Marco Fritz

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Marco Fritz (Mitte)

Marco Fritz (* 3. Oktober 1977 in Korb) ist ein deutscher Fußballschiedsrichter.

Seit seinem sechsten Lebensjahr ist Fritz Mitglied des SV Breuningsweiler, für den er seit 1997 als Schiedsrichter tätig ist. Er pfeift im Landesverband Württemberg und ist seit 2006 DFB-Schiedsrichter. In der Saison 2008/2009 kam er erstmals in der 2. Fußball-Bundesliga zum Einsatz. Im Laufe der Spielzeit zeigte er 34 Gelbe Karten und einmal die Rote Karte.

Mit 32 Jahren stieg Fritz nach nur einer Saison in der 2. Bundesliga in die Fußball-Bundesliga auf.[1] Seinen ersten Einsatz hatte er am 22. August 2009 beim Heimspiel des SC Freiburg gegen Bayer 04 Leverkusen.

Aufmerksamkeit erlangte er bundesweit durch eine Fehlentscheidung am 17. Januar 2010 beim Zweitligaspiel des MSV Duisburg gegen den FSV Frankfurt, als er einen Ball, der als Lattenabpraller etwa einen Meter vor der Torlinie wieder aufsprang, auf Anzeigen seines Assistenten als Treffer anerkannte.[2]

Fritz wurde ab 2012 neben Felix Zwayer neu auf die Liste der FIFA-Schiedsrichter gesetzt. Babak Rafati und Peter Sippel wurden im Gegenzug von der Liste genommen.[3]

Erstmals international eingesetzt wurde Fritz in der Qualifikation zur U-19-EM 2012. Er leitete hierbei am 23. Mai 2012 die Partie zwischen Griechenland und der Türkei.

Privates[Bearbeiten]

Fritz ist Bankkaufmann und lebt im württembergischen Korb. Zu seinen Hobbys zählen Sport und Musik.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schiedsrichter-Duo steigt auf; kicker.de, 3. Juli 2009
  2. Lattentreffer in Duisburg: Phantom-Tor erzürnt Schiedsrichter-Chef. Spiegel Online. 18. Januar 2010. Abgerufen am 19. Januar 2010.
    2. Liga: Kurioses Duisburg-Tor – Wembley lässt grüßen. sueddeutsche.de. 18. Januar 2010. Abgerufen am 19. Januar 2010.
  3. Fandel: „Unsere Schiedsrichter pfeifen auf hohem Niveau“; Deutscher Fußball-Bund, Meldung vom 14. Januar 2012
  4. Marco Fritz; Portrait auf der Website des Deutschen Fußball-Bundes, abgerufen am 5. Mai 2014.