Maria Flachsbarth

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Maria Flachsbarth (2013)

Maria Franziska Flachsbarth (* 2. Juni 1963 als Maria Franziska Füßmann in Lünen) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1982 am Gymnasium Nepomucenum in Rietberg absolvierte Flachsbarth ein Studium der Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und nach dessen Abschluss von 1987 bis 1989 ein kombiniertes Aufbau- und Promotionsstudium. 1990 erfolgte hier auch ihre Promotion zur Dr. med. vet. mit der Arbeit „Untersuchungen zur funktionellen Morphologie des Analbeutels und seiner Drüsen bei der Hauskatze Felis silvestris f. catus“. Anschließend war sie bis 1993 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Anatomischen Institut der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover tätig. Nach dem Erziehungsurlaub kehrte sie 1997 als Assistentin des Rektors an die TiHo Hannover zurück. Im April 2002 übernahm sie hier die Leitung der Pressestelle. Seit 2011 ist sie Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen.[1]

Partei[Bearbeiten]

Flachsbarth trat schon als Schülerin 1975 in die Junge Union ein und wurde 1991 auch Mitglied der CDU. Nachdem sie schon von 1996 bis 2000 als stellvertretende Vorsitzende dem Vorstand des CDU-Kreisverbandes Hannover-Land angehörte, war sie von Oktober 2002 bis November 2008 Vorsitzende des Kreisverbandes. Sie gehört seit 2004 auch dem CDU-Landesvorstand in Niedersachsen an und ist seit September 2006 stellvertretende CDU-Landesvorsitzende und seit 2007 CDU Bezirksvorsitzende Hannover. Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2005 war sie im Schattenkabinett der CDU als Ministerin vorgesehen.

Abgeordnete[Bearbeiten]

Seit 2002 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie ist seit dem 15. Dezember 2009 Beisitzerin im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zwischen 2009 und 2013 war sie Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zwischen 2002 und 2013 war sie ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und zusätzlich im 17. Deutscher Bundestag Vorsitzende des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Atommülllager Gorleben. Seit dem 17. Dezember 2013 gehört sie als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dem Kabinett Merkel III an.

Maria Flachsbarth ist stets über die Landesliste Niedersachsen in den Bundestag eingezogen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maria Flachsbarth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.flachsbarth.info/persoenlich/index.php