Maria Kliegel

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Maria Kliegel, 2008

Maria Kliegel (* 14. November 1952 in Dillenburg) ist eine deutsche Cellistin.

Leben[Bearbeiten]

Kliegel wurde erstmals bekannt, als sie den Bundesjugendwettbewerb Jugend musiziert zweimal gewann. Nach einem ersten Studium bei Alexander Molzahn in Frankfurt am Main und dem Abitur in ihrer Heimatstadt studierte sie bei János Starker an der Indiana University Bloomington, USA.[1] Mstislaw Rostropowitsch bezeichnete sie als „beste Cellistin, die ich seit Jacqueline du Pré gehört habe“, andere als „La Cellissima“. Sie hat viele internationale Musikpreise gewonnen (u. a. Amerikanischer Hochschulwettbewerb in Chicago, Deutscher Musikwettbewerb in Bonn, Aldo-Parisot-Wettbewerb in Brasilien, Concours Rostopovich in Paris) und ist in allen Erdteilen aufgetreten. Ihr umfangreiches Repertoire ist auf Schallplatte und CD festgehalten. Vor allem hat sie sich durch unermüdlichen Einsatz für die zeitgenössische Musik verdient gemacht, unter anderem durch Uraufführungen und CD-Einspielungen von Werken von z. B. Alfred Schnittke und Sofia Gubaidulina sowie die Hommage a Nelson Mandela von Wilhelm Kaiser-Lindemann, ebenso wie für die musikalische Ausbildung und als Jurymitglied in vielen Wettbewerben. Im Verkauf ihrer CDs liegt sie an der Weltspitze – ihre Diskographie (Naxos) gilt als beispielhaft.

Seit 1986 leitet Maria Kliegel eine Meisterklasse an der Hochschule für Musik Köln. Sie spielt das Stradivari-Cello ex Gendron aus dem Jahre 1693, das über 30 Jahre im Besitz des französischen Cellisten Maurice Gendron war.

2001 gründete Maria Kliegel das Xyrion Trio und spielt seither regelmäßig in dieser Besetzung.

Maria Kliegel ist Schwester des in Chile tätigen deutschen Priesters Peter Kliegel.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biografie auf maria-kliegel.com