Maria Chapdelaine

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Maria Chapdelaine ist der Titel eines im Jahr 1914 zunächst in einer Zeitung veröffentlichten und im Jahr 1916 als Buch erschienenen Romans von Louis Hémon (1880–1913). Erst nach dem Tod des Autors wurde das Buch ein internationaler Erfolg, in viele Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt.

Inhalt[Bearbeiten]

Maria, Protagonistin des Romans, wächst in der sehr ländlichen und einsamen Umgebung Peribonkas in Québec (Kanada) auf. Der Roman stellt das harte, entbehrungsreiche Leben der Siedler dar, die sich immer weiter in die Wildnis vorarbeiten und den Boden fruchtbar machen. Maria, die älteste Tochter einer solchen Siedlerfamilie, ist im heiratsfähigen Alter und muss sich zwischen drei "Verehrern" entscheiden, die jeder auf seine Art interessant für sie und ihr weiteres Leben sein könnten.

Textausgaben[Bearbeiten]

  • Louis Hémon: Maria Chapdelaine. Ein Klassiker der franko-kanadischen Literatur. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 1999, ISBN 3-404-14221-7.
  • Louis Hémon: Maria Chapdelaine. Tundra Books, Toronto 2004, ISBN 0-88776-697-8.

Literatur[Bearbeiten]

  • Nicole Déchamps u.a.: Le mythe de Maria Chapdelaine. University Press, Montreal 1980, ISBN 2-7606-0496-9.
  • Árpád Vigh: Le style de Louis Hémon et l'explication des québécismes. Edition Septentrion, Sillery, QC 2002, ISBN 2-89448-308-2.

Verfilmungen[Bearbeiten]

  • 1950 - Das träumende Herz (Maria Chapdelaine) – Regie: Marc Allégret
  • 1972 - Tod eines Holzfällers (La mort d’un bûcheron) – Regie: Gilles Carle
  • 1983 - Maria Chapdelaine - Regie: Gilles Carle

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