Marcel Mongin

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Marcel Mongin war ein französischer Autorennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Marcel Mongin bestritt Sportwagenrennen in den 1920er- und 1930er-Jahren und erzielte sein größten Erfolge bei Langstreckenrennen. 1924 gab er sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Gemeinsam mit seinem Landsmann Roland Coty pilotierte er einen Oméga Six. Der leichte und wendige 2-Liter-Wagen fiel schon nach elf Runden durch einen technischen Defekt aus. Es folgten weitere 24-Stunden-Rennen, sowohl in Le Mans, als auch in Spa. Obwohl er keines der beiden Rennen jemals gewinnen konnte, gehört er mit vier zweiten Plätzen zu den erfolgreichsten Startern dieser Rennen vor dem Zweiten Weltkrieg.

In Le Mans erreichte er den ersten zweiten Rang 1926. Im Ziel fehlten ihm und Gérard de Courcelles eine Runde auf die Sieger Robert Bloch und André Rossignol. Neun Jahre später, 1937, wurde er erneut Zweiter. Diesmal gemeinsam mit Joseph Paul auf einem Delahaye 135CS. Auch in Spa blieb ihm ein Gesamtsieg verwährt. 1928 und 1936 musste er sich mit dem zweiten Gesamtrang zufriedengeben.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1924 Oméga Six FrankreichFrankreich Roland Coty Ausfall Defekt
1926 FrankreichFrankreich Lorraine-Dietrich et Cie Lorraine-Dietrich B3-6 FrankreichFrankreich Gérard de Courcelles Rang 2
1929 FrankreichFrankreich Chrysler France Chrysler 77 FrankreichFrankreich Cyril de Vere Rang 7
1935 FrankreichFrankreich Louis Paris Delahaye 18VC Sport FrankreichFrankreich Louis Paris Rang 5
1937 FrankreichFrankreich Joseph Paul Delahaye 135CS FrankreichFrankreich Joseph Paul Rang 2
1938 FrankreichFrankreich Joseph Paul Delahaye 135CS FrankreichFrankreich Robert Mazaud Ausfall Wagenbrand
1939 FrankreichFrankreich Robert Mazaud Delahaye 135CS FrankreichFrankreich Robert Mazaud Ausfall Wagenbrand

Literatur[Bearbeiten]

  • R. M . Clarke: Le Mans. Die Bentley & Alfa Years 1923–1939. Brocklands Books, Cobham 1999, ISBN 1-85520-465-7.

Weblinks[Bearbeiten]