Maria Josepha Hermengilde Esterházy de Galantha

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hermengilde Fürstin Esterházy (Ölgemälde nach Georg Weikert, 1784)

Maria Josepha Hermengilde Esterházy de Galantha (* 13. April 1768 als Maria Josepha Hermengilde von Liechtenstein; † 8. August 1845) war die Tochter von Franz Josef I., dem Fürsten von Liechtenstein. Am 15. September 1783 heiratete sie Prinz Nikolaus II. Esterházy de Galantha, der 1794 Fürst von Esterházy wurde.

Leben[Bearbeiten]

Wie auch ihr Mann war sie ein Förderer der Kunst, insbesondere von Joseph Haydn. Haydn erhielt den Auftrag, zwischen 1796 und 1802 alljährlich eine Messe zu komponieren, die jeweils zur Feier ihres Namenstages (8. September, Mariä Geburt) aufgeführt werden sollte. So entstanden die Heiligmesse (1796), Paukenmesse (1796/97), Nelsonmesse (1798), Theresienmesse (1799), Schöpfungsmesse (1801) und die Harmoniemesse (1802).

1807 komponierte Ludwig van Beethoven zu ihrem Namenstag die Messe in C-Dur, op. 86.

1785 gebar sie einen Sohn, Paul Anton und 1788 ein Tochter, Leopoldine.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maria Josepha Hermengilde Esterházy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien