Marie-Luise Angerer

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Marie-Luise Angerer (* 1958 in Bregenz) ist ein österreichische Medien- und Kulturwissenschaftlerin.

Leben[Bearbeiten]

Angerer ist Professorin für Medien- und Kulturwissenschaften an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Von 2007 bis 2009 war sie dort Rektorin. Nach dem Studium in Wien (Publizistik, Kommunikationswissenschaften, Romanistik und Philosophie) war sie 1993–1994 Assistentin des Publizistik-Institutes in Salzburg. Sie war Vertretungsprofessorin in Bochum, Gastprofessorin an der Hochschule der Künste in Berlin, Gastprofessorin in Zürich und Lubljana, Fakultätsmitglied des "Program of Gender and Culture" in Budapest und Lehrbeauftragte in Wien, Salzburg und Innsbruck. Ihre Forschungsaufenthalte führten sie nach Australien, England, in die USA und nach Kanada.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Medientechnologien und feministische Theorie, Körpertheorien, Wissenskonfigurationen und künstlerische Praxen, Fragen des Lebens und der humanen und posthumanen Zukunftsphantasmen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Auf glattem Parkett: Feministinnen in Institutionen (Hg.), Wien: Verl. für Gesellschaftskritik 1991
  • Gender und Medien: theoretische Ansätze, empirische Befunde und Praxis der Massenkommunikation: ein Textbuch zur Einführung (Hg. mit Johanna Dorer), Wien: Braumüller 1994
  • The body of gender: Körper. Geschlechter. Identitäten (Hg.), Wien: Passagen 1995
  • Body options : Körper.Spuren.Medien.Bilder, Wien: Turia und Kant 2000
  • Der andere Schauplatz: Psychoanalyse - Kultur - Medien (Hg. mit Henry P. Krips), Wien: Turia und Kant 2001
  • Future bodies : zur Visualisierung von Körpern in Science und Fiction (Hg.), Wien; New York: Springer 2002
  • The Body of Gender: oder the Body of What? Zur Leere des Geschlechts und seiner Fassade. In: Kultur Geschlecht Körper (Hrsg. genus - Münsteraner Arbeitskreis für gender studies), Münster 1999, S. 64-76
  • Vom Begehren nach dem Affekt, Zürich/Berlin: diaphanes 2007
  • Gender Goes Life. Die Lebenswissenschaften als Herausforderung für die Gender Studies (Hg.), Bielefeld: transcript 2008

Weblinks[Bearbeiten]