Maria Muldaur

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Maria Muldaur, 1996
Maria Muldaur in Boston, 1969

Maria Muldaur (* 12. September 1943 als Maria d'Amato in Greenwich Village, New York, New York, USA), ist eine US-amerikanische Folk-, Jazz- und Blues-Sängerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Die in eine musikalische Familie italienischer Herkunft geborene Maria Muldaur war schon früh vielen musikalischen Einflüssen ausgesetzt, die sie nach einer frühen Rock'n'Roll-Phase in der Schulzeit zur Folkmusik im Greenwich Village der frühen 1960er Jahre führten. Nach ersten Auftritten mit lokalen Gruppen wie der Even Dozen Jug Band und Geigenunterricht bei Doc Watson in North Carolina zog die Sängerin nach Cambridge, Massachusetts, eine andere Folk- und Protest-Hochburg der damaligen Zeit. Dort traf sie ihren künftigen Ehemann, den Folk-Sänger Geoff Muldaur, der Mitglied der Jim Kweskin Jug Band war. Eine gemeinsame Tochter, Jenni, wurde geboren, außerdem entstanden mehrere gemeinsame LPs.

Doch 1972 endete die Zusammenarbeit und auch die Ehe, und Maria Muldaur begann ihre Solokarriere. Sie wurde eine vielseitige Folk-, Country-, Jazz- und Blues-Sängerin, die im Lauf ihrer Karriere Einflüsse zahlreicher bedeutender Musiker verarbeitet hat. Maria Muldaurs erste Solo-LP, Maria Muldaur, wurde 1973 zu einem Erfolg mit dem Hit Midnight At The Oasis.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1973: Maria Muldaur
  • 1974: Waitress in a Donut Shop
  • 1976: Sweet Harmony
  • 1978: Southern Winds, mit dem Titel Cajun Moon
  • 1979: Open Your Eyes
  • 1980: Gospel Nights
  • 1982: There Is Love
  • 1983: Sweet and Slow
  • 1985: Live in London
  • 1988: Gospel Night
  • 1992: Louisiana Love Call
  • 1992: On the Sunny Side
  • 1994: Meet Me at Midnite
  • 1995: Jazzabelle
  • 1996: Fanning the Flames
  • 1998: Swingin' in the Rain
  • 1998: Southland of the Heart
  • 1999: Meet Me Where They Play the Blues
  • 2000: Maria Muldaur's Music for Lovers
  • 2001: Richland Woman Blues
  • 2002: Animal Crackers in My Soup: The Songs of Shirley Temple
  • 2003: A Woman Alone with the Blues
  • 2004: Love Wants to Dance
  • 2004: Sisters & Brothers (mit Eric Bibb und Rory Block)
  • 2006: Heart of Mine - Love Songs of Bob Dylan
  • 2007: Naughty, Bawdy, And Blue
  • 2008: Yes We Can!

Weblinks[Bearbeiten]