jahreswechsel in der Saison Saison 2011/12 gewann Hirscher als erster Skirennläufer überhaupt mit dem Riesentorlauf und dem Slalom beide Klassiker in Adelboden. Mit dem Sieg in diesen beiden Bewerben und dem Nachtslalom von Zagreb gewann er als erster Skifahrer nach Ingemar Stenmark die ersten 3 alpinen Bewerbe des Jahres. In dieser Saison konnte Hirscher überdies mit dem Sieg beim hochdotierten Nachtslalom von Schladming erstmals ein Rennen in Österreich gewinnen.

[Bearbeiten] Privates

Marcel Hirschers Mutter stammt aus den Niederlanden, weshalb er Doppelstaatsbürger ist. Ein Antreten für den dortigen Skiverband wurde zwar überlegt, Hirscher entschied sich dann aber ob der besseren Förderungen für den Österreichischen Skiverband. 2007 schloss er die Ski-Hotelfachschule in Bad Hofgastein erfolgreich ab.

[Bearbeiten] Erfolge

[Bearbeiten] Olympische Winterspiele

[Bearbeiten] Weltmeisterschaften

[Bearbeiten] Juniorenweltmeisterschaften

[Bearbeiten] Weltcup

  • Saison 2008/09: 9. Slalomweltcup, 10. Kombinationsweltcup
  • Saison 2009/10: 6. Gesamtweltcup, 6. Riesenslalomweltcup, 8. Slalomweltcup
  • Saison 2010/11: 5. Slalomweltcup, 10. Riesenslalomweltcup
  • 24 Podestplätze, davon 11 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
13. Dezember 2009 Val-d’Isère Frankreich Riesenslalom
30. Jänner 2010 Kranjska Gora Slowenien Riesenslalom
12. Dezember 2010 Val-d’Isère Frankreich Slalom
4. Dezember 2011 Beaver Creek USA Riesenslalom
19. Dezember 2011 Alta Badia Italien Slalom
5. Jänner 2012 Zagreb Kroatien Slalom
7. Jänner 2012 Adelboden Schweiz Riesenslalom
8. Jänner 2012 Adelboden Schweiz Slalom
24. Jänner 2012 Schladming Österreich Slalom
18. Februar 2012 Bansko Bulgarien Riesenslalom
19. Februar 2012 Bansko Bulgarien Slalom

[Bearbeiten] Europacup

  • Saison 2007/08: Gesamtsieger, 1. Slalomwertung, 7. Riesenslalomwertung
  • 9 Podestplätze, davon 3 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
14. Dezember 2007 San Vigilio di Marebbe Italien Slalom
7. Jänner 2008 Nauders Österreich Slalom
2. Dezember 2008 Reiteralm Österreich Riesenslalom

[Bearbeiten] Weitere Erfolge

  • Österreichischer Staatsmeister im Riesenslalom 2010
  • Zweifacher Österreichischer Vize-Staatsmeister (Riesenslalom 2007, Slalom 2008)
  • Zweifacher Österreichischer Jugendmeister (Kombination 2006, Slalom 2007)
  • 2 Siege im Nor-Am Cup, 5. Riesenslalomwertung Nor-Am Cup 2009/10
  • 3 Siege in FIS-Rennen (alle im Slalom)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Marcel Hirscher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Marcel Hirscher fällt für WM aus. sport10.at, 6. Februar 2011, abgerufen am 6. Februar 2011.
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