Maria Königin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert das Marienfest. Siehe auch: Maria Königin (Begriffsklärung).
Maria-Krönungs-Altar, Altenberger Dom (15. Jahrhundert): die drei Personen der Trinität krönen Maria.

Maria Königin, lateinisch Maria Regina, ist ein Marienfest (gebotener Gedenktag) im liturgischen Jahr der katholischen Kirche am 22. August. Das Fest wurde von Papst Pius XII. 1954 zum Abschluss des marianischen Jahres eingeführt.

Glaubensinhalte[Bearbeiten]

Madonna della Scala di Massafra (nachträglich überkrönte Muttergottes)
Die Krönung der Jungfrau Maria, Ölbild von Diego Velásquez um 1645

Beim Fest Maria Königin wird die Gottesmutter als Königin des Himmels gefeiert. Sie ist damit auch Königin der Engel und Heiligen. Verbunden damit ist das uralte Motiv der Krönung Mariens, das in der abendländischen christlichen Kunst besonders auf Altarbildern häufig dargestellt ist und im Rosenkranzgebet als letztes der glorreichen Geheimnisse meditiert wird: Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat (Offb 12,1 EU). Der auferstandene und erhöhte Christus, selbst mit einer Königskrone dargestellt, krönt seine glorreich in den Himmel aufgenommene Mutter.


Geschichte[Bearbeiten]

Die Verehrung Mariens als Himmelskönigin entwickelte sich im ausgehenden Mittelalter (etwa Kloster St. Maria Königin der Engel zu Wien, Stiftung der Elisabeth von Österreich 1582), Maria-Königin-Feste wurde im 19. Jahrhundert in einzelne Orden und Diözesen an verschiedenen Daten gefeiert hatten - so etwa 1845 in Ancona (Italien) als zu Ehren der Königin aller Heiligen, 1870 in Spanien und in einigen Diözesen Lateinamerikas.[1]

1954 legte es Papst Pius XII. mit der Enzyklika Ad caeli reginam[2] für die Gesamtkirche auf den 31. Mai, den letzte Tag des Marienmonats. 1969 verlegte der römische Generalkalender das Fest auf den 22. August, den Oktavtag des Hochfestes Mariä Himmelfahrt, zu dem es in innerer Beziehung steht. Der früher am 22. August gefeierte Gedenktag des Unbefleckten Herzens Mariä wurde auf den Tag nach dem Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu verlegt.

Verehrung[Bearbeiten]

Patrozinien und Patronate[Bearbeiten]

Marientitel[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Anrufungen in der Lauretanischen Litanei[Bearbeiten]

Weitere Titel[Bearbeiten]

  • Königin des Himmels (Regina caeli, 9. Juli)
  • Königin der Welt (Regina mundi, 31. Mai)

Siehe auch: Marientitel: Königin

Die Titel hatten oder haben zum Teil einen Festtag gleichen Namens im liturgischen Kalender.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mariakönigin, kirchenweb.at
  2. Ad Caeli Reginam. Heiliger Stuhl. Abgerufen am 11. Januar 2011.
  3. cf. Patroziniumsangabe in Infobox kath. Pfarre Maria, Königin der Engel Gnas, Diözese Graz-Seckau/Katholische Kirche Steiermark