Marienkirche (Gelnhausen)

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Marienkirche Gelnhausen

Die Marienkirche im hessischen Gelnhausen ist die Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde und gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt und des Kinzigtals.

Stilistisch wird der Bau gelegentlich als „romanisch, gotisch überformt“ eingeordnet, was seinem Charakter und Baugeschichte allerdings nicht ganz gerecht wird. Besser spricht man von „romanisch-gotischem Übergangsbaustil“, denn abgesehen vom älteren Westturm und wenigen späteren Ergänzungen vereinigt der Hauptbaukörper bereits bei seiner Errichtung in der ersten Hälfte des 13.Jahrhunderts sowohl spätromanische als auch frühgotische Bauformen gleichzeitig in sich. Der Anteil schmuckreicherer gotischer Stilelemente nimmt dabei von Westen nach Osten zu, wodurch beim Betreten der Kirche eine reizvolle programmatische Steigerung von der schlichten Eingangshalle im Westturm bis zum reich ausgestalteten Chorraum entsteht.

Dies und die Tatsache, dass der mittelalterliche Bau in seiner Ursprünglichkeit und besonderen Gestaltung weitgehend unverändert erhalten blieb, macht die Marienkirche zu einem Kulturdenkmal von besonderem Rang.

Baugeschichte[Bearbeiten]

Historisches Umfeld[Bearbeiten]

Gelnhausen wurde 1170 als Freie Reichsstadt durch Friedrich I. Barbarossa gegründet. Unmittelbar danach begann der Bau der Kirche, die damit in engem zeitgeschichtlichem Zusammenhang mit zwei weiteren bedeutenden Gelnhäuser Gebäuden des Hochmittelalters steht: dem Romanischen Haus (Sitz des kaiserlichen Vogts) und der Kaiserpfalz.

Urkundlich wird die Kirche 1223 erstmals durch Papst Honorius III. erwähnt. 1238 taucht sie ein weiteres Mal in einer Urkunde als ecclesia sancte Marie in Geylenhusen auf. Seither waren die Pfarrrechte den zum Prämonstratenserorden gehörenden Selbolder Chorherren gesichert. Erst 1543 wurden diese Rechte auf die Stadt Gelnhausen im Wege eines Kaufvertrags übertragen, nachdem infolge der Bauernkriege 1525 das auf dem heutigen Gebiet der Stadt Langenselbold gelegene Kloster Selbold verwüstet und der Orden verarmt war. Damit ging auch die Einführung der Reformation mit lutherischem Bekenntnis einher. Die Vertragsunterzeichnung fand im damaligen Abtshaus gegenüber der Kirche statt (Braugasse 8), woran heute eine Inschriftentafel über dem Hauseingang erinnert. Durch den vergleichsweise sanften Übergang zur Reformation und wohl auch, weil es im Gegensatz zum größten Teil des übrigen Hessens auch später beim lutherischen Bekenntnis blieb, sind zahlreiche Altäre und andere Werke mittelalterlicher Kunst in der Marienkirche bis heute erhalten.[1]

Marienkirche mit nächtlicher Beleuchtung

Vorgängerbau[Bearbeiten]

Es wird ein Vorgängerbau aus Mitte des 12. Jahrhunderts vermutet, der aus einer kleinen einschiffigen Saalkirche etwa im Bereich des heutigen Mittelschiffs bestand. Diese Annahme stützt sich vor allem auf einen Schlussstein und Reste von Mauerzügen, die bei früheren Renovierungen und zuletzt bei Bauarbeiten zur Heizung unter dem heutigen Kirchenboden im Langhaus und im Chorraum gefunden wurden. Gesicherte Belege, dass diese Mauerreste einmal ein tatsächlich fertiggestelltes und nutzbares Kirchengebäude getragen haben, fehlen allerdings.[2] Weiterhin wird vermutet, dass es sich bei dem heutigen Westportal des Langhauses (Zugang aus der Westturmhalle) um Reste des Vorgängerbaues, zumindest aber um die ältesten Bauteile der Kirche, handelt.

Errichtung des heutigen Kirchenbaus[Bearbeiten]

Es existieren aus dem Mittelalter zwar wenige erhaltene Urkunden, die die Existenz der Kirche zu bestimmten Zeitpunkten belegen, die inhaltlich aber keine Ableitung einer exakten, datierten Abfolge einzelner Bauabschnitte zulassen.[3] Die zeitliche Einordnung muss daher größtenteils auf die Bewertung stilistischer und bautechnischer Merkmale gestützt werden. Die damit verbundenen Unsicherheiten haben in der Vergangenheit zu verschiedenen Darstellungen mit teilweise divergierenden Theorien und Annahmen geführt (vor allem von Bickell 1901, Noak 1912 und Fath 1970). Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der Großrenovierung 1989-99 kamen vor allem auch durch dendrochronologische Untersuchungen an den Dachwerken neuere Erkenntnisse hinzu, die Wilbertz unter kritischer Würdigung früherer Publikationen in seiner Dissertation 1999 zusammengefasst hat.[4] Aus heutiger Sicht kann folgende Bauabfolge als weitgehend gesichert gelten:

Der gesamte Bau wurde im Wesentlichen von West fortschreitend nach Ost errichtet. Im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts (Fertigstellung um 1195)[5] wurde mit dem Westturm als erstem Gebäudeteil begonnen, der wegen der frühen Bauzeit noch rein romanisch gestaltet ist.

Anschließend entstand im frühen 13. Jahrhundert das Langhaus mit Seitenschiffen, die zunächst genau die Länge des Hauptschiffs aufwiesen, so dass der Westturm zunächst an drei Seiten freistand. In der Höhe waren die Seitenschiffe niedriger als heute, die Traufe lag in etwa der Höhe der heutigen Bogenfriese. An den beiden Pfeilerreihen der Langhauswände sind erste Ansätze frühgotischer Stilelemente verwendet. Es folgten nacheinander das Querhaus mit Vierung, die Nebenchöre als Basis der Flankentürme und der Vorchor und schließlich die Chorapsis mit jeweils zunehmenden frühgotischen Stilformen.

Ein Eckstein der Sakristei, der ursprünglich zu einem Chorpfeiler gehörte, zeigt die Jahreszahl 1232, die den Abschluss der Außenarbeiten am Chor markiert, sowie den Namen des Bauherrn:

AN(n)O ·D(omini) MCCXXXII Xll · K(al)IVLII · D(ominus) · PAVL(us) · THESAVRARIVS · H(uius) ·ECC(lesi)E
„Im Jahre 1232, am 12. Juli, Herr Paulus Schatzmeister dieser Kirche“..[6]
Stich von Matthäus Merian: Gelnhausen um 1655, Auszug aus der Topographia Hassiae

Die Gestaltung der Ostteile der Kirche werden dem Baumeister Heinrich Vingerhuth zugeschrieben, dessen Name mit Bildnis am Nordportalgiebel verewigt ist. Wie weit sein Einfluss auf die Baugestaltung tatsächlich ging, ist ungeklärt.[7]

Etwa zwischen 1236 und 1240 war der der Hauptbau unter Dach[8] und die Kirche damit wohl auch nutzbar. Um 1250 waren dann auch die Osttürme in voller Höhe aufgeführt und mit Turmhelmen versehen. Wenn auch vermutlich anfänglich nicht geplant, wurde noch während dieser Schlussphase der Gebäuderrichtung oder unmittelbar danach der Lettner eingebaut. Damit war die Marienkirche bereits nach nur rund 80 Jahren Bauzeit fertiggestellt. Nachfolgende Bautätigkeiten veränderten ihr charakteristisches Erscheinungsbild nur noch wenig.

Spätere Veränderungen[Bearbeiten]

Noch im 13. Jahrhundert wurden die Seitenschiffe nach Westen um die Breite des Westturms verlängert, sodass er seit dem an drei Seiten umschlossen ist. Im 15. Jahrhundert wurden die Seitenschiffe erhöht, durch einige gotische Maßwerkfenster bereichert und die ursprünglich tieferliegende romanische Fensterreihe größtenteils zugemauert. Im Inneren folgte in den Seitenschiffen der Einbau einer Empore. Außen ist an der Nordwestecke die Jahreszahl 1446 für diese Umbauarbeiten festgehalten.

Gotische Anbauten erfolgten im Südosten mit der Sakristei aus dem 14. Jahrhundert sowie der Prozessionskapelle aus dem Jahr 1467.

Renovierungen[Bearbeiten]

Die Marienkirche um das Jahr 1900.
(Fotografie: Albrecht Meydenbauer)

Im 17. Jahrhundert wurden die ursprünglich farblich gefassten und heute steinsichtigen Bildhauerarbeiten und Kapitelle mit Strohlehm glattgeputzt und mit allen Werksteinen und Wandflächen mit starker Tünche überstrichen. Außerdem wurden die Dächer der Seitenschiffe steiler gelegt, so dass sie die Obergadenfenster des Langhauses teilweise verdeckten. Beide Maßnahmen dienten wohl einer erleichterten Bauunterhaltung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Von 1876 bis 1879 fand eine umfangreiche Außen- und Innenrenovierung statt[9]. Im Innern wurde der schadhafte Kalkputz weitgehend abgetragen und dabei die meisten ursprünglich fast alle Wandflächen bedeckenden mittelalterlichen Fresken zerstört. Im Übrigen wurde versucht, die ursprüngliche mittelalterliche Raumwirkung deutlicher werden zu lassen und deshalb die Emporen in den Seitenschiffen wieder entfernt und die Steinmetzarbeiten steinsichtig freigelegt. Hinzu kam der Orgelneubau, dessen Prospekt noch heute erhalten ist. In der Decke der Westturmhalle wurde das „Glockenloch“ neu geschaffen, da die nei eingebaute Orgel eine große Rundbogenöffnung in der Westwand zwischen Mittelschiff und erstem Turmobergeschoss verdeckt, die früher den Transport der Glocken hinauf in den Glockenstuhl ermöglichte.

Außen wurde neben Instandsetzungsarbeiten an der Fassade und der Zurückverlegung der Neigung der Seitenschiffdächer auf das vorherige und heutige Maß vor allem der Dachstuhl des südlichen Flankenturms erneuert. Damit verschwand ein bis dahin weithin bekanntes besonderes Merkmal der Marienkirche: Der "schiefe Turm"[10], der der Belastung nicht dauerhaft standgehalten hatte und deutlich sichtbar windschief geworden war (möglicherweise eine Folge mangelhafter Instandhaltung wegen desolater Finanzsituation in und nach dem Dreißigjährigen Krieg[11]).

1934 wurden bei Renovierungsarbeiten die wenigen Fresken im Chor wiederentdeckt und freigelegt, die bei der Renovierung des 19. Jahrhunderts unzerstört geblieben waren. 1962/63 wurde die Kanzel aus dem 19. Jahrhundert entfernt und die erhaltene Renaissancekanzel von 1600 wieder eingebaut. In den 1970er Jahren folgten aufwendige Restaurierungen an Kunstschätzen, Bildteppichen, Altären und Epitaphien.

Während einer großen Außenrestaurierung in den Jahren 1987 bis 1999 wurden der gesamte Außenputz, alle Dachstühle und der stark geschädigte Sandstein saniert. Alle Dächer wurden neu mit Schiefer in der handwerklich anspruchsvollen „altdeutschen Deckung mit scharfem Hieb“ neu gedeckt. Die Wasserspeier an den Türmen wurden stillgelegt und deren Dachrinnen stattdessen an innenliegende Fallrohre angeschlossen, um die Dächer und Wände vor aufschlagendem Wasser zu schützen. Im Jahr 2000 fand diese Jahrhundertrenovierung mit der Restaurierung der fünf Chorfenster Chorfenster und der Neuanlegung des Kirchhofs ihren Abschluss.[12]

Ergänzende Bauten[Bearbeiten]

An der Nordseite des Kirchhofs befand sich die Michaelskapelle, urkundlich 1289 erwähnt, die für Seelenmessen bestimmt war, sowie ein 1490 erbautes „Heiliges Grab“ . Beide Gebäude wurden 1825 wegen einer Straßenerweiterung abgebrochen und das Heilige Grab auf dem Bad Homburger Friedhof wieder aufgebaut.[13]

An der Südseite des Kirchhofs neben einem Abgang zum Untermarkt („Im Höfchen“) steht das aus dem 14. Jahrhundert stammende „Alte Küsterhaus“ (auch „Altaristenhaus“). Es wurde bis 1973 vom jeweiligen Küster der Marienkirche bewohnt und ist heute ungenutzt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Äußeres[Bearbeiten]

Das Nordportal

Die verschiedenen Bauperioden der Marienkirche lassen sich außen an der blockartigen Wirkung der Formen im Westen und der zunehmenden Vielgliedrigkeiten im Osten erahnen. Der Westturm weist eine quadratische Form auf und baut sich in sechs Stockwerken auf. Die einzelnen Geschosse sind durch Gesimse getrennt und setzen sich nach oben in Giebeln und einem sogenannten rheinischen Rhombendach fort. Den Abschluss des Westturms bildet eine kleine achtseitige Turmlaterne. In den oberen Geschossen des Turms befinden sich gekuppelte, romanische Fenster mit weit ausladenden Kämpfern. Oberhalb des Eingangsportals ziert eine Rundbogennische die Fassade, welche zwischen zwei Rosetten ein schreitendes Lamm mit Kreuz und Nimbus (Agnus Dei) unter dem Bogenfeld ein Vierpassfenster darstellt. Dies deutet auf eine frühere Nutzung des ersten Turmobergeschosses als Kapelle hin.

Das dreischiffige Langhaus weist einfache romanische Formen auf. Die abwechslungsreicheren Maßwerkfenster der Seitenschiffe stammen aus der gotischen Periode, in der die Seitenschiffe erhöht wurden. Die einst niedrigeren romanischen Fenster darunter wurden teilweise zugemauert. Unter den Fenstern ziehen sich Konsolen mit einem Spitzbogenfries hin. Am nördlichen Seitenschiff im Westende hat der Baumeister scherzhaft in einem zu eng geratenen Friesbogen eine Figur gestellt, die diesen mit Armen und Beinen weiter zu spannen sich vergeblich bemüht ("Gelnhäuser Männchen").

Das älteste der drei Seitenschiffportale befindet sich in der Westwand des Südseitenschiffs und ist, von außen sichtbar bleibend, zugemauert. Das südliche Portal ist rundbogig umrahmt und trägt einen filigranen Kleeblattbogen. Das nördliche Portal ist detailreicher. Es verfügt über zwei Abtreppungen mit eingestellten Säulen, die sich weiter oben als Archivolten fortsetzen. Das von einem blattwerkgeschmückten Rundstab umzogene Tympanon zeigt eine Deësis. Diese besteht aus dem thronenden Christus zwischen Maria und dem Evangelisten Johannes und wird von den Halbfiguren zweier weiterer Heiliger flankiert. Die starre Haltung der Figuren sowie die „kalligraphische Faltenführung“ der Gewänder finden ihr Vorbild an der Kathedrale von Chartres. Vermutlich handelt es sich bei dem jetzigen nördlichen Seitenschiffportal um ein vormaliges Querhausportal, das im Zuge einer Planänderung hierher versetzt wurde. Dabei wurden frühgotische Kapitelle und der blattwerkgeschmückte Rundstab in die Archivolte eingebaut.

Vierungsturm der Marienkirche

Das Querhaus tritt kaum hervor und ist an den beiden Stirnseiten mit je einem prunkvollen Portalvorbau ausgestattet. Die Formensprache ist hier reicher und entspricht dem des Ostteils. Über dem Vorbau befinden sich drei große rheinische Rosettenfenster, deren Maßwerk aus Steinplatten geschnitten ist. Die Fläche wird von Strebepfeilern bis fast zu den Giebeln begrenzt, deren Feld von einem Bogenfries gerahmt ist und mit einem Kleeblattdoppelfenster ausgefüllt ist. Beide Portale am Querhaus unterscheiden sich fast nur durch ihre unterschiedlichen Bogenfeldbilder.

Im südlichen Tympanon ist eine Darstellung von Maria mit Kind, die zwischen sie verehrenden Frauen thront. Inschriftlich benannt sind die Frauen: Maria Magdalena, Katarina, Margareta und Marta.

Im Schnittpunkt von Quer- und Langhaus erhebt sich über einer Kuppel der achtseitige, mit einem Zeltdach gekrönte Vierungsturm. Dreigeteilte Fenster mit überhöhtem Mittelbogen betonen auf jeder Seite die beherrschende Stellung des Vierungsturms. Die acht Engelfiguren auf den Giebeln über den kleinen, gekuppelten Fenstern sind Ergänzungen aus der Großrenovierung 1876/79.

Die Baugruppe des Chors wird von zwei Nebenchören gerahmt, über denen die beiden Flankentürme stehen. Diese sind schlank, achtseitig und mit Rundbogenfriesen und Lisenen verziert. Der Chor selbst ist architektonisch reich gegliedert und springt mit polygonalem 5/8-Schluss nach Osten vor. Eckpfeiler stützen die Mauer gegen den Gewölbeschub ab. Die Fenster des Chors sind lang und spitzbogig und werden oberhalb von einem kräftig betonten Rundbogenfries abgeschlossen, der auf Blockkonsolen ruht. Darüber stützen zierliche Säulen eine Kleebogengalerie (Zwerggalerie) ab, hinter der sich Rosenfenster in Vierpassform befinden. Der Chor wird durch ein achtseitiges Zeltdach abgeschlossen, das wie ein fünfter Turm wirkt.[14]

Inneres[Bearbeiten]

Mittelschiff mit Blick auf Lettner und Chor

Die Wirkung der Raumgestaltung im Inneren der Marienkirche steigert sich von Westen nach Osten.

Westturmhalle[Bearbeiten]

Das schlichte rundbogige Eingangsportal im Westturm bildet heute den Haupteingang zur Kirche. Dahinter liegt die Turmhalle mit je einem Rundbogendurchgang nach Norden und Süden zu den Seitenschiffen. Der südliche ist heute vermauert. Die Decke wird durch ein romanisches Tonnengewölbe gebildet, in dessen Mitte sich eine runde Öffnung befindet, die dem Transport der Glocken in den Glockenstuhl dient. An der Ostseite der Halle befindet sich das vermutlich älteste Portal als möglicherweise ältester Bauteil der Kirche überhaupt. Stufenweise vorgestellt sind Säulen mit Kapitellen, die sich um ein freies Bogenfeld schließen. Durch dieses Portal tritt man in das Langhaus.

Langhaus[Bearbeiten]

Das Mittelschiff misst 16,40 Meter in der Länge und Höhe sowie 9 Meter in der Breite. Es öffnet sich zu den Seitenschiffen in vier spitzbogige Arkaden, die von kräftigen Pfeilern gestützt werden. Die bis zur letzten Innenrenovierung kahlen Wandflächen sind heute gequadert. Die hochsitzenden, rundbogigen Fenster des Obergadens sowie die flachen Decken lassen den romanischen Stil der Prämonstratenser erkennen. Die flachgedeckten Seitenschiffe sind 4,10 Meter breit, waren ursprünglich 7,50 Meter hoch. Am Westende des Nordenseitenschiffs findet sich heute ein Raum des Gedenkens mit Kerzenleuchter (gestaltet von Achim Gogler nach dem biblischen Motiv des „brennenden Dornbuschs“). An der Westaußenwand des Südseitenschiffs ist ein mannshohes Giebelkreuz aus Sandstein angebracht, das im Rahmen der Großrenovierung 1989-99 vom nördlichen Querhausgiebel abgenommen und dort durch eine Nachbildung ersetzt wurde. Davor steht ein alter Taufstein aus Ende des 19. Jahrhunderts, der heute nicht mehr genutzt wird.

Alter Taufstein

Querhaus mit Vierung[Bearbeiten]

Die Ostteile sind im Gegensatz zum Langhaus durch ein Kreuzrippengewölbe überwölbt. Die Pfeiler sind im Querhaus reich profiliert und spitze Gurtbögen betonen die Vierung mit ihrer hohen Kuppel. Die Vierung beherrscht den gesamten Kirchenraum und besitzt im Verhältnis zum vergleichsweise kurzen Langhaus einen zentralen Charakter. Die Vierungskuppel erhebt sich getragen von vier mächtigen Pfeilern in einem achtseitigen Rippengewölbe. Die Pfeiler werden von verschiedenartigen ornamentierten Konsolen geschmückt. Die Kuppel selbst wird von vier kleinen Achtpassfenstern erhellt. Im geschmückten Schlussstein sind die Namen der acht Winde zu lesen. In der Vierung steht der neue Taufstein von 1962. Er wurde vom Bildhauer Helmuth Uhrig aus Maulbronner Sandstein gefertigt. Die drei Reliefbilder stellen Kreuzigung, Grab und Auferstehung dar.[15]

Chorraum[Bearbeiten]

Die Dekorationen an Kapitellen und Konsolen im Chor stellen stilisierte Laubwerkmotive – oft in Verbindung mit figürlichem Schmuck − dar, welche Symbole christlicher Glaubenshoffnung und Lebensauffassung sind. Der Chorschmuck unterscheidet sich von der streng gestalteten Formgebung des Langhauses durch aufgelockerte Wände und Reichtum an Dekoration, der die Lebensfreude symbolisiert. Die geschmückten Kapitelle und die Wandgliederung stammen vermutlich von Vingerhut.[14] Im Erdgeschoss läuft um die Wände eine Kleeblattarkatur[16], die zweite Arkatur darüber verblendet die Scheinempore. An der Nordwand und im Kreuzrippengewölbe des Chors sind noch einzelne Fresken vorhanden. Ursprünglich war auch der übrige gesamte Kirchenraum mit derartigen Fresken ausgestaltet, die jedoch bei früheren Renovierungen verloren gingen.

Das Chorgestühl stammt aus dem 14. Jahrhundert und hat je drei oder vier aufklappbare Banksitze, die an der Unterseite einen schmalen Vorsprung (Misericordie) haben, der als Stütze beim Stehen dient. Auf der Südseite befinden sich Schnitzereien an den Wangen, die Hund, Löwe, Drachen und den Heiligen Georg darstellen. Der Viersitzer mit einem vorgebauten Schrank diente als Sängerstuhl. Im südlichen Querschiff steht ein Gestühl, das die Jahreszahl 1493 sowie das Adlerwappen einer Schultheißenfamilie trägt.[17]

Lettner[Bearbeiten]

Der Lettner stellt heute eine große Besonderheit der Marienkirche dar und ist einer der wenigen, die aus dem Mittelalter erhalten sind. Er trennt Mittelschiff und Chor räumlich aber nicht akustisch voneinander. Im Mittelalter hatten nur die Chorherren Zutritt zum Chorraum. Infolge des Konzils von Trient im 16. Jahrhundert wurden zwar die meisten Lettner wegen der nicht mehr gewollten Trennung zwischen Geistlichen und Laien zerstört; durch die Reformation 1543 der Stadt Gelnhausen blieb die gesamte Ausstattung durch das Ausbleiben des Bildersturms als Denkmal erhalten.[18]

Zwei seitliche Kleebogentüren führen unter dem Lettner vom Hauptschiff in den Chor. Der Lettner ist über eine Treppe begehbar. Er schließt oben mit einer Brüstung ab, an der spätgotische Figuren in einer Galerie gemalt sind. In den Bogenzwickeln sind in vier ursprünglich farbig gestalteten Reliefs Szenen des Jüngsten Gerichts dargestellt.[14] Auf der rechten Seite werden mit einer Kette gefesselt Menschen offensichtlich höheren Standes von einem Teufel zum Höllenschlund rechts außen gezogen („Zug der Verdammten“). Auf der linken Seite ziehen einfach gekleidete Menschen betend zum Himmelreich, wo die Toten auferstehen („Zug der Seligen“).

Unter dem Lettner befindet sich der Laienaltar. Er ist heute der Hauptaltar für normale Gottesdienste. Das Kruzifix auf der Lettnerempore war 1877 an die Nordwand versetzt worden und kehrte 1934 wieder hierher an seinen ursprünglichen Standort zurück. Der Meister dieses Werkes aus der Spätgotik ist unbekannt.

Orgel[Bearbeiten]

Die Orgel wurde 1967 von dem Orgelbauer Bernhard Schmidt (Gelnhausen) errichtet. Dabei wurde der Prospekt bis auf kleinere Anpassungen von der Vorgängerorgel (Ratzmann 1877-79) übernommen. Das Instrument hat 37 Register (Schleifladen) auf drei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch.[19]

II Hauptwerk C–a3
Quintatön 16'
Prinzipal 8'
Gemshorn 8'
Rohrflöte 8'
Oktave 4'
Nachthorn 4'
Nasard 22/3'
Offenflöte 2'
Terz 13/5'
Mixtur V 2'
Zimbel III
Trompete 8'
III Schwellwerk C–a3
Holzflöte 8'
Engl. Gamba 8'
Prinzipal 4'
Gemshorn 4'
Oktave 2'
Scharff V 11/3'
Engl. Horn 16'
Trompete 8'
Clarine 4'
Tremulant
I Brustwerk C–a3
Holgedackt 8'
Rohrflöte 4'
Prinzipal 2'
Sifflöte 11/3'
Oktave 1'
Terz 31/5'
Mixtur III 1'
Krummhorn 8'
Tremulant
Pedal C–f1
Prinzipalbaß 16'
Subbaß 16'
Offenbaß 8'
Kammerbaß 8'
Choralbaß 4'
Rauschwerk IV 4'
Posaune 16'
Trompete 8'

Glocken[Bearbeiten]

Heutiges Geläut[Bearbeiten]

Der Westturm der Marienkirche trägt nicht nur die Turmuhr, sondern beherbergt auch das Geläut aus vier großen und einer kleinen Glocke, das in seinen Teilen im Wesentlichen aus drei Epochen stammt: dem Mittelalter, dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts und dem 21. Jahrhundert. Die Glockenanlage wird von einem mächtigen Eichenglockenstuhl getragen, der sich mit 11 m Höhe über das dritte, vierte und fünfte Turmobergeschoss erstreckt und den gesamten inneren Turmquerschnitt ausfüllt. Das heute aktive Geläut setzt sich folgendermaßen zusammen:[20]

Nr. Name Masse
Durchm.
Nominal-
ton
Guss
1 Vaterlandsglocke 3790 kg
178 cm
1930
Schilling (Apolda)
2 Lutherglocke 2000 kg
152 cm
des' 2011
Perner (Passau)
3 Friedensglocke 1380 kg
137 cm
es' 2011
Perner (Passau)
4 Frauenglocke 1450 kg
133 cm
ges' um 1250
Berthold
5 Vaterunserglocke 320 kg
71 cm
f " 1331

Eine sechste, mit 50 cm Durchmesser kleinste Glocke hängt als einzige von außen sichtbar in der Turmlaterne. Sie ist die älteste Glocke der Kirche und wurde vom selben Glockengießer Berthold wie die Frauenglocke gegossen. Sie fungierte früher als Uhrglocke, zeitweise wohl auch als Feuerglocke. Mit der Erneuerung der Uhrenanlage von 1876 wurde sie außer Dienst genommen, verblieb aber an ihrem Ort. Die Frauenglocke gilt als historisch wertvolles und klanglich besonders gelungenes Stück, so dass sich die musikalische Disposition aller neueren Glocken nach ihr richten musste.[21]

Die ebenfalls mittelalterliche Vaterunserglocke mit ihrem Nominalton f" lässt sich harmonisch nicht gut in das Plenum einfügen und wird daher nur solo geläutet.

Glockengeschichte[22][Bearbeiten]

Neben den drei heute noch vorhandenen wertvollen Glocken aus dem Mittelalter, gab es in den darauf folgenden drei Jahrhunderten mehrere Ergänzungen, die jedoch nicht sonderlich gut gelangen und die Zeiten nicht überdauerten. Das Geläut blieb in Anbetracht des besonderen Gebäudes insgesamt relativ schwach und fand in einem kleinen Glockenstuhl im sechsten Turmobergeschoss Platz. Im Rahmen einer Großrenovierung der Kirche 1876-79 wurde der Glockenstuhl wohl auch im Hinblick auf zukünftige Erweiterungen durch einen wesentlich vergrößerten und tragfähigeren Neubau ersetzt und sein Auflager im Turmgemäuer zur statisch höheren Belastbarkeit drei Geschossebenen tiefer gelegt.[23]

Eine angemessene klangliche Neugestaltung des Geläuts erfolgte jedoch erst 1909, als Kaiser Wilhelm II. infolge eines Besuchs der Kirche (1906) mit einer Spende von 5500 RM den Guss einer "Kaiserglocke" ermöglichte. Gelnhäuser Bürger stifteten dazu die Mittel für zwei weitere große Glocken, die "Luther-" und die "Friedensglocke". Diese drei von Schilling in Apolda gegossenen neuen Glocken mit Gewichten zwischen 3,6 t und 1,2 t wurden 1909 mit einem großen Festgottesdienst eingeweiht. Kurz danach kam durch ein Legat als vierte noch die "Hedwig-Kalkhof-Glocke hinzu. Alle vier neuen Glocken wurden jedoch bereits 1916/17 wieder konfisziert und für "kriegswichtige Zwecke" eingeschmolzen.

1924 kamen erneut ausreichend Spenden der Bürger zusammen und die verlorene Luther- und die Friedensglocke konnten durch neue Eisenhartguss-Glocken gleichen Namens ersetzt werden. 1930 stifteten zwei ausgewanderte Gelnhäuser Bürger mit der Vaterlandsglocke (in Bronze) zusätzlich eine Nachfolgerin für die große Kaiserglocke. Unter Verzicht auf die Hedwig-Kalkhof-Glocke, die im Glockenensemble ohnehin nur die mittelalterliche Frauenglocke ersetzen sollte, war das Geläut damit stimmlich wieder komplett.

Im Zweiten Weltkrieg kam es zwar erneut zur Beschlagnahme von Bronzeglocken. Das Ablassen der sehr schweren Vaterlandsglocke unterblieb jedoch und an den Eisenhartgussglocken hatte die Kriegswirtschaft kein Interesse. Die mittelalterlichen Glocken wurden zwar abtransportiert, sie blieben aber ebenfalls vor dem Schmelzofen verschont und konnten nach Kriegsende unversehrt aus dem Glockenlager in Hamburg zurückgeholt werden, so dass dieser Krieg den Glockenbesatz am Ende nicht veränderte.

2011 erreichten die beiden Eisenhartgussglocken von 1924 ihr materialtypisches Lebensdauerende und mussten außer Betrieb genommen werden. Es kam zu einer umfassenden Sanierung des Geläuts, bei der Luther- und Friedensglocke nun wieder in Bronze neu gegossen wurden. Hinzu kam außerdem die Restaurierung der Vaterunserglocke, deren Krone 2010 durch einen Klöppelabriss der darüber hängenden Frauenglocke abgebrochen war, sowie die Tieferstimmung der Vaterlandsglocke um einen halben Halbton, um sie besser ins Gesamtklangbild einzupassen.

Weitere Ausstattung[Bearbeiten]

Altäre[Bearbeiten]

Hochaltar, signiert: "1500 Nikolaus Schit". Skulpturen v.l.n.r.: Petrus, Johannes der Täufer, Maria, Johannes der Evangelist und Paulus.

Der dreiteilige Annenaltar im südlichen Nebenchor zeigt in der Mitte unter Ziergiebeln eine Annaselbdrittgruppe mit zwei Heiligen. Die bemalten Flügel stellen die Geburt Christi und die Anbetung der Könige dar. Außen ist eine Verkündigungsszene dargestellt. Am Altarsockel auf der Predella sieht man einen schwebenden Engel mit dem Schweißtuch der Veronika.

Im nördlichen Nebenchor befindet sich der Nikolausaltar. Die drei Tafeln sind mit vergoldetem und bemaltem Schnitzwerk gefüllt. In der Mitte ist der gekreuzigte Jesus unter Zweig- und Blattwerkbaldachin zu sehen, an dessen Füßen Maria Magdalena kniet. Ihr gegenüber sprießt der Baum des Lebens. Auf den Flügeln sind zwei Bischofsfiguren in Flachrelief unter Laubschnitzereien dargestellt. Auf dem linken Flügel ist der heilige St. Martin zu sehen, rechts St. Nikolaus von Myra. Der Laienaltar unter dem Lettner ist in mehrere Felder eingeteilt, die mit kleinen, vergoldeten Figuren besetzt sind. Dargestellt sind in der Mitte ein kniender Engel und die Kreuzigung mit Maria und Johannes. Links und rechts sind in zwei Reihen die zwölf Apostel zu sehen. Die Ecken sind mit den vier Evangelistensymbolen Adler, Mensch, Stier und Löwe versehen.

In der an der Südostseite angebauten Prozessionskapelle befindet sich ein weiterer dreiteiliger Schnitzaltar. Er stand in früherer Zeit vor der Nische des als damals als Kapelle gestalteten Westendes des Südseitenschiffs.

Glasfenster im westlichen Südseitenschiff

Glasmalerei[Bearbeiten]

Die Marienkirche in Gelnhausen weist neben einfach bleiverglasten 22 bunt gestaltete Glasfenster und Rosetten aus. Von besonderer Bedeutung sind die fünf Spitzbogenfenster des Chorraums, die sich aus umrahmten Medaillons zusammensetzen. Die ersten drei Fenster von links stammen zum großen Teil aus dem 13. Jahrhundert und damit noch aus der Erbauungsphase. Die beiden rechten Fenster gehören dem 19. Jahrhundert an und wurden während der damaligen Restaurierungsphase in mittelalterlichem Stil neu geschaffen.[24]

Teppiche[Bearbeiten]

Die Teppiche der Kirche befanden sich ursprünglich in der nördlichen Seitenkapelle und dienten als Antependien. Jetzt befinden sich die Teppiche in der ehemaligen Sakristei.

Der Passionsteppich aus Anfang dem 15. Jahrhundert stellt in zehn Bildern die Leidensgeschichte Jesu dar. Der Marienteppich aus dem Ende des 15. Jahrhunderts zeigt im ersten Bild Maria im Paradiesgarten, der ein von einem Engel gejagtes Einhorn in den Schoß springt. Diese Darstellung symbolisiert die Verkündigung. In den anderen beiden Bildern wird die Geburt und Anbetung Christi dargestellt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Waltraud Friedrich: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland – Kulturdenkmäler in Hessen, Main-Kinzig-Kreis II,2. Wiesbaden 2011. ISBN 978-3-8062-2469-6, S.541-551.
  • Götz J. Pfeiffer: "Zur Ehre Christi und der Kirche". Die Kanzel von 1600 in der ev. Marienkirche zu Gelnhausen, in: Gelnhäuser Heimat-Jahrbuch, Bd. 2011, S. 61-63.
  • Georg Wilbertz: Die Marienkirche in Gelnhausen: Geschichte und Kunst. Schriftenreihe: Die Blauen Bücher, Verlag Langewiesche, Königstein im Taunus 2000, ISBN 978-3-7845-0590-9.
  • Georg Wilbertz: Die Marienkirche in Gelnhausen. 67. Veröffentlichung der Abteilung Architekturgeschichte des Kunsthistorischen Instituts der Universität zu Köln. Dissertation, Köln 1999.
  • Kirsten Breustedt (Red.): Das Wahrzeichen von Gelnhausen – die Marienkirche. In: Gelnhausen. Das Magazin, Seiten 28–33, Vogel-Verlag, Gelnhausen 1996, ISSN 1430-9335/ ISBN 3-929992-01-9.
  • Hans-Henning Kappel: So klingt Versöhnung: Geschichten zur Geschichte der Glocken in der Marienkirche Gelnhausen. Verlegt durch Stiftung Marienkirche, Gelnhausen 2011, ISBN 978-3000333583.
  • Ludwig Bickell: Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel. Band I, Kreis Gelnhausen. Marburg 1901.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marienkirche Gelnhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Die Marienkirche: Gelnhausen und das Kloster Selbold
  2. Wilbertz: Die Marienkirche in Gelnhausen. Dissertation 1999. Seite 48ff
  3. Wilbertz: Die Marienkirche in Gelnhausen. Dissertation 1999. Seite 38-47
  4. Bauunterlagen im Archiv der Kirchengemeinde sowie Wilbertz: Die Marienkirche in Gelnhausen. Dissertation 1999
  5. Wilbertz: Die Marienkirche in Gelnhausen. Die Blauen Bücher, 2000. Seite 7
  6. Die Inschrift ist heute nicht mehr lesbar aber dokumentiert.
  7. Wilbertz: Die Marienkirche in Gelnhausen. Dissertation 1999. Seite 37f
  8. Wilbertz: Die Marienkirche in Gelnhausen. Die Blauen Bücher, 2000. Seite 6
  9. Original-Urkunde im goldenen Knopf des Vierungsturms, Dokumentation im Archiv der Kirchengemeinde
  10. Informationen der Kirchengemeinde
  11. Das Wahrzeichen von Gelnhausen – die Marienkirche in: Gelnhausen. Das Magazin, Seite 30
  12. Bauunterlagen im Archiv der Kirchengemeinde
  13. Baugeschichte der Marienkirche
  14. a b c Beschreibung der Marienkirche
  15. Taufstein in der Marienkirche (Version vom 6. Juli 2007 im Internet Archive)
  16. Eine Arkatur bezeichnet mehreren parallel angeordnete Säulen oder Pfeiler, die von Arkaden überkrönt werden
  17. Informationen zum Gestühl der Marienkirche (Version vom 17. Februar 2007 im Internet Archive)
  18. Das Wahrzeichen von Gelnhausen – die Marienkirche in: Gelnhausen. Das Magazin, Seite 33
  19. Informationen zur Orgel der Marienkirche
  20. Hartge, Kappel: Gelnhäuser Geläut. In: Gemeindebote Nr. 529. Herausgegeben von den Kirchengemeinden Gelnhausen und Haitz/Höchst März 2009. Seite 5f.
  21. Kappel: So klingt Versöhnung. 2011, Seiten 3ff.
  22. Kappel: So klingt Versöhnung. 2011.
  23. Bickell: Die Bau und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Cassel. 1901, Tafeln 48 und 49.
  24. Informationen zur Glasmalerei

50.2027777777789.1922222222222Koordinaten: 50° 12′ 10″ N, 9° 11′ 32″ O