Mark Brandenburg

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Territorium im Heiligen Römischen Reich

Mark Brandenburg
Wappen
Wappen
Karte
Karte
Die Mark Brandenburg im Spätmittelalter
Entstanden aus Nordmark
Herrschaftsform Markgrafschaft
Herrscher/Regierung Markgraf
Heutige Region/en DE-BB
Reichskreis obersächsisch
Hauptstädte/Residenzen Burg Brandenburg,
um 1400 Burg Tangermünde,
ab 1415 Berlin
Dynastien 1157–1320 Askanier,
1323–1373 Wittelsbach,
1373–1415 Haus Luxemburg,
1415–1815 Hohenzollern
Konfession/Religionen römisch‑katholisch, ab 1539 protestantisch
Sprache/n Deutsch, die slawische Bevölkerung sprach anfangs noch Westslawische Sprachen wie das Polabische und das Sorbische.
Aufgegangen in Provinz Brandenburg im Preußischen Staat

Die Mark Brandenburg war eine Markgrafschaft des Heiligen Römischen Reiches, die etwa von 1157 an bis zur Umwandlung in die Provinz Brandenburg im Jahre 1815 bestand. Brandenburg wurde 1356 mit der Goldenen Bulle förmlich als eines von sieben Kurfürstentümern bestätigt.

Die Mark Brandenburg umfasste die westlich der Elbe gelegene Altmark (heute zum Land Sachsen-Anhalt gehörig) und die Mittelmark (in den heutigen Ländern Brandenburg und Berlin), welche zusammen auch Kurmark genannt wurden. Östlich der Oder lag die Neumark mit dem Land Sternberg (Landkreis Oststernberg und Landkreis Weststernberg), die heute fast ganz zur polnischen Woiwodschaft Lebus – ein kleiner Teil auch zur Woiwodschaft Westpommern – gehört. Umgangssprachlich wird die Bezeichnung Mark Brandenburg oder kurz Mark synonym für das heutige Land Brandenburg genutzt, was allerdings weder historisch noch territorial korrekt ist. Die im Süden des heutigen Landes Brandenburg gelegenen bis 1815 sächsischen Gebiete (vor allem die Niederlausitz und das Land Jüterbog) etwa waren nie Teile der Mark Brandenburg.

Landeskunde[Bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten]

Der Norden der Mark Brandenburg, die Landesteile Prignitz und Uckermark, wurde durch die Niederungen des Netze- und Warthebruchs, des Oderbruchs, des Finowtals, das Havelländische Luch und die Furche des Elbestroms bestimmt. Die Landschaft wurde von der Eiszeit geformt und durch Moränen, Urstromtäler sowie zahlreiche Seen geprägt. Der westliche Teil der Mark, die Altmark war geprägt von Tiefland mit Wäldern und Heiden. Die Böden der Altmark waren dominiert von nährstoffarmen sandigen und lehmigen Bodentypen.

Der mittlere Teil der Mark, die sogenannte Mittelmark war zu einem Teil durch Bodenerhebungen gekennzeichnet, die sich aus der Gegend von Posen westwärts in die Mark Brandenburg hinein erstreckte. Im Allgemeinen war auf diesen Höhenzügen Sandboden vorherrschend. Wo sich die in der Mark Brandenburg dominierende Landwirtschaft nicht lohnte, unterblieben die im 13. Jahrhundert gezielt vorgenommenen Rodungen, so dass neben landwirtschaftlichen Anbauflächen auf weiten Strecken die Höhenzüge mit Kiefern und Heidekraut bewachsen blieben. Die historische Mittelmark war jedoch neben dem Höhenzug auch durch drei Urstromtäler und großflächigen Luchgebiete geprägt, die im Rahmen von Meliorationsmaßnahmen zu Wiesen und Weiden umgestaltet wurden.

Auf Grund der verschiedenen eiszeitlichen Ablagerungen in der Mark Brandenburg waren verschiedene Bodenarten vorherrschend. Die Ertragsfähigkeit reichte von extrem nährstoffarm und unfruchtbar bis hin zu sehr fruchtbar. Dennoch überwogen flächenmäßig, vor allem im mittleren Brandenburg, die nährstoffarmen Sandböden, die der Mark ihr charakteristisches Gepräge gaben und die Bezeichnung Streusandbüchse des Heiligen Römischen Reiches einbrachte.

Wichtige Flüsse der Mark waren die von Süden nach Norden strömende Oder, die obere Spree, die Dahme, Havel und Elbe.

Territoriale Gliederung[Bearbeiten]

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bestand die Mark Brandenburg aus den Landesteilen Kurmark und Neumark. Jeder Landesteil war in Kreise unterteilt. Die Kurmark war darüber hinaus teilweise in Landschaften unterteilt, die mehrere Kreise zusammenfassten.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Querschnitt durch einen fiktiven slawischen Burgwall des 10./11. Jahrhunderts
Rekonstruktion eines slawischen Burgwalls des 9./10. Jahrhunderts in der Niederlausitz (Slawenburg Raddusch)

Die Slawen im Elberaum[Bearbeiten]

Im Zuge der Völkerwanderungen verließen die Sueben, der elbgermanische Teilstamm der Semnonen, ab dem 5. Jahrhundert, bis auf wenige Restgruppen ihre Heimat an Havel und Spree in Richtung Oberrhein, Schwaben. Im späten 6. und 7. Jahrhundert zogen in den vermutlich weitgehend siedlungsleeren Raum Slawen ein.

Östlich einer Linie der Flüsse Havel-Nuthe, im heutigen Barnim und in Ostteltow, siedelten die Sprewanen, die ihre Hauptburg am Zusammenfluss von Spree und Dahme in Berlin-Köpenick hatten.[5][6] Westlich der Flüsse, im heutigen Havelland und in der südlich angrenzenden Zauche, lebten die Heveller, die sich selbst Stodoranen nannten und ihre Hauptburg in Brandenburg, der heutigen Stadt Brandenburg errichteten.[5][6] Eine weitere wichtige Burg lag auf der Burgwallinsel von Spandau, etwa einen Kilometer südlich der späteren Altstadt; eine weitere kleinere Burganlage auf dem Gelände der heutigen Zitadelle Spandau. Diese beiden Stämme im späteren Gebiet der Mark Brandenburg mussten sich nicht nur gegen die übermächtigen Feudalstaaten aus dem Westen wehren, sondern lagen gelegentlich auch untereinander und mit weiteren angrenzenden Slawenstämmen in oft kriegerischem Streit.

Erste Ostexpansion, erste Marken[Bearbeiten]

Nach den erfolgreichen Feldzügen im Jahre 804 gegen die Sachsen überließ Karl der Große den mit ihm verbündeten Abodriten mit Nordalbingien kurzzeitig einen Teil des sächsischen Landes zwischen Elbe und Ostsee. Eine verhältnismäßig ruhige Zeit währte bis zum Jahr 928. In der folgenden sogenannten ‚ersten Phase‘ der deutschen Ostexpansion eroberte König Heinrich I. in den Jahren 928/929 Brandenburg; die Stämme bis zur Oder wurden tributpflichtig. Unter Otto I. folgte 936 die Einrichtung von Marken, deutschen Grenzregionen im Slawenland. 948 errichtete er die Bistümer Brandenburg und Havelberg; die Datierung ist umstritten. Die deutsche Herrschaft begnügte sich mit der Besetzung vorhandener Burgen zur Eintreibung von Tributen und dem Bau von Bistumskirchen. Deutsche Bauern wurden noch nicht angesiedelt. Die Gemeinden der Bistümer waren daher sehr klein. Wichtig aber war vor allem die tägliche Feier der Messe als Beweis der Herrschaft Christi im Slawenland.

Nach dem Tode von Markgraf Gero I. wurde die Sächsische Ostmark in fünf kleinere Marken aufgeteilt: die Nordmark, das heißt die spätere Mark Brandenburg, und südlich davon vier weitere Marken, vor allem in den Lausitzen.

Im Lutizenaufstand von 983 verbündeten sich viele slawische Stämme und warfen die Deutschen erneut zurück; die Bistümer Brandenburg und Havelberg wurden zerstört. Für rund 150 Jahre, bis zum Zerfall des Lutizenbundes Mitte des 11. Jahrhunderts, kam die deutsche Expansion von Marken und Bistümern zum Stillstand.

Annäherung des Hevellerfürsten Pribislaw-Heinrich an das Reich[Bearbeiten]

Siegel, Inschrift:
Adelbertus Di. gra marchio

1127 kam in der Burg Brandenburg der Hevellerfürst Pribislaw an die Macht. Er trug den deutschsprachigen Taufnamen Heinrich und wird in der Literatur zumeist mit dem Doppelnamen Pribislaw-Heinrich genannt. Da bereits sein Vorgänger Meinfried Christ war, lässt sich folgern, dass Pribislaw-Heinrich selbst schon als Kind die Taufe empfangen haben wird und nicht erst – wie es die späteren Chronisten in mittelalterlicher Idealisierung glaubend machen – als Fürst. Da er enge Verbindungen zum deutschen Adel pflegte und vom Kaiser offenbar die Krone eines Unterkönigs erlangt hatte, war es den Deutschen gelungen, das Heveller-Gebiet, Brandenburg bis Spandau, vorübergehend locker an das Reich zu binden. Die umstrittene Ostgrenze verlief damit zwischen den beiden slawischen Stämmen, den Hevellern und den Sprewanen, geografisch sehr grob gekennzeichnet auf einer Linie der Flüsse Havel-Nuthe. Auf der östlichen Seite in Köpenick residierte der Sprewanenfürst Jaxa von Köpenick (Jaxa de Copnic).

Mark Brandenburg[Bearbeiten]

Unter den Askaniern (1157–1320) [Bearbeiten]

Situation um 1150

Mit der zweiten Phase der Ostsiedlung trieb Albrecht der Bär die expansionistische Ostpolitik der aus Aschersleben stammenden Askanier entscheidend voran. Dabei erwies er sich als geschickter Diplomat. Schon in den Jahren 1123–1125 knüpfte er Kontakte zum Hevellerfürsten Pribislaw-Heinrich. Pribislaw wurde Taufpate von Albrechts erstem Sohn, Otto I., und übergab Otto als Patengeschenk die an den askanischen Streubesitz angrenzende Zauche. Im selben Jahr 1134, in dem er Albrecht zum Markgrafen der Nordmark ernannte, erhob Kaiser Lothar den Heveller Pribislaw-Heinrich in den Königstand (später wieder aberkannt). Mit dieser Maßnahme wollte Lothar vermutlich weiteren Machtausdehnungen des Askaniers von vornherein einen Riegel vorschieben. Noch um 1134 gelang es Albrecht allerdings, dem kinderlosen Christen Pribislaw-Heinrich die Zusage abzuringen, dass er nach Pribislaws Tod als dessen Erbe und Nachfolger eingesetzt würde. So konnte er nach dessen Tod im Jahre 1150 die Residenz der Heveller, die Burg Brandenburg, weitgehend unblutig übernehmen. Die Burg Spandau ließ er als askanische Burg neu errichten. Mit diesen Ereignissen wird das Jahr 1150 (statt 1157) von verschiedenen Historikern als der eigentliche Beginn der Geschichte der Mark Brandenburg betrachtet.

Die Bevölkerung der Heveller, die im Gegensatz zu ihrem Fürsten zum Teil noch den alten slawischen Gottheiten nachhing, stand Albrechts Machtübernahme eher ablehnend gegenüber. So konnte der Sprewanenfürst Jaxa von Köpenick, der mit Pribislaw-Heinrich möglicherweise verwandt war und nach dessen Tod ebenfalls Anspruch auf Brandenburg erhob, mit einer Mischung aus Verrat, Bestechung, List und Gewalt und mit polnischer Hilfe die Burg Brandenburg besetzen und die Macht im Hevellerland an sich reißen. Die ältere Geschichtsforschung setzt diese Eroberung für das Jahr 1153 an, gesicherte Quellen zum Datum gibt es nicht. Die jüngere Forschung geht eher vom Frühjahr 1157 aus, da es laut Partenheimer nur schwer vorstellbar sei, dass Albrecht es sich angesichts seiner ungesicherten Position im Reich hätte erlauben können, der Besetzung vier Jahre lang tatenlos zuzusehen.

Denkmal für „Jaxa von Köpenick“, am Schildhorn, Havel, Berlin

Am 11. Juni 1157 konnte Albrecht der Bär in blutigen Kämpfen die Macht in der Burg Brandenburg endgültig zurückerobern,[7] Jaxa von Köpenick vertreiben und eine neue Landesherrschaft auf slawischem Boden begründen. Nachdem ihm der Titel schon zuvor mehrfach zugewiesen wurde, nannte er sich mit einer Urkunde vom 3. Oktober 1157 erstmals auch selbst Markgraf in Brandenburg (Adelbertus Dei gratia marchio in Brandenborch). Daher gilt das Jahr 1157 als das tatsächliche Gründungsjahr der Mark Brandenburg. Dieses Datum bekam nicht zuletzt mit der Feier am 11. Juni 2007 zum 850. Geburtstag der Mark einen offiziellen Anstrich. Die Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr fand bereits am 23. Juni 2006 in der Ritterakademie in Brandenburg an der Havel statt. Die Schildhornsage und ihre künstlerische Umsetzung im Schildhorndenkmal zeugen von den Ereignissen im Jahr 1157.

Die territoriale Ausdehnung dieser ersten Mark Brandenburg entsprach nicht der Ausdehnung des heutigen Flächenstaates. Lediglich das Havelland und die Zauche zählten dazu. Erst in den folgenden 150 Jahren gelang es den Askaniern, Gebiete östlich von Havel-Nuthe, die Uckermark und Regionen bis zum Barnim zu gewinnen und die Mark Brandenburg bis zur Oder auszudehnen.

Wahrscheinlich noch 1157 rief Albrecht der Bär Siedler in die neue Mark, die insbesondere aus der Altmark, dem Harz, Flandern (daher der Begriff Fläming) und den Rheingebieten in das Land kamen. Eine wichtige Rolle spielten dabei Seeländer und Holländer, die nach verheerenden Sturmfluten im eigenen Land gerne neue Siedlungsgebiete annahmen und mit ihrer Erfahrung im Deichbau zu den Eindeichungen von Elbe und Havel beitrugen, die in den 1160er Jahren in Angriff genommen wurden.

Nach Albrechts Tod im Jahre 1170 wurde sein Sohn Otto Nachfolger als Markgraf: Markgraf Otto I. von Brandenburg. Erst zwei Jahre später erkannte Kaiser Friedrich I. Barbarossa den Markgrafentitel an und die Mark wird politische Realität. Die Askanier betrieben auch weiterhin eine Politik der Expansion nach Osten und Nordosten (Pommern), letztere mit dem Ziel einer Anbindung an die Ostsee, einem der damals wichtigsten internationalen Handelsmärkte. Diese Politik brachte sie in Konflikt mit rivalisierenden Interessenten (Könige von Dänemark, Herzöge von Schlesien und Pommern einschließlich Heinrich dem Löwen als dem zeitweiligen Lehnsherren der Pommern). Nach der Schlacht bei Bornhöved (1227) sicherte Brandenburg seinen Anspruch auf Pommern, und formalisierte diesen 1231, als Kaiser Friedrich II. dieses als Lehen an die Markgrafen von Brandenburg gab. Die Mitte des 13. Jahrhunderts stellte eine Zeit wichtiger Entwicklungen dar: Zugewinn der Uckermark (1250).

Der märkische Adler, Wappen der Mark Brandenburg seit 1170
Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch 1450–1480

Nach dem Tod seiner Söhne Otto und Johann (um 1299) schenkte Albrecht III. seinem Schwiegersohn Heinrich II. von Mecklenburg – durch Scheinkauf – die Herrschaft Stargard. Durch den Wittmannsdorfer Vertrag im Jahre 1304 wurde die Übertragung nach dem Tod Albrechts endgültig festgeschrieben. Bedingt einer Allianz mit dem pommerschen Adelsgeschlecht der Swenzonen, die sich mit dem ab 1306 nominellen Herren des Herzogtums Pommerellen, Władysław I. Ellenlang, überworfen hatten, erweiterten die Askanier Markgrafen ihre unmittelbare Landesherrschaft auf die pommerellischen Lande Schlawe, Stolp und Rügenwalde, wodurch sie ab 1307 zum direkten Anrainer des Mare Balticum wurden. Ihrer Expansion gegen das pommerellische Kernland mit Danzig (Eroberung von Danzig bis auf die Stadtburg 1308) unter Markgraf Waldemar und seinem Bruder Otto IV., stellte sich der Deutsche Orden entgegen, der von Władysław Ellenlang gegen die Brandenburger zur Hilfe gerufen worden war, um die Danziger polnische Burggarnison zu entsetzen. Dadurch kam es zum Markgrafenkrieg, in dem der Deutsche Orden die Brandenburger aus Danzig vertrieb. 1309 kaufte der Orden den Brandenburgern deren Ansprüche an Pommerellen im Vertrag von Soldin ab und setzte sich, nach der Vertreibung der Brandenburger und an den Landesrechten der Polen vorbei, eigenmächtig zum Landesherrn Pommerellens ein.

Nach dem Tod der Tochter Albrecht III., Beatrix, kam es 1314 zum Erbschaftsstreit der Brandenburger mit dem mecklenburgischen Fürsten Heinrich II. um die Herrschaft Stargard. Im Jahre 1315 besetzte Markgraf Waldemar das Land Stargard. Heinrich II. konnte aber Waldemar bei Gransee besiegen und bekam mit dem Templiner Frieden vom 25. November 1317 die Herrschaft Stargard endgültig zugesprochen. Der Friede von Templin besiegelte 1317 die Niederlage Waldemars gegen eine Koalition norddeutscher Fürsten, die vom Dänenkönig angeführt wurden. Die Herrschaft Stargard gelangte dauerhaft zu Mecklenburg, zudem ging der Ostseezugang mit den Landen Schlawe, Stolp und Rügenwalde an Herzog Wartislaw IV. von Pommern-Wolgast verloren. Mit dem Tod von Waldemar und seinem unmündigen Vetter Heinrich (1319 bzw. 1320) erlosch die brandenburgische Linie der Askanier im Mannesstamm.

Unter den Wittelsbachern (1323–1373)[Bearbeiten]

Nachdem er mit seinem Sieg über die Habsburger freie Hand bekommen hatte, übertrug der Wittelsbacher Kaiser Ludwig IV., ein Onkel des letzten märkischen Askaniers Heinrichs II., 1323 die Mark Brandenburg seinem ältesten Sohn Ludwig I.

Von Anfang an war die wittelsbachische Regierung über Brandenburg von schweren Spannungen mit dem einheimischen Adel geprägt. 1325 erschlugen die Berliner und Cöllner Bürger Propst Nikolaus von Bernau, der als Parteigänger des Papstes gegen den Kaiser auftrat, daraufhin verhängte der Papst über Berlin das Interdikt. Mit dem Herzogtum Pommern gab es kriegerische Auseinandersetzungen (Pommersch-Brandenburgischer Krieg). Nach dem Tod des Kaisers 1347 wurde Ludwig I., dessen Herrschaft vom einheimischen Adel abgelehnt wurde, mit dem falschen Waldemar konfrontiert, den der neue römisch-deutsche König Karl IV. von Luxemburg zunächst anerkannte, bis er mit den Wittelsbachern 1350 eine Einigung erzielte. 1351 gab Ludwig dann im Luckauer Vertrag die Mark an seine jüngeren Halbbrüder Ludwig II. und Otto V. ab, um im Gegenzug Oberbayern alleine regieren zu können.

Ludwig II. zwang den Falschen Woldemar endgültig zum Verzicht auf die Mark Brandenburg und erlangte durch die Goldene Bulle 1356 die Kurwürde. Brandenburg wurde somit Kurfürstentum und hatte eine Stimme bei der Königswahl. Als Ludwig II. 1364/1365 starb, übernahm Otto die Regierung, die er jedoch bald vernachlässigte. 1367 verkaufte er die Niederlausitz, die zuvor schon an die Wettiner verpfändet war, an Karl IV. Ein Jahr später verlor er die Stadt Deutsch Krone an den polnischen König Kasimir den Großen.

Unter den Luxemburgern (1373–1415)[Bearbeiten]

Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts unternahm Kaiser Karl IV. mehrere Versuche, die Mark für sein Geschlecht der Luxemburger zu erwerben. Ihm ging es dabei vor allem um die Kurstimme Brandenburgs (die böhmische hatten die Luxemburger schon), mit deren Hilfe die Wahl von Kaisern aus dem Haus Luxemburg gesichert werden sollte. 1373 war er schließlich gegen Zahlung von 500.000 Gulden an Otto V. erfolgreich (Vertrag von Fürstenwalde) und auf einem Landtag in Guben wurde das Kurfürstentum Brandenburg wie auch die Niederlausitz mit dem Königreich Böhmen, welches das bedeutendste Territorium der Luxemburger war, „auf ewig“ verbunden. Bei dieser Gelegenheit entstand das Landbuch Karls IV. In Tangermünde ließ Kaiser Karl die Burg als kurfürstliche Residenz ausbauen. Doch schon unter seinem Neffen Jobst von Mähren sank die Macht der Luxemburger in Brandenburg gegenüber dem landständischen Adel. Unter den Wittelsbacher und Luxemburger Markgrafen kam es zum Verfall der landesherrlichen Gewalt und die Bedeutung der adeligen Landstände nahm zu.

Unter den Hohenzollern (1415–1815)[Bearbeiten]

Wappen des Kurfürsten und Markgrafen von Brandenburg 1571
Brandenburg-Preußen unter Johann Sigismund und Friedrich Wilhelm

Der Hohenzoller Friedrich VI. von Nürnberg wurde 1411 von dem Luxemburger König Sigismund zum erblichen Hauptmann und Verwalter der Mark Brandenburg eingesetzt. Dies geschah in Anerkennung für dessen vorhergegangene Unterstützung bei der Königswahl am 20. September 1410 in Frankfurt am Main. Die offizielle Übertragung erfolgte vier Jahre später am 30  April 1415 auf dem Konstanzer Konzil. Die Huldigung der brandenburgischen Stände fand noch im gleichen Jahr am 21. Oktober in Berlin statt. Die förmliche Belehnung mit der Kurmark und die Verleihung der Würde des Erzkämmerers vollzog König Sigismund, wiederum auf dem Konstanzer Konzil, am 18. April 1417. Als brandenburgischer Markgraf wurde Friedrich VI. von Nürnberg dann in der Folge als Friedrich I. von Brandenburg bezeichnet. Er machte Berlin zu seiner Residenz, zog sich aber in seine fränkischen Besitzungen zurück, nachdem er 1437 die Regierung über die Mark Brandenburg seinem Sohn Friedrich II. übertragen hatte.

Brandenburg um 1600

1525 schloss sich als erster Staat überhaupt das Herzogtum Preußen, 1539 auch die Mark Brandenburg der Reformation an. Die brandenburgischen Hohenzollern betrieben eine Politik der Ausdehnung ihres Einflusses. Dabei standen sie zwischen Dänemark und insbesondere Schweden im Norden, mussten aufgrund des preußischen Status vorsichtig gegenüber Polen agieren, und fanden sich im Westen im Konflikt mit Frankreich. In diesem Umfeld gelang es dem Kurfürsten Johann Sigismund im Zuge des Jülich-Klevischen Erbfolgestreites 1614, einen Anspruch auf das Herzogtum Kleve, die Grafschaft Mark und die Grafschaft Ravensberg erfolgreich für sich durchzusetzen. Diese neugewonnenen Westprovinzen blieben allerdings vom Kernstaat räumlich isoliert. Dies führte zu einer erheblichen Behinderung des Handels zwischen den Westprovinzen und dem Kernland durch Zölle, die erst durch die Gründung des Preußisch-Hessischen Zollvereins und später des Deutschen Zollvereins schrittweise beseitigt wurden.

Personalunion der Mark Brandenburg mit dem Herzogtum Preußen (1618–1701)[Bearbeiten]

Hauptartikel: Brandenburg-Preußen

Ab 1618 wurde die Mark Brandenburg von den hohenzollerschen Markgrafen zusammen mit dem Herzogtum Preußen in einer Personalunion regiert. Die Mark blieb zwar wichtigstes Herrschaftsgebiet, hatte aber nicht mehr den Absolutheitsanspruch auf seinen Herrscher, der sich zunehmend seinen anderen Landesteilen widmete.

Die Mark Brandenburg war um 1618 kein reiches Land. 1619 betrugen die Staatsschulden 2.142.000 Reichstaler.[8] Die Mark lebte ausschließlich vom Ackerbau. Gehobenere Güter mussten alle importiert werden.

Als 1618 der Dreißigjährige Krieg ausbrach, blieb die Mark Brandenburg bis 1626 von seinen Auswirkungen verschont. Am 3. April 1625 brach der Dänisch-Niedersächsische Krieg aus, in dem Dänemark, England und Holland sich gegen die Katholische Liga verbündeten. Brandenburg wollte sich weder der einen noch der anderen Seite anschließen, sodass sich seine Lage immer bedrohlicher entwickelte, da es sich geopolitisch zwischen allen am Konflikt beteiligten Parteien befand.

Kurfürst Georg Wilhelm (1619–1640)

Dänische Kontingente rückten inzwischen in die Altmark und die Prignitz ein. Infolgedessen nahmen die kaiserlichen Generäle an, der brandenburgische Kurfürst stehe insgeheim mit dem Dänenkönig im Bunde. Nachdem die dänische Armee in der Schlacht bei Dessau geschlagen wurde, strömten die geschlagenen dänischen Soldaten nach Norden zurück, wobei sie die Kurmark verwüsteten. Da ganz Norddeutschland den kaiserlichen Truppen offen lag, nahm der Kurfürst Georg Wilhelm Verhandlungen mit dem Kaiser auf. Infolgedessen musste der Kurfürst das Land den kaiserlichen Truppen öffnen. Diese plünderten die Mark bei ihrem Durchmarsch, wodurch der Wohlstand, der in den friedlichen Jahrzehnten seit dem Augsburger Religionsfrieden aufgebaut worden war, zusammenbrach. Die Kurmark wurde in dieser Zeit von den kaiserlichen Truppen beherrscht, während der Kurfürst nach Preußen geflohen war. Durch die Flucht des Kurfürsten war die Kurmark jeder Willkür preisgegeben. Eine vorübergehende Entlastung gab es erst nach dem Sturz Wallensteins im Jahre 1630.

Am 6. Juli 1630 landete der Schwedenkönig Gustav Adolf mit 13.000 Mann auf Usedom. Damit begann ein neuer Abschnitt im Dreißigjährigen Krieg. Der Kurfürst setzte, da sein Land von kaiserlichen Truppen besetzt war, auf die Erhaltung seiner Neutralität, damit die Mark nicht zum Kriegsschauplatz wurde. Er musste jedoch ein Bündnis mit den Schweden eingehen, als diese im Frühjahr 1631 in Brandenburg einzogen. Nachdem die schwedischen Truppen in der Schlacht bei Nördlingen am 6. September 1634 vernichtend geschlagen wurden, brach die protestantische Allianz auseinander. Brandenburg ging ein neues Bündnis mit dem Kaiser ein. Georg Wilhelm versuchte im Jahr 1638 das von den Schweden besetzte Pommern zu erobern. Dabei berief er sich auf einen Erbschaftsanspruch Brandenburgs nach dem Tode von Bogislaw XIV., dem letzten Herzog von Pommern. Sein Feldzug scheiterte, es fehlte an geschulten Truppen, Munition und Verpflegung. Pommern blieb schwedisch besetzt. Die Kurmark wurde abwechselnd von Feind und „Freund“ besetzt. Der Kurfürst Georg Wilhelm zog sich daraufhin wieder nach Preußen zurück. Am 1. Dezember 1640 verstarb er in Königsberg.

Kurfürst Friedrich Wilhelm (1640–1688)

Neuer Kurfürst wurde sein Sohn Friedrich Wilhelm. Das brandenburgische Söldnerheer bestand zu diesem Zeitpunkt aus 6700 Mann,[9] wobei Friedrich-Wilhelm nicht den Oberbefehl ausübte, da die Truppen in erster Linie auf den Kaiser und erst in zweiter Linie auf den Kurfürsten vereidigt worden waren. Deswegen entließ der neue Kurfürst seine angeworbene Armee bis auf einen Stamm von 300 Reitern und 2000 Garnisonssoldaten.

Durch Hungersnot und Pest infolge der vielen Truppendurchzüge war die Bevölkerungszahl in der Kurmark Brandenburg dramatisch zusammengeschrumpft. Die Einwohnerzahl von Berlin-Cölln ging von einstmals 12.000 Menschen im Jahre 1619 auf weniger als 6000 im Jahr 1640 zurück. Die Stadt Brandenburg verkleinerte sich von einst 12.000 Menschen im Jahre 1619 auf nur noch 2500 Menschen im Jahr 1643. Beelitz hatte statt 1000 noch 50 Bewohner, Prenzlau statt 9000 noch 600, Osterburg statt 2500 noch 125, Strausberg war von 2000 auf 150, Potsdam von 1400 auf 600 Bewohner geschrumpft. Die Zahl der bewohnten Dörfer war auf die Hälfte des Vorkriegsstandes, nämlich von 8000 auf 4000, zurückgegangen. Im Frühjahr wurden die Felder nicht bestellt und in der Folge nicht geerntet. Auch die kurfürstlichen Domänen waren von dem allgemeinen Ruin des Landes nicht ausgenommen. Vor dem Krieg hatten die Domäneneinkünfte der Mark Brandenburg 260.000 Taler betragen, 1640 kamen noch 35.000 Taler zusammen.[10]

Das erste Ziel der kurfürstlichen Politik war es nun, das Land zu befrieden. Dies versuchte der Kurfürst durch einen Ausgleich mit Schweden zu erreichen, der ab dem 24. Juli 1641 für zwei Jahre galt. In der Folgezeit standen die Schweden zwar noch immer in der Mark, aber offiziell nicht mehr als Feind. Der Waffenstillstandsvertrag sah vor, dass die kurfürstliche Regierung monatlich 10.000 Taler an die schwedischen Truppen zu bezahlen hatte. In Verhandlungen mit dem schwedischen Reichskanzler Axel Oxenstierna gelang es den Brandenburgern am 28. Mai 1643, einen Vertrag auszuhandeln, der das ganze Land formell der kurfürstlichen Verwaltung zurückgab. Dennoch blieben die Kontributionen von 120.000 Talern an die Schweden bestehen. Bis zum Westfälischen Frieden 1648 blieb Brandenburg von den Schweden besetzt.

Der Wiederaufbau der Mark zog sich bis weit ins 18. Jahrhundert hinein. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts war es Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, der die Macht Brandenburgs ausbaute, die Kurbrandenburgische Marine aufbaute und Kolonien in Westafrika und in der Karibik erwarb (Groß Friedrichsburg, St. Thomas, Arguin).

Diese Zeit ist gekennzeichnet von einer starken Machtstellung der Gutsherren. Im Vertrag von Wehlau erlangte 1657 der Kurfürst der Mark Brandenburg die Souveränität über das Herzogtum Preußen. Ab 1685 wurde das Land für hugenottische Einwanderer geöffnet.

Die Mark Brandenburg als Kernprovinz des Preußischen Staates (1701–1815)[Bearbeiten]

Am 18. Januar 1701 krönte sich der Kurfürst Friedrich III. zum König Friedrich I. in Preußen. Damit wandelten sich die Bezeichnungen für Staat, Verwaltung, Armee, Münze usw. von „Kurmärkisch“ oder „Kurbrandenburgisch“ in „Königlich-Preußisch“ und die Mark wurde zur Zentralprovinz des sich herausbildenden Staates Preußen. Die Geschichte der Mark Brandenburg fällt fortan mit der Preußens zusammen, wobei die preußischen Könige den Titel „Markgraf von Brandenburg“, auf dem ihre Kurwürde beruhte, weiterhin führten.

In Fergitz bei Gerswalde in der Uckermark wurde am 17. Februar 1701 die 15-jährige Magd Dorothee Elisabeth Tretschlaff als Hexe hingerichtet. Sie ist das letzte der Todesopfer der Hexenverfolgung in Brandenburg. Die Umstände dieses Hexenprozesses waren Gegenstand eines Untersuchungsberichtes des Hof- und Landrichters der Uckermark Thomas Böttcher, beauftragt von König Friedrich I. Seit dem 13. Dezember 1714 bedurften Todesurteile oder Urteile auf peinliche Befragungen der landesherrlichen Zustimmung. In diesem Mandat wurde weiterhin angeordnet, alle noch im Land vorhandenen Brandpfähle abzuräumen. Dies kam einem Verbot der Hexenprozesse gleich.

Brandenburg verlor 1806 durch den Frieden von Tilsit an die napoleonischen Königreiche Westphalen und Sachsen die Altmark bzw. die Herrschaft Cottbus.

Als Preußen nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 in zehn Provinzen aufgeteilt wurde, kam die Altmark nicht an Brandenburg zurück. Die Mark Brandenburg ging de jure in der neugeschaffenen Provinz Brandenburg auf, die nun auch vormals sächsische Gebiete umfasste. Die Provinz wurde in die Regierungsbezirke Potsdam (Prignitz, Uckermark, Mittelmark und die neuen sächsischen Gebiete) und Frankfurt (Niederlausitz und die östlich der Oder gelegenen Gebiete) eingeteilt. Provinzhauptstadt wurde Berlin.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Quellen

  •  Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch=topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Drei Bände. Friedrich Maurer, Berlin 1804–1809 (Digitale Texte der Bibliothek des Seminars für Wirtschafts- und Sozialgeschichte).
  • Adolph Friedrich Riedel: Die Mark Brandenburg im Jahr 1250, 1. Teil, Berlin 1831, 508 Seiten.
  • Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis - Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Geschichtsquellen für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten, Namenverzeichnis zu sämtlichen Bänden, Band 1: A–G, Berlin 1867, 529 Seiten
  • Tobias Schenk: Das Alte Reich in der Mark Brandenburg. Landesgeschichtliche Quellen aus den Akten des kaiserlichen Reichshofrats, in: Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte 63 (2012), S. 19-71.
Historische Darstellungen
  • Frank Göse (Hrsg.): Im Schatten der Krone. Die Mark Brandenburg um 1700. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2002. ISBN 3-935035-29-2
  • Johann Christoph Bekmann, Historische Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg, 2 Bände, Berlin 1751/1753
  • Matthias Asche: Neusiedler im verheerten Land – Kriegsfolgenbewältigung, Migrationssteuerung und Konfessionspolitik im Zeichen des Landeswiederaufbaus – Die Mark Brandenburg nach den Kriegen des 17. Jahrhunderts. Aschendorf Verlag, Münster 2006.
  • Johannes Schultze: Die Mark Brandenburg. 5 Bände, Berlin 1961–1969, Neudruck in einem Band 2010. ISBN 978-3-428-13480-9

Aktuelle Literatur

  • Franz Josef Burghardt: Zwischen Fundamentalismus und Toleranz. Calvinistische Einflüsse auf Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg vor seiner Konversion. Berlin 2012. ISBN 978-3428137978, dort insbesondere Kurzbiografie S. 103.
  • Claudia Schmid-Rathjen: Mark Brandenburg. Wie es damals war. Bucher Verlag, München 2010, ISBN 978-3-7658-1805-9
  • Martin Mosch: Brandenburg, landeinwärts. Besondere Wanderungen in der Mark. be.bra verlag, Berlin 2012. ISBN 978-3-86124-664-0
  • Joachim Müller, Klaus Neitmann, Franz Schopper (Hrsg.): Wie die Mark entstand. 850 Jahre Mark Brandenburg (Forschungen zur Archäologie im Land Brandenburg 11 = Einzelveröffentlichung des Brandenburgischen Landeshauptarchivs 9). Wünsdorf 2009
  • Lutz Partenheimer: Die Entstehung der Mark Brandenburg. Mit einem lateinisch-deutschen Quellenanhang. Köln/ Weimar/ Wien 2007
  • Michael Ruetz: Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Carl Hanser Verlag, München 1987
  • Die Mark Brandenburg - Zeitschrift für die Mark und das Land Brandenburg. Marika Großer Verlag - Lucie Großer Edition, Berlin
  • Lutz Partenheimer/André Stellmacher: Die Unterwerfung der Quitzows und der Beginn der Hohenzollernherrschaft über Brandenburg. Potsdam 2014. ISBN 978-3-88372-099-9 (Broschur)/978-3-88372-103-3 (Festeinband).

Essay

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. 1804, Band 1, S. 5.
  2. Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. 1805, Band 2, S. 414.
  3. Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. 1805, Band 2, S. 431.
  4. Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. 1809, Band 3, S. 5.
  5. a b Uwe Michas: Slawen und Germanen im Berliner Raum. In: Berlinische Monatsschrift, Luisenstädtischer Bildungsverein e.V., 1999(1), S: 4-10
  6. a b Kristine Jaath: Brandenburg: Unterwegs zwischen Elbe und Oder. Trescher Verlag, 2012, ISBN 978-3-89794-211-0
  7. Heinrich von Antwerpen, der einzige Chronist zu diesem Punkt, schreibt: „Als aber nun (viel) Blut [post hinc inde sanguinis effusionem] vergossen war und die in der Burg wahrnahmen, dass sie zu fest eingeschlossen den Händen der Feinde nicht entgehen könnten, ließen sie sich ihr Geschick durch Handschlag sichern und ergaben sich aus Not dem Markgrafen.“ (zitiert nach Schich, Winfried/Strzelczyk, Jerzy: Slawen und Deutsche an Havel und Spree. Zu den Anfängen der Mark Brandenburg (= Studien zur internationalen Schulbuchforschung. Schriftenreihe des Georg-Eckert-Instituts 82/B IV), Hannover 1997, S. 39. ISBN 3-88304-124-6. Eine Zusammenstellung aller wichtigen Quellen „zu den Anfängen“, bis hin zu den Markgrafenbrüdern="Städtegründern", in lateinisch/deutsch.)
  8. Hans Bentzien: Unterm Roten und Schwarzen Adler, Verlag Volk & Welt, Berlin 1992, Seite 58
  9. Ludwig Hüttel: Friedrich-Wilhelm von Brandenburg der Große Kurfürst 1620–1688, München 1981, Seite 70
  10. Ludwig Hüttel: Friedrich-Wilhelm von Brandenburg der Große Kurfürst 1620-1688, München 1981, Seite 71