Mario Maek

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Mario Maek
Spielerinformationen
Geburtstag 14. November 1964
Geburtsort DDR
Größe 186 cm
Position Verteidigung
Vereine in der Jugend
1973–1987 BFC Dynamo
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1983–1987
1987–1994
1995
1995–2000
0
BFC Dynamo
1. FC Union Berlin
Union 06 Oberschöneweide
BFC Dynamo
Weißenseer FC
37 0(1)
131 (19)
0 0(0)
0
0
Nationalmannschaft
DDR U-21 6 0(0)
Stationen als Trainer
0
bis 2000
2001–2002
0
BFC Dynamo (Co-Tr.)
BFC Dynamo (Geschäftsführer)
BFC Dynamo
SV Sparta Lichtenberg
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Mario Maek (* 14. November 1964) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Vater von Kevin Maek agierte in seiner Laufbahn für den BFC Dynamo und den 1. FC Union Berlin.

Laufbahn[Bearbeiten]

Mario Maek stammt aus dem Nachwuchsbereich des BFC Dynamo, für den er ab 1973 alle Jugendmannschaften durchlief. In die U-21 Nationalmannschaft der DDR wurde Maek sechsmal berufen. Mitte der Achtziger Jahre schaffte der Abwehrspieler den Sprung in den Oberligakader des DDR-Rekordmeisters, mit dem er zwischen 1984 und 1987 viermal die DDR-Meisterschaft einfuhr. Das Finale des FDGB-Pokals erreichte er 1984 sowie 1985 zweimal, unterlag in beiden Endspielen der SG Dynamo Dresden.

Den Durchbruch zum Stammspieler erreichte Maek beim BFC nicht, absolvierte aber gegen Austria Wien, den FC Aberdeen sowie den AS Rom insgesamt sechs Einsätze im Europapokal der Landesmeister.

1988 wechselte Maek zum Lokalrivalen, dem 1. FC Union Berlin. Mit seinem ersten Tor für Union sicherte er in der Nachspielzeit beim FC Karl-Marx-Stadt den 3:2-Sieg und somit den Klassenerhalt in der DDR-Oberliga. In der Folgezeit blieb Maek bis 1994 in der Wuhlheide, verließ den Club aber mit der vom DFB verweigerten Zweitligalizenz.

Im Anschluss war Maek unterklassig bei Union 06 Berlin aktiv, kehrte ab 1995 wieder zum BFC Dynamo zurück. Beim BFC fungierte Maek bis 2002 in unterschiedlichen Funktionen als Co-Trainer, Trainer sowie Geschäftsführer. In der Folgezeit agierte Maek als Trainer beim unterklassigen SV Sparta Lichtenberg und als Altliga-Spieler beim Weißenseer FC.

Statistik[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Mario Maek in: Hanns Leske (2007): Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, ISBN 978-3-89533-556-3