Margarete

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„Gretchen vor dem Spiegel“ (Georg Friedrich Kersting, 1827)

Margarete oder Margarethe ist ein weiblicher Vorname.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Herkunft und Bedeutung des Namens

Margarete ist abgeleitet vom altgriechischen „margarites“ (μαργαρίτης) und bedeutet „die Perle“. Über das lateinische „margarita“ kam der Name in den deutschen Sprachraum. Neben dem griechischen hat das Wort in einer Reihe anderer Sprachen ebenfalls die Bedeutung „Perle“: Persisch („Morvarid“ = „Perle“; genauer: „Kind des Lichts“, da in der persischen Mythologie die Perle durch die Umwandlung eines Tautropfens durch das Mondlicht entsteht); Georgisch („Margali“ = „Perle“) und Sanskrit, mañjarī („Perle“, eigentlich: „Blütenkranz“).

Vom Mittelalter bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dies einer der beliebtesten und häufigsten weiblichen Vornamen überhaupt.

Unter anderem durch die Margarete − bzw. das „Gretchen“ − in Goethes Faust I gilt Margarete als der typisch deutsche Frauenname schlechthin, so etwa in Paul Celans Gedicht Todesfuge:

„dein goldenes Haar Margarete
dein aschenes Haar Sulamith“

Hier wird der deutschen Margarete die hebräische Sulamith des Hohen Liedes gegenüber gestellt.

In der Nachkriegszeit galt der Name häufig als unmodern und wird nur noch selten vergeben. In den USA und Polen ist er noch immer sehr populär.

[Bearbeiten] Namenstag

Als Namenstage sind folgende Tage gebräuchlich:

[Bearbeiten] Varianten

[Bearbeiten] Bekannte Namensträgerinnen

Übersichten:

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[Bearbeiten] Zwischenname

[Bearbeiten] Fiktive Personen, Tiere, Maskottchen

[Bearbeiten] Siehe auch

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