Marco Pezzaiuoli

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Marco Pezzaiuoli
Spielerinformationen
Geburtstag 16. November 1968
Geburtsort MannheimDeutschland
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
SV 98 Schwetzingen
VfR Mannheim
Stationen als Trainer
1991–1999
1999–2000
2000–2002
2002
2002–2003
2004–2005
2006
2007–2008
2008–2009
2008–2009
2009–2010
2010
2011
2014
Karlsruher SC (Jugendtrainer)
Karlsruher SC (Jugendkoordinator)
Karlsruher SC (Co-Trainer)
Karlsruher SC (Interimstrainer)
Karlsruher SC (Co-Trainer)
Suwon Samsung Bluewings (Co-Trainer)
Eintracht Trier
Deutschland U-16
Deutschland U-15
Deutschland U-17
Deutschland U-18
TSG 1899 Hoffenheim (Co-Trainer)
TSG 1899 Hoffenheim
Cerezo Osaka
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Marco Pezzaiuoli (* 16. November 1968 in Mannheim) ist ein deutscher Fußballtrainer. Von Juni bis September 2014 war er Cheftrainer von Cerezo Osaka. Anfang 2011 war er kurzzeitig Cheftrainer bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Karriere[Bearbeiten]

Pezzaiuoli spielte selbst unter anderem für den SV 98 Schwetzingen und den VfR Mannheim Fußball, ehe er sich wegen einer Verletzung dazu entschloss, ins Trainergeschäft einzusteigen. So kam es, dass er bereits 1991, im Alter von 23 Jahren, von Michael Piwowarski die Möglichkeit erhielt, als Jugendtrainer beim Karlsruher SC einzusteigen.

Karlsruher SC[Bearbeiten]

Pezzaiuoli war von 1999 bis 2000, als Joachim Löw Cheftrainer der ersten Mannschaft war, Jugendkoordinator des Karlsruher SC und arbeitete anschließend als Co-Trainer der Badener in der 2. Bundesliga. Im Laufe der Saison 2002/03 sprang er dort nach der Entlassung von Stefan Kuntz kurzzeitig als Interimstrainer ein, war aber nur für einen Spieltag – am 29. September 2002, beim 2:2 gegen Rot Weiss Ahlen [1] – auf der Trainerbank des KSC, ehe er von Lorenz-Günther Köstner abgelöst wurde, den er dann als Co-Trainer unterstützte. Wegen interner Probleme wurde er im März des Folgejahres von Edmund Becker ersetzt.[2]

Suwon (Südkorea) und Eintracht Trier[Bearbeiten]

Im Sommer 2003 wurde er Co-Trainer unter dem früheren Bundesliga-Profi Bum-Kun Cha bei Suwon Samsung Bluewings in Südkorea. Dort wurde er unter Cha K-League-Meister 2004, Vizemeister 2006 und Vizepokalsieger 2006.

Im September 2006 übernahm der Fußballlehrer das Traineramt beim Südwest-Oberligisten Eintracht Trier.[3] Dieses Engagement war jedoch nur von kurzer Dauer: Nach einer 1:2-Niederlage gegen den damaligen Tabellen-Letzten Eintracht Bad Kreuznach wurde Pezzaiuoli nach nur vier Spieltagen wieder entlassen.[4]

Junioren-Nationalmannschaften[Bearbeiten]

Marco Pezzaiuoli galt im August 2006 als einer der Aspiranten auf den Posten des Trainerassistenten der deutschen Fußballnationalmannschaft, der aber dann mit Hansi Flick besetzt wurde.

Im Juli 2007 wurde Pezzaiuoli Trainer der deutschen U-16-Nationalmannschaft, wo er Bernd Stöber ablöste. Zum Juli 2008 übernahm er dann die U-15-Junioren, im August 2008 zusätzlich die U-17-Auswahl,[5] mit der er am 18. Mai 2009 - im Endspiel gegen die Niederlande - die U17-EM in Deutschland gewann.[6] Nach diesem Erfolg ging er mit dem Jahrgang mit und wurde Trainer der deutschen U-18.

TSG Hoffenheim[Bearbeiten]

Zum 1. Juli 2010 wechselte Pezzaiuoli in die Lizenzspielerabteilung der TSG 1899 Hoffenheim. Dort wurde er unter Ralf Rangnick Co-Trainer.[7] Am 2. Januar 2011 wurde Pezzaiuoli neuer Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim.[8], damit trat er die Nachfolge seines bisherigen Chefs Ralf Rangnick an. Er erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014,[9] wurde jedoch am 12. April 2011 nach einem Sieg aus acht Spielen zum Saisonende 2010/11 beurlaubt.[10] Auch als Co-Trainer wird er in Hoffenheim nicht mehr arbeiten.[11]

Cerezo Osaka[Bearbeiten]

Im Juni 2014 wurde Pezzaiuoli Trainer beim japanischen Verein Cerezo Osaka.[12] Drei Monate später trennte sich Osaka von Pezzaiuoli.

Privates[Bearbeiten]

Pezzaiuoli, Sohn eines italienischen Gastronomen und einer Niederländerin, ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Er hat zwei Kinder und ist mit der südkoreanischen Mode-Designerin Je Won verheiratet. [13]

Erfolge[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alle Spiele von Marco Pezzaiuoli als Interimstrainer bei(m) Karlsruher SC im Zeitraum vom 27.09.2002 und 30.09.2002 auf transfermarkt.de
  2. Der KSC trennt sich von Marco Pezzaiuoli und Ronald Kraaibeek vom 13. März 2003 auf ksc.de
  3. Marco Pezzaiuoli neuer Trainer vom 19. September 2006 auf eintracht-trier.de
  4. Pezzaiuoli entlassen vom 30. Oktober 2006 auf transfermarkt.de
  5. Neue Posten für DFB-Trainer vom 1. August 2008 auf transfermarkt.de
  6. DFB News vom 1. August 2008 (besucht am 21. September 2008)
  7. 1899: Pezzaiuoli neuer Co-Trainer vom 8. Juni 2010 auf transfermarkt.de
  8. Pezzaiuoli tritt Rangnick-Nachfolge an vom 2. Januar 2011 auf kicker.de
  9. Bundesliga - News : Hoffenheim: Pezzaiuoli unterschreibt bis 2013
  10. Pezzaiuoli muss am Saisonende gehen
  11. Pezzaiuoli verkündet Abschied von 1899 - Bundesliga - kicker online
  12. http://cerezo.co.jp/news_detail.asp?c_idx=10013372&contents_code=100100100
  13. Neuer Hoffenheim-Trainer vom 2. Januar 2011 auf Bild.de