Mark Roseman

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Dieser Artikel ist über den britischen Historiker. Für den US-amerikanischen Filmregisseur und Drehbuchautoren, siehe Mark Rosman.

Mark Roseman (* 1958 in London) ist ein britischer Historiker. Er ist Professor für Neuere Geschichte und lehrte an der Universität von Southampton. Roseman lehrt heute an der Indiana University in Bloomington/USA.

Als Publizist und Wissenschaftler arbeitet er seit Jahren im Bereich der Quellenforschung und analysiert den Stand der historischen Forschung zu Holocaust und NS-Bürokratie, wie unter anderem in seiner Publikation zur Wannsee-Konferenz. Die bundesdeutsche und europäische Geschichte nach 1945 ist ein weiteres Spezialgebiet Rosemans.

2000 erhielt er den Fraenkel Prize für das beste historische Werk, 2001 den Wingate Literary Prize. 2003 wurde ihm für die Überlebensgeschichte einer deutschen Jüdin In einem unbewachten Augenblick. Eine Frau überlebt im Untergrund der Geschwister-Scholl-Preis verliehen.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • In einem unbewachten Augenblick. Eine Frau überlebt im Untergrund. Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 2004
  • Gerettete Geschichte: Der Bund, Gemeinschaft für sozialistisches Leben im Dritten Reich. In: „Mittelweg 36“, Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Jg. 16, Heft 1 (2007), S. 100-121
  • Ein Mensch in Bewegung. Dore Jacobs, 1894–1979, in: „Essener Beiträge. Beiträge zur Geschichte von Stadt und Stift Essen“, Nr. 114 (Essen 2002),

S.73–109

Weblinks[Bearbeiten]