Maria Elisabeth von Österreich (1680–1741)
Erzherzogin Maria Elisabeth von Österreich (* 13. Dezember 1680 in Linz; † 26. August 1741 in Schloss Mariemont bei Morlanwelz im Hennegau) war von 1724 bis 1741 Statthalterin der österreichischen Niederlande.
Sie war eine Tochter von Kaiser Leopold I. und Eleonore von Pfalz-Neuburg. Die unverheiratete Erzherzogin wurde als Nachfolgerin von Prinz Eugen von ihrem Bruder Kaiser Karl VI. als Statthalterin der Niederlande eingesetzt.
Das Land stellte ihr großzügige Gelder zur Verfügung, was ihr eine reiche Hofhaltung und die Förderung des Musiklebens in Brüssel ermöglichte.
Bei ihren Untertanen war die volksnahe Landesmutter sehr beliebt, wenn ihre Politik auch nicht immer die Zustimmung des Wiener Hofes fand.
Als sie 61-jährig im Schloss Mariemont bei Morlanwelz im Hennegau starb, wurde sie vorerst in Brüssel beigesetzt, 1749 jedoch nach Wien überführt. Sie liegt in der Kapuzinergruft neben ihrem Vater Kaiser Leopold I. (1640-1705) und ihrer Nichte Maria Anna begraben.
[Bearbeiten] Literatur
- Heinrich Benedikt: Als Belgien österreichisch war. Herold, Wien, München 1965, S. 83-91.
- Gigi Beutler, Die Kaisergruft, Wien 2001
[Bearbeiten] Weblinks
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Eugen von Savoyen | Statthalter der habsburgischen Niederlande 1724-1741 |
Friedrich August Graf von Harrach-Rohrau |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maria Elisabeth von Österreich |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Erzherzogin und Statthalterin der österreichischen Niederlande (1724–1741) |
| GEBURTSDATUM | 13. Dezember 1680 |
| GEBURTSORT | Linz |
| STERBEDATUM | 26. August 1741 |
| STERBEORT | Schloss Marienmont bei Morlanwelz im Hennegau |