Margarete von Brabant
Margarete von Brabant (* 1275/1276; † 14. Dezember 1311 in Genua) war die Frau Heinrichs VII. von Luxemburg und ab ihrer Krönung 1309 römisch-deutsche Königin.
Margarete war die Tochter des Herzogs Johann I. von Brabant. Sie war im Rahmen der Verständigungspolitik mit dem Hause Luxemburg (aufgrund der Feindschaft, die aus der Schlacht von Worringen resultierte) 1292 mit dem jungen Grafen Heinrich von Luxemburg verheiratet worden. Der Ehe verlief anscheinend glücklich. Sie hatten einen Sohn, Johann von Luxemburg (1296-1346), und zwei Töchter, Maria (1304-24) und Beatrix (1305-19). Margarete begleitete ihren Mann auf dessen Italienzug, erkrankte aber während der Belagerung von Brescia und verstarb nur wenige Monate später in Genua, wo sie auch begraben liegt. Das für sie errichtete Grabmal ist jedoch nur fragmentarisch erhalten.
Literatur[Bearbeiten]
- Heinz Thomas: Margarete von Brabant. In: Lexikon des Mittelalters. Band 6 (1993), Sp. 235f.
Weblinks[Bearbeiten]
| Vorgängerin | Amt | Nachfolgerin |
| Elisabeth von Kärnten, Görz und Tirol | Römisch-deutsche Königin 1309–1311 |
Beatrix von Schlesien-Glogau |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Margarete von Brabant |
| KURZBESCHREIBUNG | römisch-deutsche Königin (ab 1309), Frau Heinrichs VII. von Luxemburg |
| GEBURTSDATUM | 1275 oder 1276 |
| STERBEDATUM | 14. Dezember 1311 |
| STERBEORT | Genua |