Mark Foggo’s Skasters
| Mark Foggo | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Ska | |
|---|---|---|
| Website | http://www.markfoggo.com | |
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| Mark Foggo | ||
| Luke | ||
| René Beaart | ||
| Paul Berding | ||
| Johan Steevens | ||
| Jo Cheese AKA Jo van 't Zand | ||
Mark Foggo’s Skasters ist eine 1987 gegründete Ska-Band aus Liverpool/Amsterdam.
Ihre Musik zeichnet sich durch einen schnellen, sehr tanzbaren Stil aus. Mark Foggo selbst ist für sein besonderes Showtalent und seinen stechenden Blick bekannt. So übernimmt er bei seinen Bühnenshows zusätzlich zum Gesang die Rolle des Entertainers und Einheizers. Die Band ist seit Ende der 1980er Jahre ein fester Bestandteil der europäischen Skaszene und wird regelmäßig in einem Atemzug mit Szenegrößen wie The Hotknives (GB), Mr. Review (NL) und The Toasters (USA) genannt. Es wurden zahlreiche Alben veröffentlicht, trotzdem besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass die Konzertauftritte den eigentlichen Reiz von Mark Foggo’s Skasters ausmachen.[1][2][3][4][5][6]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bandgeschichte
Im Jahr 1979 zog Mark Foggo (* 1950, Liverpool) von London nach Amsterdam, dort gründete er die Skaband Mark Foggo & the Secret Meeting. Als erste Veröffentlichung erschien die Lowbudget-Single „New Shoes“, die in den Niederlanden ein großer Erfolg wurde. Daraufhin wurde die Band von Polydor unter Vertrag genommen, es folgten mehrere Neuauflagen der Erfolgssingle und das Debutalbum „Speeding My Life Away" sowie ausgedehnte Tourneen durch Europa. Im Jahr 1983 erschien „A State of Mind" (Boni Records) offiziell als Soloalbum. Diese zweite Erfolgsplatte erregte die Aufmerksamkeit von EMI Records, dort erschien zwei Jahre später die LP „Weapons and Guitars" welche aufgrund musikalischer Vorgaben durch EMI eher im Rockbereich angesiedelt ist. Nach Vertragsende wechselte die Band zum britischen Skank Records, dort erschien 1989 unter dem neuen Bandnamen Mark Foggo’s Skasters das Album „Ska Pig" mit dem man wieder an frühere Erfolge anknüpfen konnte. Seitdem tourt die Band wieder regelmäßig in ganz Europa, besonders in Deutschland, Frankreich, Tschechien, Schweiz, Österreich, Belgien und den Niederlanden. Auf der Ska-Pig-Tour wurde „Captain Skarlet" (1991, Skank Records), das erste Live-Album aufgenommen. Für „Couldn't Play Ska" wechselte die Band 1993 zu Universe Records, wo im Jahr darauf noch das zweite Livealbum „Lucky to be Alive" (1994, Universe) erschien. Danach gründete Mark Foggo sein eigenes Independentlabel Skanky’Lil Records wo fortan alle neuen Skasters-Alben und zahlreiche ReReleases der vergriffenen älternen Alben erschienen. Im Jahr 2000 gründete Mark Foggo zusammen mit Musikern von Mr. Review und anderen niederländischen Skabands die Babyshakers, eine stark am Rockabilly und Rock ’n’ Roll orientierte Skaband. Es folgte eine ausgedehnte Gemeinschaftstournee unter dem Namen „Dutch-Ska Explosion" auf der neben Mr. Review, Mark Foggo’s Skasters und The Babyshakers auch The Beatbusters auftraten, eine ebenfalls zum Teil aus Skasters- und Mr.Review-Musikern bestehende Band.[7][8][9][10] Im Jahr 2001 erschien ein Best-Of-Album (CD Skanky’Lil, LP V.O.R./Grover) und in den darauf folgenden Jahren neben zahlreichen Konzerten die drei Studioalben „The Missionaries of Ska" (2002), „You Shot Me" (2005) und „It's Only a Game" (2006). Im Jahr 2006 gab der langjährige Skasters-Gitarrist Gerben „Mr. Fish“ Rienk Visser bekannt sich zukünftig voll der zusammen mit Bob van Houten (Rude Rich and the High Notes) gegründeten Ska-Jazzband Skaguitar zu widmen. Mittlerweile ist er allerdings auch wieder regelmäßig für Mark Foggo’s Skasters aktiv (Stand 2010).[11] Ebenfalls im Jahr 2006 erfolgte die zweite Japan Tour, gleichzeitig erschien für den japanischen Markt die Best-Of „Hello Ska People" (2006, Phantom). Nach über 20 Jahren gab es 2010 mit „Mad" (V2 Records) wieder eine Neuveröffentlichung auf einem Majorlabel. Obwohl einige Platten als Solo-Alben unter dem Namen Mark Foggo veröffentlicht wurden ist sowohl bei den Konzerten als auch im Studio meist die normale Besetzung der Skasters aktiv. Wie bei vielen Bands die über mehrere Jahrzehnte aktiv bleiben hat sich auch bei Mark Foggo’s Skasters die Besetzung mehrfach geändert. Heute sind Mark Foggo als Namensgeber und der Saxofonist Paul Berding die einzigen die schon seit Anfang der 1980er Jahre dabei sind. Berding ist neben den Skasters auch für andere Ska- und Jazz-Bands aktiv, so hat er beispielsweise für das 2011 erschienene Mr. Review Album „XXV" das Baritonsaxofon eingespielt.[12] Auch auf Konzerten ergänzen die Skasters-Musiker regelmäßig das Line Up anderer Skabands wie z.B. The Toasters oder Mr. Review auch das Skasters Line Up wird regelmäßig durch Gastmusiker aus anderen Bands ergänzt. Seit 2010 spielte Mark Foggo außerdem mehrere Konzerte mit der deutschen Skaband Babayaga als Backing Band und im Herbst 2011 folgt eine spezielle Konzertserie bei der Mark Foggo mit The Hotknives (UK) gemeinsam auftritt, dabei wird ein gemischtes Set aus Songs beider Bands gespielt.[13][14][15][16][17]
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Mark Foggo & the Secret Meeting
- 1980: Speeding my Life away (Polydor)
[Bearbeiten] Mark Foggo Solo
- 1984: State of Mind (Boni)
- 1985: Weapons and Guitars (EMI)
[Bearbeiten] Mark Foggo’s Skasters
- 1989: Ska Pig (Skank)
- 1990: Captain Skarlet - Live (Skank)
- 1992: Couldn’t Play Ska (Universe)
- 1993: Ska Pig (Universe)
- 1994: Lucky to be alive - Live (Universe)
- 1995: Haircut (Skanky’ Lil Records)
- 1998: St. Valentinesday Massacre (Skanky’ Lil Records)
- 2001: Best Of Mark Foggo (CD Skanky’ Lil Records; LP V.O.R./Grover)
- 2002: The Missionaries of Ska (Skanky’ Lil Records)
- 2003: Shake the Baby (Skanky’ Lil Records)
- 2005: You shot me (Skanky’ Lil Records)
- 2006: Hello Ska People (Phantom, Japan Release)
- 2006: It’s only a game (Skanky´Lil Records)
- 2010: The Day I Met Muhammad Ali (Single - V2 Records)
- 2010: Mad (V2 Records)
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ www.allska.de - "Im Auftrag des Herrn: MARK FOGGO" Interview mit Florian Heilmeyer aus WAHRSCHAUER #51
- ↑ Plastic Bomb - Review: VA – The Spirit of Ska und Review: PUNK & DISORDERLY – THE FESTIVAL 2009 DVD
- ↑ www.prinz.de - "Mit seiner schnellen, lauten Ska-Musik voller Energie begeistert er besonders live. Sein Album "Ska Pig" ist ein Klassiker im Genre."
- ↑ www.allska.de - Review: Mark Foggo's Skasters – You Shot Me
- ↑ www.allska.de - Konzertkritik: "Dortmund Nord am 11. Dezember 2004 - MARK FOGGO & THE SKASTERS"
- ↑ www.allska.de - Konzertkritik: Mark Foggo am 12. Oktober 2006 in der Alte Mälzerei in Regensburg
- ↑ www.hpska.com - Review: The Babyshakers – „Shake The Baby“ (Hoi Polloi Skazine, 2001)
- ↑ grover.de - Johan Steevens & The J-Stars (NL) Bandbiografie
- ↑ marcoonthebass.blogspot.com - Interview: Mark Foggo (The Babyshakers, The Skasters)
- ↑ www.conne-island.de - Conne Island – CEE IEH #70, Dutch Ska Explosion: Mark Foggo, The Beatbusters, Rude & Visser, The Babyshakers.
- ↑ www.youtube.com - Video: Mark Foggo's Skasters Live 2010 Reduit Open Air Mainz; M.F.Skasters: Gesang - M.Foggo, Schlagzeug - René Beaart, Bass - Johan Steevens, Saxofon - Paul Berding; Gastmusiker: Gitarre - Gerben Rienk Visser (exSkasters, Skaguitar), Saxofon - Sebastian Müller (Babayaga), Keyboard - Hannes Wehrhan (Babayaga)
- ↑ www.mrreviewska.com - Mr. Review: Paul Berding - bariton saxophone on "XXV"
- ↑ www.duffguidetoska.blogspot.com - Duff Guide To Ska (NYC/USA) Interview: Mark Foggo (2010)
- ↑ www.skarneval-koblenz.de - Konzertankündigung Line Up & Flyer 2011
- ↑ www.youtube.com - Mark Foggo (als Solo Artist) Live 2011 in der "Ivan & Andrey" Late Night Show im bulgarischen NovaTV; Backing Band hier die hauseigene Late-Night-Band
- ↑ www.kulone.com - "The Hotknives and Mark Foggo (...) beide Bands gemeinsam auf der Bühne"
- ↑ www.derdude-goes-ska.de - Interview: Mark Foggo's Skasters