Marita Breuer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Marita Breuer (* 20. Januar 1953 in Düren) ist eine deutsche Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Breuer studierte an der Folkwang Hochschule im Ruhrgebiet Schauspiel. Ihre Arbeitsweise ist durch eine enge Orientierung an der Stanislawski-Methode gekennzeichnet, bei der „der Betroffene versucht, mentale Bilder und Vorstellungen hervorzurufen, die mit einem bestimmten – nämlich dem in der vorliegenden Situation erforderlichen –- Gefühl verbunden sind. Die Gefühlserinnerungen helfen, in der aktuellen Situation das passende Gefühl zu erzeugen“[1].

Marita Breuer erhielt ihr erstes Theaterengagement am Stadttheater Gießen. Danach arbeitete sie mit namhaften Regisseuren an verschiedenen großen Bühnen: Unter anderen die Petrowna in Ein Monat auf dem Lande von Turgenjew in der Regie von Horst Wede und das Fräulein in Strindbergs Gespenstersonate in der Regie von Ernst Wendt, beide am Schauspielhaus Köln, Elektra in der Orestie von Aischylos inszeniert von Hansgünther Heyme am Aalto-Theater Essen, die Kristin in Fräulein Julie von Strindberg in der Regie von Roswita Kemper am Düsseldorfer Schauspielhaus. Von 2000 bis 2005 war sie festes Ensemblemitglied am Stadttheater Aachen.

Neben ihrer Tätigkeit am Theater trat sie immer wieder auch in Kino- und Fernsehfilmen auf. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie 1984 als Darstellerin der Maria Simon im ersten Teil der Heimat-Trilogie von Edgar Reitz bekannt. Heute arbeitet sie, neben ihrer Film-, TV- und Bühnenarbeit, als Trainerin bei einem Bonner Unternehmen für Persönlichkeits-Coaching.

Marita Breuer lebt in Köln.

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Spielfilme und Fernsehfilme

[Bearbeiten] Fernsehserien

  • 1985: Tatort – Schwarzes Wochenende
  • 1988: Ein Fall für Zwei – Die einzige Chance
  • 1990: Tatort – Howalds Fall
  • 1995: Ein Fall für Zwei – Kleiner Bruder
  • 1997: Tatort – Bombenstimmung
  • 1999: Der Fahnder – Blutiges Geld
  • 2003: Die Rosenheim-Cops – Die Leibwächter der schönen Barbara
  • 2005: Tatort – Gebrochene Herzen
  • 2006: Die Wache – Schatten der Vergangenheit
  • 2006: Die Sitte – Machtspiele
  • 2007: Großstadtrevier
  • 2007: SOKO Köln – Das letzte Kölsch
  • 2008: Tatort – Borowski und die heile Welt
  • 2009: Tatort – Tempelräuber
  • 2010: Der Alte - Ein passender Tod

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Daniela Rastetter: Emotionsarbeit. Stand der Forschung und offene Fragen, Fundort: http://www.zeitschriftarbeit.de/docs/4-1999/rastatter.PDF, S. 376
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen