Mario Mocenni

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Mario Kardinal Mocenni (* 22. Februar 1823 in Montefiascone; † 14. November 1904 in Rom) war ein Kardinal der katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten]

Mocenni studierte Theologie in Viterbo und Rom und wurde im Mai 1845 Diakon. Sieben Monate später, am 20. Dezember 1845, empfing er die Priesterweihe. Nach der Priesterweihe unterrichtete er zwölf Jahre lang in Viterbo, ehe er Kammerdiener von Papst Pius IX. wurde. Der entsandte Mocenni als Auditor der österreichischen Nuntiatur nach Wien. Er stand in den Diensten der päpstlichen Diplomatie und der Kurie. Mocenni war Internuntius im Kaiserreich Brasilien und 1882 Substitut im Staatssekretariat. Anfang 1883 wurde er Konsultor des Heiligen Offiziums. Papst Leo XIII. ernannte ihn am 16. Januar 1893 zum Kardinalpriester mit der Titelkirche San Bartolomeo all’Isola. Der Danteforscher Giacomo Poletto veröffentlichte zu diesem Anlass mehrere Dichtungen.[1] 1894 wurde er als Kardinalbischof Bischof des suburbikarischen Bistums Sabina, 1901 ließ er für sein Bistum eine Bischofsliste veröffentlichen[2]. Mocenni nahm am Konklave von 1903 teil, das Papst Pius X. wählte. Ein Jahr später starb er mit 81 Jahren, nachdem er vorher bereits an Asthma litt und Herzprobleme hatte.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Per la creazione di S.E. rev. mons. Mario Mocenni a cardinale di S. Chiesa : versi Padua 1893 Nachweis beim SBN
  2. Nachweis im Opac des SBN


Vorgänger Amt Nachfolger
Luigi Serafini Kardinalbischof von Sabina
1894–1904
Francesco di Paola Kardinal Cassetta