Marcus Ericsson
Marcus Ericsson (* 2. September 1990 in Kumla) ist ein schwedischer Automobilrennfahrer. 2009 gewann er den Meistertitel der japanischen Formel-3-Meisterschaft. Er fährt seit 2010 in der GP2-Serie.
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Karriere [Bearbeiten]
Ericsson begann seine Motorsportkarriere 1999 im Kartsport, den er bis 2006 ausübte. In seinem letzten Jahr im Kartsport wurde der schwedische Rennfahrer Kenny Bräck auf Ericsson aufmerksam, der ihn von diesem Zeitpunkt an unterstützte. 2007 wechselte er in den Formelsport. Mit 16 Jahren holte er in seiner ersten Saison den Meistertitel der britischen Formel BMW. Dabei gewann er sieben von 18 Rennen. 2008 ging Ericsson in der britischen Formel-3-Meisterschaft an den Start. Er gewann zwar kein Rennen, stand dafür aber fünf Mal auf dem Podium und belegte am Saisonende den fünften Gesamtrang. 2009 wechselte Ericsson in die japanische Formel-3-Meisterschaft und gewann auf Anhieb den Meistertitel der Fahrer. Außerdem startete er bei vier Rennen der britischen Formel-3-Meisterschaft, von denen er zwei gewann.
Nach dem Gewinn der Meisterschaft ging Ericsson für ART Grand Prix am ersten Rennwochenende der GP2-Asia-Serie-Saison 2009/2010 an den Start. Außerdem absolvierte er im Dezember 2009 Formel-1-Testfahrten für Brawn GP.[1] Zum zweiten Rennwochenende der GP2-Asia-Serie wechselte er zu Super Nova Racing. Anschließend trat Ericsson nicht mehr an und belegte schließlich den 24. Gesamtrang. Für Super Nova Racing nahm Ericsson 2010 als Teamkollege von Josef Král an der europäischen Hauptserie der GP2 teil.[2] Nachdem er am vierten Rennwochenende in Valencia zunächst beim Hauptrennen seine ersten Punkte in der GP2-Serie erzielt hatte, folgte einen Tag später im Sprintrennen sein erster Sieg in dieser Meisterschaft. Ericsson, der nur bei einem weiteren Rennen punktete, belegte am Saisonende den 17. Gesamtrang. 2011 ging er in der GP2-Asia- und in der GP2-Serie für iSport International an den Start.[3] Die GP2-Asia-Serie schloss Ericsson mit einem dritten Platz als bestes Ergebnis auf dem sechsten Gesamtrang ab. In der GP2-Serie führte er das Hauptrennen auf dem Hungaroring ungefährdet an. Da sein Team ihn allerdings beim Boxenstopp zu früh losgelassen hatte und er beinahe mit einem Kontrahenten kollidiert wäre, belegte ihn die Rennleitung mit einer Durchfahrtstrafe, wegen der er auf dem fünften Platz ins Ziel kam.[4] Ericsson beendete die Saison mit zwei dritten Plätzen als beste Resultate auf dem zehnten Gesamtrang. Nach der Saison nahm er auch am GP2 Final 2011 teil. Dabei wurde er Zweiter hinter Fabio Leimer.
Für die Saison 2012 stand Ericsson erneut bei iSport International unter Vertrag.[5] Nachdem er in den ersten drei Saisonvierteln nur gelegentlich in die Punkte fuhr und zweimal Zweiter wurde, fuhr er im letzten Saisonviertel bei jedem Rennen in die Punkte, stand dreimal auf dem Podest und gewann das Hauptrennen in Spa-Francorchamps. In der Fahrerwertung wurde Ericsson mit 124 Punkten Achter. Damit setzte er sich intern gegen Jolyon Palmer, der 78 Punkte eingefahren hatte, durch. 2013 wechselte Ericsson zu DAMS, dem Meisterteam der Vorsaison.[6] Nach dem ersten Rennwochenende belegte er den 16. Gesamtrang.
Karrierestationen [Bearbeiten]
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Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ „Conway und Ericsson vom Weltmeisterauto beeindruckt“ (Motorsport-Total.com am 3. Dezember 2009)
- ↑ „Super Nova mit Ericsson und Kral“ (Motorsport-Total.com am 15. Januar 2010)
- ↑ «Bird ed Ericsson piloti iSport» (italiaracing.net am 11. Januar 2011)
- ↑ „Grosjean gewinnt auf dem Hungaroring“ (Motorsport-Total.com am 30. Juli 2011)
- ↑ „GP2 - Ericsson bleibt bei iSport“ (Motorsport-Magazin.com am 1. November 2011)
- ↑ Stefan Ziegler: „DAMS: Die Champions fahren mit Ericsson und Richelmi“. Motorsport-Total.com, 14. Dezember 2012, abgerufen am 1. Januar 2013.
Weblinks [Bearbeiten]
| DAMS | ART | Arden | Racing Engineering | Carlin | Russian Time | Caterham | Barwa Addax | Rapax | Trident | Hilmer | Lazarus | MP |
| 1 Ericsson 2 Richelmi |
3 Calado 4 Abt |
5 Cecotto 6 Evans |
7 Leal 8 Leimer |
9 Nasr 10 Palmer |
11 Bird 12 Dillmann |
14 Canamasas 15 Rossi |
16 Rosenzweig 17 Haryanto |
18 Coletti 19 Trummer |
20 Berthon 21 Ceccon |
22 Frijns 23 Lancaster |
24 Binder 25 Giovesi |
26 Quaife-Hobbs 27 de Jong |
| ehemalige Piloten | ||||||||||||
| Daly (#22, Hilmer), Ma (#15, Caterham), Varhaug (#23, Hilmer) | ||||||||||||
1979: Toshio Suzuki | 1980: Shūroku Sasaki | 1981: Osamu Nakako | 1982: Kengo Nakamoto | 1983: Yoshimasa Fujiwara | 1984: Shūji Hyōdō | 1985: Kōji Satō | 1986: Akio Morimoto | 1987: Ross Cheever | 1988: Akihiko Nakaya | 1989: Masahiko Kageyama | 1990: Naoki Hattori | 1991: Paulo Carcasci | 1992: Anthony Reid | 1993: Tom Kristensen | 1994: Michael Krumm | 1995: Pedro de la Rosa | 1996: Juichi Wakisaka | 1997: Tom Coronel | 1998: Peter Dumbreck | 1999: Darren Manning | 2000: Sébastien Philippe | 2001: Benoît Tréluyer | 2002: Takashi Kogure | 2003: James Courtney | 2004: Ronnie Quintarelli | 2005: João Paulo de Oliveira | 2006: Adrian Sutil | 2007: Kazuya Ōshima | 2008: Carlo van Dam | 2009: Marcus Ericsson | 2010: Yūji Kunimoto | 2011: Yūhi Sekiguchi | 2012: Ryo Hirakawa
| Personendaten | |
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| NAME | Ericsson, Marcus |
| KURZBESCHREIBUNG | schwedischer Automobilrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 2. September 1990 |
| GEBURTSORT | Kumla, Schweden |