Mark Goodacre

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Mark Goodacre (* 23. März 1967 in Leicestershire, England) ist ein britischer Neutestamentler. Zur Zeit hält er eine Assistenzprofessur an der Duke University in Durham, North Carolina (USA) inne.

Goodacre hat ausführlich über das Synoptische Problem geforscht und publiziert, d.h. über die Fragen der Entstehungsgeschichte und den literarischen Zusammenhang der ersten drei Evangelien des Neuen Testaments (Matthäus, Markus, Lukas). Er verteidigt die Farrerhypothese,[1] akzeptiert also die zeitliche Priorität des Markusevangeliums, verwirft aber die hypothetische Logienquelle Q.

Akademische Laufbahn[Bearbeiten]

Goodacre besuchte 1985–1994 das Exeter College an der an der Universität Oxford. An der Oxforder Universität machte er auch seine beiden Master (MA und MPhil.) und 1994 seine Promotion (DPhil). 1995–2005 war er Privatdozent (ab 2002 Senior Lecturer) an der Fakultät für Theologie und Religion an der Universität Birmingham. Spezialisiert hat er sich auf die Biografie und die Schriften des Paulus, die Frage nach dem historischen Jesus und die außerkanonischen Evangelien.

Sonstiges[Bearbeiten]

Er fungierte auch als Berater für zahlreiche Fernseh- und Radiosendungen zu neutestamentlichen Themen, z.B. 2001 bei der BBC-SerieSon of God.[2]

Werke[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mark Goodacre: Fatigue in the Synoptics („Erschöpfungszustand bei den Synoptikern“), New Testament Studies, Vol. 44
  2. Mark Goodacre: Media Consultancy and Participation

Weblinks[Bearbeiten]