Marie-Luise Rainer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Marie-Luise Rainer (* 23. April 1959 in Telfes, Südtirol) ist eine ehemalige italienische Rennrodlerin und heutige Rodeltrainerin.

Schon 1976 nahm Rainer im Alter von 16 Jahren an den Olympischen Winterspielen in Innsbruck teil und kam auf den 16. Platz. 1979 gewann sie eine Bronzemedaille im Einzelsitzer bei den Weltmeisterschaften. 1980 in Lake Placid startete sie bei ihren zweiten Olympischen Spielen, erreichte aber nicht das Ziel. Zudem gewann sie hinter Melitta Sollmann die Silbermedaille bei der Europameisterschaft. In der Folgesaison kam sie im Gesamtweltcup auf den dritten Rang. In der Saison 1981/82 wurde Rainer hinter Vera Zozuļa auf Platz zwei, 1984/85 auf Platz drei. Ihren wohl größten sportlichen Erfolg feierte Rainer in der Saison 1985/86, als sie den Gesamtweltcup im Rennrodeln der Dameneinsitzer gewann. 1986/87 kam sie hinter Cerstin Schmidt, 1987/88 hinter Julija Antipowa nochmals auf den zweiten Rang im Gesamtweltcup. 1988 gewann die Südtirolerin noch einmal die Bronzemedaille im Team bei der Europameisterschaft. Nach ihrer aktiven Karriere wurde sie Rodeltrainerin beim italienischen Verband und trainierte das kanadische Nationalteam. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin fungierte sie als Renndirektorin. Schon seit mehreren Jahren ist Rainer Technische Delegierte der Fédération Internationale de Luge de Course beim Junioren-Weltcup.

Weblinks[Bearbeiten]