Mario Aurelio Poli

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Mario Aurelio Poli (Februar 2014)

Mario Aurelio Kardinal Poli (* 29. November 1947 in Buenos Aires) ist Erzbischof von Buenos Aires und Primas von Argentinien.

Leben[Bearbeiten]

Mario Aurelio Poli studierte zunächst Rechts- und Sozialwissenschaften, trat dann in das Diözesanseminar in Buenos Aires (Villa Devoto) ein und studierte Philosophie und Katholische Theologie. Am 25. November 1978 empfing er die Priesterweihe durch den Erzbischof von Buenos Aires, Juan Carlos Kardinal Aramburu. Während seines theologischen Doktoratsstudiums an der Päpstlichen Katholischen Universität von Argentinien „Santa Maria de los Buenos Aires“ (UCA) war er Pfarrvikar von San Cayetano (1978–1980). Er war am Diözesanseminar Villa Devoto (1980–1987) tätig und Kaplan der Dienerinnen des heiligen Geistes von der ewigen Anbetung (1988–1991). 1991 wurde er Direktor des Instituto Vocacional San José und Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der UCA.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 8. Februar 2002 zum Titularbischof von Abidda und zum Weihbischof in Buenos Aires. Die Bischofsweihe spendete ihm der Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Kardinal Bergoglio SJ am 20. April desselben Jahres; Mitkonsekratoren waren Juan Carlos Kardinal Aramburu, emeritierter Erzbischof von Buenos Aires, und die Weihbischöfe Mario José Serra, Joaquín Mariano Sucunza und Guillermo Rodríguez Melgarejo.

Am 24. Juni 2008 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Santa Rosa. In der argentinischen Bischofskonferenz war er Mitglied der Bildungskommission und ist Präsident der bischöfliche Kommission für die Katechese und die Bibelseelsorge.

Papst Franziskus ernannte ihn am 28. März 2013 zu seinem Nachfolger als Erzbischof von Buenos Aires.[1] Poli wurde am 20. April desselben Jahres in das Amt eingeführt. Zudem übernahm er das Amt des Ordinarius für die Katholiken orientalischer Riten in Argentinien, das der heutige Papst Franziskus seit 1998 innehatte. Poli gab sich das Bischofsmotto „Concédeme Señor un corazón que escuche“,[2] zu deutsch „Gib mir, Herr, ein hörendes Herz“ (nach 1 Kön 3,9 EU).

Im feierlichen Konsistorium vom 22. Februar 2014 nahm ihn Papst Franziskus als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Roberto Bellarmino[3] in das Kardinalskollegium auf.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nomina dell’ Arcivescovo Metropolita di Buenos Aires (Argentina). In: Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 28. März 2013, abgerufen am 28. März 2013 (italienisch).
  2. Angaben auf der Seite des Erzbistums (span.), abgerufen am 27. Mai 2013
  3. Concistori ordinario pubblico per la creazione dei nuovi Cardinali: Assegnazione dei Titoli o delle Diaconie ai nuovi Porporati, in: Presseamt des Hl. Stuhls: Tägliches Bulletin vom 22. Februar 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Rinaldo Fidel Brédice Bischof von Santa Rosa
2008−2013
Raúl Martín
Jorge Mario Kardinal Bergoglio Erzbischof von Buenos Aires
seit 2013