Mark Ptashne

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Mark Ptashne

Mark Steven Ptashne (* 5. Juni 1940[1] in Chicago) ist ein US-amerikanischer Molekularbiologe und Professor am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center.

Leben[Bearbeiten]

Ptashne erwarb 1961 einen Bachelor in Chemie am Reed College in Portland, Oregon und 1968 einen Ph.D. in Molekularbiologie an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts. 1971 erhielt er dort eine Professur für Molekularbiologie und 1997 eine Professur am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, New York City.

Ptashne ist außerdem passionierter Violinist, Besitzer einer Stradivari-Geige und hat mit diesem Instrument CD-Aufnahmen gemacht.[2]

Wirken[Bearbeiten]

Ptashne leistete grundlegende Arbeiten zur Isolierung von Repressoren, die eine wichtige Rolle bei der Regulation zellulärer Prozesse spielen. Es gelang ihm, die Interaktion zwischen Repressoren und weiteren Proteinen (z. B. Cro) aufzuklären, die gemeinsam wiederum mit der DNA interagieren. Er konnte die dreidimensionale Struktur von Repressor und interagierender DNA beschreiben. Während erste Arbeiten an der Bakteriophage Lambda durchgeführt wurden und die Regulation zwischen lysogenem Zyklus und lytischem Zyklus beschrieben, konnte Ptashne später ähnliche Prozesse auch bei Hefen und höheren Organismen beschreiben.[3]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Lebenslauf (PDF; 150 kB) bei mskcc.org; abgerufen am 13. November 2010

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. BookRags.com: Mark Steven Ptashne, abgerufen am 13. November 2010
  2. markptashne.com (Version vom 2. Januar 2014 im Internet Archive), abgerufen am 13. November 2010
  3. Albert Lasker Basic Medical Research Award 1997. Award Presentation bei laskerfoundation.org; abgerufen am 13. November 2010
  4. The Louisa Gross Horwitz Prize for Biology Or Biochemistry bei columbia.edu; abgerufen am 12. November 2010
  5. Mark Ptashne PhD bei der Gairdner Foundation (gairdner.org); abgerufen am 8. Dezember 2012
  6. Massry Prize Winners - 1996 bis 2009 (PDF; 59 kB) bei usc.edu; abgerufen am 12. November 2010
  7. Albert Lasker Basic Medical Research Award 1997 bei laskerfoundation.org; abgerufen am 12. November 2010