Marienfließ
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Prignitz | |
| Amt: | Meyenburg | |
| Höhe: | 68 m ü. NN | |
| Fläche: | 76,89 km² | |
| Einwohner: |
761 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 10 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 16945 | |
| Vorwahlen: | 033968, 033969 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PR | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 70 266 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Freyensteiner Straße 42 16945 Meyenburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ralf Knacke | |
| Lage der Gemeinde Marienfließ im Landkreis Prignitz | ||
Marienfließ ist eine amtsangehörige Gemeinde in Brandenburg im Landkreis Prignitz. Sie wurde erst 2001[2] gebildet und wird vom Amt Meyenburg mit Sitz in Meyenburg verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Zur Gemeinde Marienfließ gehören die Ortsteile Frehne, Krempendorf, Stepenitz und Jännersdorf mit seinen bewohnten Gemeindeteilen Kuwalk und Neu Redlin.
Im Norden der Gemeinde liegt das Naturschutzgebiet „Marienfließ“. Durch das Gemeindegebiet fließt die Stepenitz.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Frehne, Jännersdorf, Krempendorf und Stepenitz.[2]
Frehne [Bearbeiten]
Das ehemalige Gutsbauerndorf Frehne wurde 1275 erstmals urkundlich als „Verene“ erwähnt. Das Dorf beherbergt ein Ortsgemeinschaftshaus, eine Freiwillige Feuerwehr und eine kleine Kirche. Der Ortsbeirat organisiert im Jahr mehrere kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. Kinder- und Dorffeste.
Jännersdorf [Bearbeiten]
Jännersdorf wurde 1246 erstmals erwähnt als „Janderstorp“, ein Name, der wahrscheinlich aus dem Slawischen kommt und so viel wie Rundling bedeutet, worauf auch Rückschlüsse auf eine ehemalige Siedlungsform gezogen werden können. Funde deuten jedoch auf eine frühere Besiedlung der Gemarkung hin. Infolge des Dreißigjährigen Krieges wurde das Dorf entvölkert und erst 1686 wieder bewohnt. Zu DDR-Zeiten befand sich in Jännerstorf ein Schieß- und Hubschrauberlandeplatz des sowjetischen Militärs.
Krempendorf [Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1246 als „Crempendorf“. Das Angerdorf ist wahrscheinlich rein germanischen Ursprungs.
Gemeindevertretung [Bearbeiten]
Die Gemeindevertretung von Marienfließ besteht aus 10 Gemeindevertretern.
- WG Gemeinschaft aktives Dorfleben 2 Sitze
- Einzelwahlvorschläge 8 Sitze
(stand: Kommunalwahl 28. September 2008)[3]
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Paul Giese (* 1875; † unbekannt), Politiker der (DNVP).
Literatur [Bearbeiten]
- Clemens Bergstedt: Zur Frühgeschichte der Edlen Herren Gans zu Putlitz. In: Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands. Zeitschrift für vergleichende und preußische Landesgeschichte, Bd. 56, Berlin 2010, S. 1-35.
- Clemens Bergstedt: Das heilige Blut des Klosters Marienfließ. In: Wichmann-Jahrbuch des Diözesangeschichtsvereins Berlin, Neue Folge 6, Berlin 2001, S. 7-20
- Evangelisches Stift Marienfließ e. V. (Hrsg.): Klosterstift Marienfließ in Stepenitz, Berlin 2006 (mit Beiträgen u. a. von Gerd Heinrich, Clemens Bergstedt, Bernd Menze, Torsten Foelsch, Iselin Gundermann, Bernhard von Barsewisch)
- Lieselott Enders: Die Prignitz - eine mittel-alterliche Klosterlandschaft? In: Jahrbuch für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte, Jg. 60, Berlin 1995, S. 10-20.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2011 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2011. (Hilfe dazu)
- ↑ a b Bildung der neuen Gemeinde Marienfließ (aus den Gemeinden Frehne, Jännersdorf, Krempendorf und Stepenitz). Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 2. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 47, Potsdam, den 21. November 2001, S.786 PDF
- ↑ http://www.amtmeyenburg.de/politik/mitglieder.php?gremium=1543
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