Maria Ewing

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Maria Louise Ewing (* 27. März 1950 in Detroit, Michigan) ist eine US-amerikanische Opernsängerin mit der Stimmlage Sopran und Mezzosopran.

Karriere[Bearbeiten]

Ewing war die jüngste von vier Töchtern. Sie studierte in Cleveland, Ohio und New York City.

Ewing debütierte an der Metropolitan Opera 1976 in Mozarts Le nozze di Figaro als Cherubino. Ihre erste Rolle in Europa war an der Mailänder Scala die Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande. Ihr Repertoire umfasst auch die Carmen, die Dorabella in Mozarts Cosi fan tutte, die Salome, die Marie in Alban Bergs Wozzeck und die Katarina Ismailowa in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk.

Ewing ist für ihr außergewöhnliches Darstellungstalent berühmt. Auch scheute sie sich nicht, in Richard StraussSalome den Regieanweisungen von Oscar Wilde Folge zu leisten, und war nach dem Tanz der sieben Schleier vollkommen nackt. Sie sang jedoch auch so unterschiedliche Rollen wie Henry Purcells Dido and Aeneas, Georges Bizets Carmen oder die Rosina in einer Glyndebourne-Production des Il barbiere di Siviglia (1982) oder Francis Poulencs La Voix humaine (2011).

Außerdem interpretierte sie auch Jazz.

Von 1982 bis 1990 war sie mit dem Regisseur Sir Peter Hall verheiratet, mit dem sie eine Tochter hat, die Schauspielerin Rebecca Hall.

Durch ihre Darstellung des Cherubino im Figaro-Film von Jean-Pierre Ponnelle erlangte sie auch in Europa große Bekanntheit.

Weblinks[Bearbeiten]