Maria Eichwald

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Maria Eichwald (* 26. Oktober 1974 in Talghar/Kasachstan) ist eine kasachisch-deutsche Balletttänzerin.

Maria Eichwald besuchte die Nationale Ballettschule von Alma-Ata und schloss sich nach ihrem Abschluss dem Nationalballett von Kasachstan an. In kurzer Zeit wurde sie Solistin. 1995 verließ sie Kasachstan und wanderte nach Deutschland aus, weil sie deutsche Vorfahren hat. 1996 wurde sie Solotänzerin des Bayerischen Staatsballetts in München und 1999 wurde sie zur ersten Solistin befördert. Sie tanzte Tatjana in Onegin, Odette/Odile in Schwanensee (John Cranko), Nikija in La Bayadère, Kitri in Don Quichotte Marius Petipa, Helena in Ein Sommernachtstraum und Marguerite Gautier in Die Kameliendame (John Neumeier). Sie tanzte Hauptrollen in Giselle und Manon (Kenneth MacMillan) und in Balletten von George Balanchine, William Forsythe und Jerome Robbins.

2000/2001 tanzte sie auf Einladung von Alicia Alonso beim Kubanischen Nationalballett. Im 2003 tanzte sie in Kopenhagen beim Königlichen Dänischen Ballett. 2001 trat sie bei der Gala Les Etoiles du XXIe siecle in Paris auf.

Maria Eichwald ist seit 2004 Erste Solistin beim Stuttgarter Ballett.