Marie-Luise Angerer

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Marie-Luise Angerer (* 15. März 1958 in Bregenz[1]) ist eine österreichische Medien- und Kulturwissenschaftlerin.

Leben[Bearbeiten]

Marie-Luise Angerer ist Professorin für Medien- und Kulturwissenschaften an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Von 2007 bis 2009 war sie dort Rektorin. Nach dem Studium in Wien (Publizistik und Kommunikationsforschung, Kunstgeschichte, Romanistik und Philosophie) war sie 1993–1994 Assistentin am Publizistik-Institut in Salzburg. Sie war Vertretungsprofessorin in Bochum, Gastprofessorin an der Hochschule der Künste in Berlin, Gastprofessorin in Zürich und Lubljana, Fakultätsmitglied des „Program of Gender and Culture“ in Budapest und Lehrbeauftragte in Wien, Salzburg und Innsbruck. Ihre Forschungsaufenthalte führten sie nach Australien, England, in die USA und nach Kanada.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Medientechnologien und Körpertheorien, Wissenskonfigurationen und künstlerische Praxen, posthumane Zukunftsphantasmen, das affektive Dispositiv, Affekt und Medienzeit.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Als Autorin:

  • Body Options: Körper, Spuren, Medien, Bilder. Wien: Turia und Kant, 1999; 2. Auflage 2000.
  • Vom Begehren nach dem Affekt. Zürich/Berlin: Diaphanes, 2007.

Als Herausgeberin:

  • mit Johanna Dorer: Gender und Medien: Theoretische Ansätze, empirische Befunde und Praxis der Massenkommunikation: Ein Textbuch zur Einführung. Wien: Braumüller, 1994.
  • Auf glattem Parkett: Feministinnen in Institutionen. Wien: Verlag für Gesellschaftskritik, 1991.
  • The Body of Gender: Körper, Geschlechter, Identitäten. Wien: Passagen, 1995.
  • mit Henry P. Krips: Der andere Schauplatz: Psychoanalyse - Kultur - Medien. Wien: Turia und Kant, 2001.
  • Future Bodies. Zur Visualisierung von Körpern in Science und Fiction. Wien/New York: Springer, 2002.
  • Gender Goes Life. Die Lebenswissenschaften als Herausforderung für die Gender Studies. Bielefeld: Transcript, 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerhard Ruiss: Literarisches Leben in Österreich. Ein Handbuch. Interessengemeinschaft Österreichischer Autoren, Wien 1997, S. 604.