Mark Andrews (Regisseur)

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Mark Andrews (* 1968/1969 in Los Angeles)[1] ist ein US-amerikanischer Filmregisseur und Animator.

Leben[Bearbeiten]

Andrews studierte Animation an der CalArts. Er schuf anschließend mehrere Animationsfilme für das Fernsehen und war unter anderem an der Fernsehserie The Real Adventures of Jonny Quest und Filmen wie Der Gigant aus dem All beteiligt. Im Jahr 2000 kam er zu Pixar und arbeitete an Filmen wie Die Unglaublichen und Cars. Mit Andrew Jimenez führte er 2005 erstmals Regie. Für ihren Kurzanimationsfilm One Man Band erhielten beide 2006 eine Oscarnominierung in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm. Für Aufsehen sorgte Pixars Entscheidung, Brenda Chapmans 2006 begonnenen Film Merida – Legende der Highlands aufgrund künstlerischer Differenzen im Jahr 2010 zur Fertigstellung an Andrews zu übergeben.[2] Es war das erste Mal, dass Andrews bei einem Langanimationsfilm Regie führte. Er führte am Film zum Teil gravierende Änderungen durch, so sollte Merida ursprünglich im verschneiten Schottland spielen.[3] Andrews und Chapman gewannen 2013 für Merida einen Oscar in der Kategorie Bester animierter Spielfilm und erhielten im selben Jahr zusammen mit Steve Purcell den Golden Globe für den Besten Animationsfilm.

Andrews ist verheiratet und hat eine Tochter und drei Söhne.

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Cavna: PIXAR’s ‚BRAVE‘: Director Mark Andrews on the duality of teens, the singularity of his mission – and what a man in a kilt brings to Pixar. washingtonpost.com, 22. Juni 2012.
  2. Rebecca Keegan: Mark Andrews is up to the task for ‚Brave‘. Los Angeles Times, 21. Juni 2012.
  3. Katey Rich: Brave Director Mark Andrews Talks Haggis, Killing Babies, And Taking Over Someone Else's Film. cinemablend.com, 4. Juni 2012.