Mark Keller (Schauspieler)

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Mark Keller (2012)
Als prominenter Gast servierte Mark Keller in der am 20. November 2010 ausgestrahlten Sendung Lafer!Lichter!Lecker! an der Seite von Johann Lafer Kernölpasta mit Kürbisbolognese

Mark Keller (* 5. Mai 1965 in Überlingen) ist ein deutscher Schauspieler und Sänger.

Leben[Bearbeiten]

Mark Keller, der mit bürgerlichem Namen Marko Keller heißt, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker, dann studierte er von 1985 bis 1987 drei Semester an der Freiburger Schauspielschule. Anschließend wurde er zur Bundeswehr eingezogen und arbeitete dort drei Jahre lang als Leadsänger der Big Band.

Den Durchbruch schaffte Mark Keller 1989, als er in der Rudi Carrell Show Dean Martin imitierte. Da er den Wettbewerb der Sendung gewann, bekam er die Rolle des Animateurs Christoph in der ARD-Serie Sterne des Südens, unter der Regie von Berengar Pfahl. Fünf Jahre (1990–1995) drehten sie in vielen Ländern und Mark Keller sang die Titelmelodie der beliebten Serie. 1992 und 1993 brachte er verschiedene CDs heraus.[1]

Bekannt wurde Keller vor allem durch seine Rolle als Kommissar André Fux in der RTL-Actionserie Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei. Im Jahr 2013 kehrte er für einen Pilotfilm zurück zur Serie.[2] Weiterhin stand er von 1993 bis 1995 für die Krimireihe Tatort an der Seite von Manfred Krug vor der Kamera und wirkte als Haupt- oder Nebendarsteller in diversen Fernsehserien, wie beispielsweise Die Wache oder Hinter Gittern – Der Frauenknast mit.

Mit dem Kinofilm I love you baby gab Mark Keller im April 2000 sein Kinodebüt in einer Hauptrolle. Er und Jasmin Gerat spielten ein kleinkriminelles Pärchen, das vom großen Geld und Glück träumt. Weitere Filme mit Mark Keller waren u. a.: Schneesturm im Frühling (1995), Herzbeben, Zerschmetterte Träume (beide 1998), Ein Vater im Alleingang (1999), Jetzt oder nie – Zeit ist Geld (2000), Kleiner Mann sucht großes Herz, Liebe unter weißen Segeln (beide 2001), Novaks Ultimatum (2003), Barfuss (2005) sowie Kopf oder Zahl (2007 wo auch sein jüngerer Sohn Joshua mitspielt). Ebenfalls 2005 versuchte er sich mit dem ProSieben-Film Andersrum als Regisseur und Schauspieler gleichzeitig, zu Seite stand ihm hier Heiner Lauterbach. 2008 war er in Dekker & Adi – Wer bremst, verliert zusammen mit Kaya Yanar zu sehen wobei auch sein jüngerer Sohn Joshua mitspielt, danach gemeinsam mit seinem älteren Sohn Aaron in der Til-Schweiger-Produktion 1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde. Außerdem spielt er seit 2008 in einer festen Nebenrolle im ZDF-Serienhit Der Bergdoktor mit. Am 23. Januar 2012 trat er als Überraschungsgast bei der zehnjährigen Jubiläumsshow von Oliver Steinhoff auf und sang ein Lied von Elvis Presley.

Mark Keller lebt mit seiner Frau Tülin und den gemeinsamen Söhnen Aaron und Joshua am Bodensee.

Filmografie[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

  • 1995: Schneesturm im Frühling (Fernsehfilm)
  • 1998: Zerschmetterter Träume (Fernsehfilm)
  • 1998: Herzbeben (Fernsehfilm)
  • 1999: Liebe pur (Fernsehfilm)
  • 1999: Ein Vater im Alleingang (Fernsehfilm)
  • 2000: Jetzt oder nie – Zeit ist Geld (Kinofilm)
  • 2000: I love you baby (Kinofilm)
  • 2001: Liebe unter weißen Segeln (Fernsehfilm)
  • 2001: Kleiner Mann sucht großes Herz (Fernsehfilm)
  • 2001: Im Namen des Gesetzes (Fernsehfilm)
  • 2003: Novaks Ultimatum (Fernsehproduktion, Thriller)
  • 2004: Rosamunde Pilcher: Federn im Wind (Fernsehfilm)
  • 2005: Andersrum (Fernsehfilm)
  • 2005: Barfuss (Kinofilm)
  • 2007: Kopf oder Zahl (Kinofilm)
  • 2008: Dekker & Adi – Wer bremst verliert! (Fernsehfilm)
  • 2008: 1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde (Kinofilm)
  • 2012: Agent Ranjid rettet die Welt (Kinofilm)

Fernsehserien[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1992: Bel Ami (Single)
  • 1992: Wish you were near me (Single)
  • 1993: Gone with the wind (Single)
  • 1993: Mark Keller
  • 1994: I don’t need a better love (Single)
  • 1995: My Life (Single)
  • 1995: You (Single)
  • 2000: You’ll never find (Single)[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDer Bergdoktor, Porträt Mark Keller. zdf.de, abgerufen am 12. April 2011.
  2. Alexander Krei: RTL: Mark Keller feiert Comeback bei "Cobra 11". dwdl.de, 18. März 2013, abgerufen am 18. März 2013.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKeller, Mark. In: Deutsche Nationalbibliothek. Abgerufen am 27. März 2013.