Marie von Sachsen-Altenburg (1854–1898)

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Prinzessin Marie von Sachsen-Altenburg

Marie Friederike Leopoldine Georgine Auguste Alexandra Elisabeth Therese Josephine Helene Sophie von Sachsen-Altenburg (* 2. August 1854 in Eisenberg; † 8. Oktober 1898 auf Schloss Kamenz, Niederschlesien) war eine Prinzessin von Sachsen-Altenburg und durch Heirat Prinzessin von Preußen.

Leben[Bearbeiten]

Marie war das einzige überlebende Kind des Herzogs Ernst I. von Sachsen-Altenburg (1826–1908) aus dessen Ehe mit Agnes (1824–1897), Tochter des Herzogs Leopold IV. von Anhalt-Dessau.

Sie heiratete am 9. April 1873 in Berlin Prinz Albrecht von Preußen (1837–1906). Das Paar erhielt aus Anlass der Eheschließung von Albrechts Mutter Marianne das Schloss Kamenz in Schlesien zum Geschenk. Im Jahr 1885 wurde Albrecht Regent im Herzogtum Braunschweig, dem Land in dem Maries gleichnamige Tante bis 1866 noch Königin gewesen war.

Marie war im Mausoleum des Schlossparks im niederschlesischen Kamenz bestattet. Nach der Plünderung und Zerstörung des Mausoleums nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie mit ihrem Mann im Schlosspark neu bestattet.

Nachkommen[Bearbeiten]

Aus ihrer Ehe hatte Marie folgende Kinder:

∞ 1. 1919 Marie Blich-Sulzer (1872–1919)
∞ 2. 1920 (gesch. 1936) Karoline Kornelia Stockhammer (1891–1952)
∞ 1910 Prinzessin Agathe zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1888–1960)

Ehrungen[Bearbeiten]

Nachdem die Lungenheilstätte Albrechtshaus bei Stiege im Harz nach ihrem Gatten benannt worden war, erhielt die später in nächster Nähe errichtete Heilstätte für lungenkranke Frauen den Namen Marienheim.

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Ferdinand Schoeppl: Die Herzoge von Sachsen-Altenburg. Bozen 1917, Neudruck Altenburg 1992
  • Hans-Peter Schmidt: Schlesien und Preußen, Schweitzerhaus Verlag GmbH, 2007, S. 109

Weblinks[Bearbeiten]